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Kulturniveau in den USA:
Viele
Jugendliche meinen, Beethoven sei ein Hund |
Gedanken
von Fidel
VIELLEICHT
ÜBERTRIEBEN?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
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Gedanken
von Fidel
VIELLEICHT
ÜBERTRIEBEN?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
19. August 2010, Cubadebate (auf Kommunisten-online am 23. August 2010)
– Nachdem ich mich am 17. und 18. August
auf das Buch von Daniel Estulin bezogen hatte, welches mit unumstößlichen
Tatsachen die schreckliche Art aufzeigt, wie die Gehirne von
Jugendlichen und Kindern aus den USA durch die Drogen und die
Massenmedien mit ganz bewusster Beteiligung der US-amerikanischen und
britischen Geheimdienste deformiert werden, hatte ich im Abschlussteil
meiner vorigen Gedanken formuliert: „Es ist schrecklich, daran zu
denken, wie die Hirne und Gefühle der Kinder und Jugendlichen der USA
auf diese Weise verstümmelt werden.“
Gestern
kamen die Nachrichtenagenturen mit einer Information aus einer von der
Universität von Beloit veröffentlichten Studie heraus. Darin werden
Tatsachen aufgezeigt, die sich erstmals in der Geschichte der USA und
der Welt ereignen und in Zusammenhang mit den Kenntnissen und Sitten
derjenigen US-Universitätsstudenten stehen, die 2014 ihr Studium
beenden werden.
Die
kubanische Zeitung Granma informiert über diese Neuigkeit in gelungenem
Stil:
-1-
„Sie tragen keine Uhr, um die Uhrzeit zu sehen. Statt dessen
benutzen sie dazu das Handy.“
-2-
„Sie glauben, dass Beethoven ein Hund ist, den sie mal in einem
Film kennenlernten.“
-3-
„Michelangelo ist ein Computervirus für sie.“
-4-
„E-Mail ist 'zu langsam' für sie, weil sie gewohnt sind, Neues
via Handy noch rascher auszutauschen.“
-5-
„Nur sehr wenige von ihnen können kursiv schreiben.“
-6-
„Sie glauben, dass die Tschechoslowakei niemals existierte.“
-7-
„Sie glauben, dass die US-Konzerne immer in Vietnam geschäftlich
tätig waren.“
-8-
„Sie glauben, dass die koreanischen Autos schon immer in ihrem
Land herumfuhren.“
-9-
„Sie glauben, dass die USA, Kanada und Mexiko schon immer per
Freihandelsvertrag miteinander verbunden waren.“
Es
bleibt ein sehr kaltes Schaudern, wenn man sieht, bis zu welchem Punkt
die Bildung deformiert und prostituiert wird in einem Land mit mehr als
8000 Atomwaffen und den mächtigsten militärischen
Massenvernichtungsmitteln der Welt.
Und
dann noch daran zu denken, dass es gescheite Menschen gibt, die glauben
können, dass meine Warnungen übertrieben sind.
Fidel
Castro Ruz
19.
August 2010
11:13
Uhr
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org
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