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Zuschrift aus Israel:

Sehr geehrte Damen und Herren (oder wenn es ueber kommunistische Zeitung geht, besser ist sie Genossen zu nennen),

Ich habe ganz zufaellig an Ihre internet-Seite angestossen. Was sie dort ueber den Zionismus und Entstehung des Staates Israel schreiben , ueberschreit alle Grenzen. Ihre Darlegung der Geschichte dieses Landes ist tendenzioes,  nicht zu sagen ueber die Faelschung der historischen Tatsachen, die mehrmals in dem Text vorhanden. Eine von ihnen ist die Erklaerung ueber Hagana, die bei Ihnen als terroristisch benannt ist. Wer tatsaechlich auf den terroristischen Weg stand und ganz rechts war ist die "Ezel" von der die Sprengungs des Hotels King David organisiert wurde und derer Mitglied Menachem Begin war (und nicht in Hagana).

Alla Dvorkin
Jerusalem, Israel

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Antwort des Webmaster:

Sehr geehrte Frau Alla Dvorkin.

Danke für Ihren Hinweis. Es kann sein, dass wir uns irrten, was den Anschlg auf des King-David-Hotel betrifft. War die Ezel etwa keine zionistische Organisation?

Aber hat nicht die Hagana das Dorf  Dir Yassin überfallen? Wurden da nicht in einer Nacht 250 Einwohner ermordet und es wären alle umgebracht worden, wären nicht antizionistische Juden aus dem Nachbardorf ihnen zu Hilfe geeilt.

(siehe auch)

Oder die Beschießung von Jaffa mit Mörsern. Waren das keine Taten der Hagana?

Der Überfall auf Dir Yassin geschah mit Wissen von Ben Gurions - wenn auch gegen seinen Willen. Hätte er die Überfall nicht verhindern können, warum hat er nicht wenigstens den Versuch machen können, das Massaker zu verhindern?

Und dann die alles entscheidende Frage: Ist der Zionismus rassistisch oder ist er es nicht? Sind die Zitate von Herzl nicht genau das, was wir sagen: Rassismus in Reinkultur (siehe)

Mit freundlichen Grüßen
Günter Ackermann

Israel könne:
"... dort ein Stück des Walles gegen Asien bilden, wir würden den Vorpostendienst der Kultur gegen die Barbarei besorgen.“
 
(Theodor Herzl, der Begründer des Zionismus, in
: Der Judenstaat)  

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