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Arrogante
Besserwisser der MLPD
Anmerkung
zu einen Artikel der MLPD-Postille Rote Fahne
Von
Günter Ackermann
Das
kämpft das kubanische heldenhaft Volk gegen die Übermacht aus
Nordamerika, das trotzt es den militärischen und wirtschaftlichen
Aggressionen der Supermacht USA und da gibt es einige Oberlehrer in
„echtem Sozialismus“ die diffamieren das kubanische Volk, die
kubanische Partei und mokieren sich, dass dort Bauernmärkte wieder eingeführt
wurden.
Es
mag nun wirklich nicht ins Bild passen, wenn private Märkte in einem
sozialistischen Land eingeführt werden. Die Schlauberger der MLPD mögen
aber mal bedenken, was besser ist: Angesichts der wirtschaftlichen Lage
– die durch den Wirtschaftskrieg der USA und ihrer Vasallen
hervorgerufen wurde – kann es vorübergehend die Versorgungslage
entlasten und die Nahrungsmittelversorgung verbessern. Das ist doch auch
ein wichtiger Faktor oder?
Man
kann doch wohl schlecht das Volk hungern lassen, aber die Prinzipien
hochhalten. Genau das aber wollen die USA, denn ein hungerndes Volks könnte
ihnen wie eine reife Frucht in den Schoß fallen. Ist das der echte
Sozialismus des Stefan Engel und seiner MLPD? Er reiht sich damit ein in
die Reihen der echten Konterrevolution. Da gehört die MLPD allerdings
auch hin.
siehe
auch: Lateinamerika:
Neuer Bericht hält nur Kubas Schulsystem für vorbildlich
Emad Mekay, Washington (IPS) (jW) siehe
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MLPD
will Cuba befreien
Quelle:
Red
Globe vom 03.08.2006
„Weltweit
und insbesondere unter den Völkern Lateinamerikas genießt Kuba Unterstützung
und Solidarität als Symbol der Unbeugsamkeit gegenüber dem
US-Imperialismus,“ hat sogar „Rote Fahne News“, das Online-Magazin
der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) erkannt.
Trotzdem will diese maoistische Partei die Erkrankung Fidel Castros
nutzen, um die Insel auf den richtigen Weg zurückzubringen.
Als Analyse reichen der Partei mal wieder Aussagen ihres
Parteivorsitzenden von 1993, also aus der schwersten Phase der Besonderen
Periode, die Cuba nach dem Wegfall von 85 Prozent seines Außenhandels
durchstehen musste. „Die Abkehr vom sozialistischen Weg der nationalen
Befreiung und die Verwandlung Kubas in ein abhängiges bürokratisch-kapitalistisches
Land ... bewirkten seinen gesellschaftlichen Niedergang. (...) Ende 1988
war Kuba mit 31 Milliarden US-Dollar in Ost und West verschuldet,“
zitiert die Seite aus dem Buch „Der Neokolonialismus und die Veränderungen
im nationalen Befreiungskampf“ von Parteichef Stefan Engel und
ZK-Mitglied Klaus Arnecke und folgert daraus: „Diese Entwicklung setzte
sich auch nach dem Zerfall des bürokratisch-kapitalistischen Ostblocks
und der Sowjetunion fort. Allerdings ist eine neue offene Abhängigkeit
von den USA oder anderen imperialistischen Mächten dazu keine
Alternative. Sie besteht auch in Kuba nur im konsequenten Kampf für
nationale und soziale Befreiung mit der Perspektive des echten
Sozialismus. Dazu braucht es den Aufbau einer marxistisch-leninistischen
Partei, die überzeugende Schlussfolgerungen aus der revisionistischen
Entartung der jetzigen Partei- und Staatsführung zieht.“
Diese Weisheiten tischt die MLPD den Leserinnen und Lesern ihres
Newsportals also als Alternative zur Unterwerfung Cubas unter den
US-Imperialismus aus. In Ordnung, als Sitz dieser MLPD-Bruderpartei
schlagen wir Miami vor, dort gibt es jetzt schon alle möglichen
Anarcho-Syndikalisten, Trotzkisten, demokratischen Sozialisten,
Sozialdemokraten (und natürlich Rechtsextremisten, Faschisten und Großgrundbesitzersöhnchen),
deren einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie so schnell wie möglich
ein Ende der Kubanischen Revolution wollen.
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Zuschrift
Jens Torsten Bohlke
Hallo
allerseits, also zur MLPD empfehle ich die Beiträge eines ihrer roten
Hauptkritiker, z.B.(siehe)
Ich
selbst spreche bestens spanisch, arbeitete in der DDR mit kubanischen
Kollegen zusammen und besuchte sie seitdem mehrmals in Kuba. Ich war auch
in der Dominikanischen Republik, Chile und Argentinien. Die Lebensverhältnisse
des kubanischen Volkes sind weitaus besser als die aller Nachbarvölker.
Auch war sehr richtig, die Bauernmärkte wieder aufzumachen 1996, dies hätte
höchstens noch eher erfolgen sollen. (Lenin liess auch die wegen
Spekulantentum eingeknasteten Viehhändler freilassen, was zu etwas
Linderung der Hungersnot in St. Petersburg damals führte!) Aber aus der
Brille eines verwöhnten Mittelklassebübchen aus Westeuropa mit Gehirnwäsche
von einem einzig wahren MLPD-Sozialismus im Kopfe wird wohl jede
Revolution weltweit nur böser Kapitalismus sein, da nicht von Stefan
Engel persönlich zertifiziert, nüch? Jens-Torsten Bohlke
Jens-Torsten Bohlke, October 3, 2006 7:01 |
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