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Ich werde im Laufe dieser Woche die unumgängliche Maßnahme treffen müssen und werde meinen Austritt schriftlich verfassen und ihn bei unserem Jugendvorstand einreichen.

Liebe Genossinnen und Genossen der Redaktion Kommunisten-online,

mit Begeisterung habe ich auf eurer Homepage den Beitrag zur aktuellen Lage der „Links“-Partei gelesen. Wie sie wahrscheinlich schon wissen (durch gelegentlichen E-Mail Kontakt), bin ich selber ein Mitglied der Jugendorganisation der Linkspartei Solid, doch näheres dazu später.

Auf eurer Homepage las ich folgendes:

„Der Parteiclown Gysi kritisierte die westdeutschen Landesverbände dafür, dass sie DKP-Mitglieder auf ihren Listen kandidieren ließen. Die DKP habe Positionen, die mit denen seiner Partei nichts zu tun hätten. Er ergänzte die Schelte zusätzlich, ohne danach gefragt worden zu sein: „Es gibt für uns keinen Weg zurück zur DDR. Es gibt für uns keinen Weg zur Verstaatlichung der Produktionsmittel.“

Nicht nur, das Gysis Aussage nicht stimmt, es ist zudem noch schockierend und gerade zu erbärmlich, wie sich die einstige PDS heute den Kapitalisten unterworfen hat. Die ehem. PDS hat freilich nach deren Parteiprogramm eine ähnliche Sichtweise wie es die Kommunisten (DKP) haben. Aber wie auch die SPD sich im laufe der Jahrzehnte dem Kapitalismus verkauft hat, so wird es auch die Linke tun. Eigentlich schade, weil die PDS galt bis jetzt sogar bei Ultra-Linken ferner zum Spektrum der Linken. Aber damit dürfte es wohl vorbei sein.

„Der Jugendverband der Bisky-Brie-Gysi-Clique gab eine Presseerklärung heraus, bei der sogar sprachlich wütendes Zittern und Empörung zu spüren sind. „Wir distanzieren uns ganz ausdrücklich von Christel Wegners Aussage.“

Ich bin selber Mitglied dieser Organisation und teile in keinster Weise den  oben erörterten Standpunkt. Ich habe mir selber bei Parteisitzungen, Versammlungen u. ähnlichen Anlässen Demagogie vorwerfen lassen müssen. Im laufe meiner Mitgliedschaft und besonderst zu diesem pol. Anlass wurde mir mehr und mehr klar, das mein „Pro-Stalinistischer Standpunkt“, wie er genannt wurde, nicht mehr im geringsten mit dieser „Partei“ und deren Jugendverband übereinstimmt. Ich werde im laufe dieser Woche die unumgängliche Maßnahme treffen müssen und werde MEINEN AUSTRITT SCHRIFTLICH VERFASSEN und ihn bei unserem Jugendvorstand einreichen.

Ich sehe weder Sinn, noch Notwendigkeit länger in diesem Jugendverband und seiner Partei meine Mitarbeit zu investieren. Ich komme bei der Frage „Warum“ nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Ich kann allen Jugendlichen, die sich in der Politik engagieren wollen, nur empfehlen dies nicht bei der Linken zu versuchen. Das wäre reine Zeitverschwendung. Macht nicht den selben Fehler wie ich.

Desweiteren teile ich die Aussage von Frau Wegner. Die MAuer hat uns vor Reaktionären und Diversanten geschützt. Die Staatssicherheit handelte ganz im Sinne des Volkes der DDR.

Auch ich hatte anfangs bedenken was die „Stasi“ betrifft. Da hörte man immer was von Verschleppung, unter Folter erzwungenen Geständnissen und sogar Mord. Nach jahrelanger Beschäftigung, Nachfragen, Recherchen und Gesprächen mit ehem. MFS Mitarbeitern und sogar 2 Opfern (im Einzelgespräch)  wurde mir mehr und mehr klar, das sich an fast allen Dingen die sich zugetragen haben kaum was dran sein kann. Ich bezweifle weder, dass es Mitarbeiter gab die diese Mitgliedschaft zur Verfolgung persönlicher Rache-Feldzüge nutzten, noch das es wahrscheinlich bis heute ein paar Dinge gibt die Jemand erlebte, die nicht im Sinne des Wohls der DDR waren, doch dennoch sehe ich die Notwendigkeit des MFS zur Verteidigung  des Sozialismus, der ehem. DDR.

Da fragt sich wie man einen Geheimdienst als Böse oder Gut deklarieren kann. Der Geheimdienst macht das was die Regierung für Notwendig hält und was er glaubt verteidigen zu müssen. Aber eins weis ich, die DDR war es und ist es wert verteidigt zu werden, denn der Sozialismus war schon da und schützte die Menschenwürde des Menschen, was man ja unter heutigen Umständen nicht behaupten kann. Und wenn man das vergleicht kann man nur zu einem logischen Ergebnis kommen.

ROTFRONT!!!

Gen. H. R.


[1] Die Fraktion DIE LINKE. im niedersächsischen Landtag hat heute einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

Die Abgeordnete Christel Wegner wird gemäß §6 der Geschäftsordnung der Fraktion DIE LINKE. aus der Fraktion ausgeschlossen. Dieser Ausschluss schließt auch den Gästestatus nach §2 der Geschäftsordnung des Landtages ein.

Die Fraktion begründet den Ausschluss wie folgt: "Unabhängig von der Frage des Zusammenschnitts ihres Interviews in der Sendung "Panorama" sind ihre dort geäußerten Positionen für DIE LINKE. unakzeptabel. Einen Sozialismus ohne Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Reisefreiheit darf es nie wieder geben.

Entgegen der Aufforderung der Fraktion und des Landesverbandes hat Christel Wegner das Landtagsmandat nicht niedergelegt. Damit hat sie sich nicht an ihre Zusage gehalten, bei politischen Differenzen zwischen der LINKEN und der DKP das Mandat zurückzugeben. Die Fraktion fordert Frau Wegner nach wie vor auf, das Mandat abzugeben, weil sie das Vertrauen der Gremien, die sie aufgestellt und der Menschen, die sie gewählt haben, missbraucht hat." Siehe:

[2] Die von C. Wegner wirklich geäußerten Positionen sind vielfach nachlesbar und im Artikel Selbstentlarvung der „Links“Partei nachlesbar oder dort verlinkt. Siehe:

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Antwort an Genossen H.R.:

Lieber Genosse H. R.,

Vielen Dank für Deine Zuschrift.

Du schilderst Deine Erlebnisse in dem Palaververein solid und der „Links“partei. Du beschreibst Deine Zweifel an der intensiv betriebenen Hetze und Desinformation gegen die DDR. Die Zweifel haben ihren Ursprung darin, dass die öffentliche Hetze nicht der Wirklichkeit entspricht, die Du täglich erfährst und durch eigene Recherchen versucht hast aufzuklären.

Wir erinnern an die Redaktionsnotiz im offen-siv Heft. Darin heißt es:

„…dass der Imperialismus für sein Überleben Unwahrheit, Umdeutung, Vernebelung und Verteufelung notwendig braucht. Der Imperialismus muss sein eigenes Wesen und vor allem die aus diesem entspringende Barbarei vernebeln. Der Imperialismus muss so tun, als gäbe es keine Alternative. Deshalb muss er den Sozialismus diffamieren.

Der Imperialismus muss die von ihm selbst erzeugte Opposition, die Arbeiterbewegung, verwirren, spalten, befrieden, korrumpieren, sprich: von der revolutionären Einheit abhalten.“

Genau dieser Prozess spielt sich aktuell bei der Hetze gegen die Genossin Wegner ab.

Die „Links“partei übernimmt dabei die Rolle den Sozialismus zu diffamieren. Dadurch erreicht die Bourgeoisie, dass die Arbeiterbewegung verwirrt, gespalten usw. wird.

Die Funktion, die die Führungscliquen dieses Palaververeins damit für den Kapitalismus erfüllt ist weit mehr als nur schockierend und erbärmlich. Es ist auch nicht Dummheit oder vorauseilende Unterwürfigkeit, die hier sichtbar wird.

Für die Öffentlichkeit und die Mitglieder unsichtbar steckt die reaktionäre Führung der „Links“partei unter einer Decke mit dem Kapital. Sie erfüllt einen Auftrag.

Wir halten diese Clique schon länger für die fünfte Kolonne der Kapitalisten.

Das pseudolinke Gelaber dient einerseits der Tarnung und andererseits sollen damit wirklich linke und kommunistische Kräfte in diesem Verein gebunden werden. So können die Kapitalisten ziemlich beruhigt sein, dass sich kein richtig wirksamer Widerstand gegen die imperialistischen Aggressionen gegen andere Länder und die Repression gegen die eigene Arbeiterklasse formiert.

Wir halten Deine Entscheidung den Verein zu verlassen für richtig.

Der rote Webmaster

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Die Partei „Die Linke“ hetzt fälscht und lügt

Panorama lügt, das ist bekannt. Aber viel widerlicher lügt, fälscht und hetzt die „Links“fraktion in Niedersachsen.

von Andreas Schmidt/19. Februar 2008

Den Beleg für die Feststellung liefern die auf links getarnten Reaktionäre selbst. Ihren Beschluß[1] die Genossin Wegner aus der Fraktion auszuschließen, begründen sie damit, dass die von C. Wegner geäußerten Positionen für die „Linke“ unakzeptabel sind.

Vergeblich sucht man jedoch nach einem Hinweis, welche Positionen C. Wegner denn geäußert haben soll.[2]

Der Klüngel bringt eigene Interpretationen, die er als die Äußerungen von C. Wegner darstellt. „Einen Sozialismus ohne Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Reisefreiheit darf es nie wieder geben.“, formulieren sie.

Die Begründung der Rosstäuscher zeugt entweder von ihrem kranken Denken oder von einem beachtlichen Maß an krimineller Energie.

Langsam sollte politisch Interessierten und Informierten klar werden welche Art hinterhältiger, verlogener Hetzerbande am Werk ist um die Arbeiterklasse zu täuschen.

Andreas Schmidt

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Uneingeschränkte Solidarität mit Genossin Christel Wegner

Wir akzeptieren nicht die „Panorama“-Lüge vom 14. Februar 2008.

Mitgliedergruppe Dresden   des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. (RFB), (18. Februar 2008)

Nach Kenntnisnahme der Sendung und der tatsächlichen Aussagen der Genossin Wegner im Interview erkennen wir, dass mit einer gezielten Fälschung der Meinungsäußerung eine unisono  Medienkampagne losgetreten wurde, die darauf abzielt, dem Kapitalismus unangepasste Kommunisten und Sozialisten die Wählbarkeit in Parlamente für immer zu versperren und allen Kritikern, die sich mit dem System ernsthaft auseinandersetzen, den Maulkorb anzulegen.

So sieht der Kampf der herrschenden Klasse aus! Wir erkennen, dass es Politiker in der sogenannten Linken gibt, die sich an dem Geschäft beteiligen und dabei noch den Anspruch erheben, die alleinigen Vertreter der „Linken“ zu sein.

Wir wenden uns an die Marxisten mit und ohne Parteibuch, die den Kapitalismus in der Tat durch die sozialistische Gesellschaftsordnung ablösen wollen:

Das Gebot der Zeit ist Aktionseinheit!

Stärken wir die regionalen kommunistischen Aktionsbündnisse!

Dresden, am 19.02.2008

Versammelte Mitglieder des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. (RFB),

Mitgliedergruppe Dresden   des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. (RFB),

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