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Anmerkung
Roter Webmaster:
Was
ist eine Westerwelle?
Kommunisten-online
am 5. April 2011 –
Ein Tsunami? Natürlich nicht! Man berichtet, dass
es in der Behandlung von Magenproblemen eine neue Bezeichnung für
eine Zehntelsekunde gebe: Eine Westerwelle.
Eine
Westerwelle ist die Zeit, die
vergeht zwischen der
Ansage eines Auftritts von Guido Westerwelle im Fernsehen und
dem Beginn des Brechreizes bei der Mehrzahl der Menschen in
unserem Land.
G.A. |
Westerwelle
tritt zurück, oder:
„Le
roi est mort, vive le roi!“[1]
von
Werner
Kommunisten-online
vom 5. April 2011 –
Da hat nun Guido Westerwelle, angesichts des ihm
entgegenbrandeten Unmuts seiner Parteifreunde, den Bettel
hingeschmissen. Nun ja, nicht ganz, immerhin lässt er sich ja erst auf
dem nächsten Parteitag „abwählen“. Bis dahin führt er weiterhin
die „Geschäfte“ der FDP.
Die
FDP soll durch den Jungbrunnen, einen Generationswechsel wird es geben,
neue, junge Parteifreunde stürmen an die Spitze. So werden als
Hoffnungsträger Philipp Rösler und Christian Lindner gehandelt, die
dann wohl auch Reiner Brüderle als Wirtschaftsminister beerben werden.
Nun
ist es um Reiner Brüderle mit Sicherheit nicht schade, wie zumindest
der letzte Eklat gezeigt haben dürfte. Herrn Brüderles Kernkompetenzen
auf wirtschaftlichem Gebiet scheinen doch sehr dünn gesät. Aber worin
bestehen die Kernkompetenzen der beiden avisierten Männer in ihrer
blau-gelben „Arbeits“kluft?
Zumindest
Herr Rösler konnte uns schon ein schönes Beispiel seiner
mathematischen Fähigkeiten vorstellen, als er der Bevölkerung die
Tatsache verkaufte, dass es besser sei für sie, die Zusatzkosten für
Krankenkassen bei zwei Prozent zu deckeln statt bisher bei einem
Prozent. Wenigstens die Kassen bedankten sich durch frenetischen
Applaus.
Wenn
Herr Rösler in der Wirtschaft so weiterrechnet, wird er es noch zu großen
Erfolgen bringen, wie ja auch sein Engagement bei der Einschränkung von
Kosten für die Arzneimittel bereits zeigte. Auch hier frenetischer
Beifall von den Pharmakonzernen. Die betroffenen Menschen hielten sich
doch etwas betroffen zurück. Das aber focht Herrn Rösler nicht an,
seine Reform als großen Erfolg für die Versicherten zu bezeichnen.
Dabei
störte es ihn auch nicht, dass er diese Party nur mit den Vertretern
der Pharmakonzerne feiern musste. Patienten hätten da sowieso nur gestört.
Weiter
will ich das nicht auswalzen. Kommunisten-online hat damals zu diesem
Thema genügend veröffentlicht. Möge sich der geneigte Leser selbst
noch Mal den Stoff heraus suchen.
Christian
Lindner hingegen fiel eigentlich überhaupt nicht weiter auf, es sei
denn, er wurde als Stütze für seinen Parteivorsitzenden gebraucht. So
stand er immer treu an Westerwelles Seite, unterstützte ihn nach Kräften,
in dem er immer wieder die Weiseiten des Guido Westerwelle unter das
Volk warf. Zu eigener Meinung war er offensichtlich nicht fähig.
Vielleicht
tue ich ihm ja auch Unrecht. Es könnte ja sein, er nutzt auch die Nähe
und die Unterwürfigkeitsgeste, um besser am Stuhlbein sägen zu können.
Aber das ist reine Spekulation und wird einem „Parteisoldaten“ wie
Christian Lindner die Zornesröte ins Gesicht treiben. Aber auch wenn er
strahlt wie eine aufgehende Sonne, eine Kernkompetenz habe ich bei ihm
noch nicht feststellen können.
Es
könnte ihm aber zumindest dazu verhelfen, auf vielen Hochzeiten zu
tanzen, wie das in dieser Koalition immer häufiger geschieht. Da geht
es wohl auch nach einem alten DDR-Spruch: „Jeder macht was er will,
keiner macht was er soll, alle machen mit.“
In
diesem Sinne, lassen wir uns von einer „neuen“ FDP überraschen.
Eines weiß ich schon jetzt: Politik für das arbeitende Volk wird auch
sie nicht machen. Ihr Klientel bleibt die Bourgeoisie und da vor allem
die Großbourgeoisie. Und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Die
Umverteilung von unten nach oben wird mit der FDP weiter gehen, ob der
Vorsitzende Westerwelle, Rösler oder Lindner heißt.
Eines
weiß ich mit Sicherheit; diese Spitzbuben am Volksvermögen werden wir
nur los, wenn wir ihre Gönner, die Expropriateurs davon jagen. Lasst
uns daran arbeiten, Genossen!
Rot Front
Werner
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