| Cuba
beweist täglich, dass eine andere, eine
sozialistische Alternative zum »Imperium der Schande«, wie der
UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler es nennt, möglich ist. |
Freundschaftsgesellschaft
BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen
Essen,
d. 10.02.07
Betreff:
Pressemitteilung zum Treffen der G 7-Finanzminister in Essen
Wir
stellen fest:
bis
heute stirbt (laut UNICEF) weltweit alle drei Sekunden ein Kind unter fünf
Jahren, oft an vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall, Masern oder
Lungenentzündung. Das sind jährlich fast elf Millionen Kinder, keines
von ihnen ist cubanisch! Im Gegenteil: Anfang Januar konstatierte das
cubanische Gesundheitsministerium, das im Jahr 2006 mit 5,3 Todesfällen
auf 1.000 Geburten die niedrigste Kindersterblichkeitsrate in der
Geschichte der Insel erreicht werden konnte. Damit ist Cuba, ein Land der
Dritten Welt, weltweit unter den 30 Staaten mit der niedrigsten
Sterblichkeitsrate bei Kindern bis zum ersten Lebensjahr. Übrigens
starben (laut Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst –
lögd - NRW) im
Dreijahresmittel 2002 – 2004 in Gelsenkirchen 8,5 und in Bielefeld 7,3 Säuglinge
pro 1.000 Lebendgeborene.
Dem
letzten Jahresbericht der WHO mit den Angaben aus 2004 zufolge ist Cuba
mit 78 Jahren das Land mit der höchsten Lebenserwartung in Lateinamerika,
während Afrika die niedrigste des Planeten aufweise. In vielen Ländern
dieses Kontinents würden die Menschen nicht älter als 44 Jahre.
Der
World Wide Fund for Nature (WWF) stellte in einem Ende Oktober 2006 in
Bejing veröffentlichten Bericht fest: »Cuba ist das einzige Land der
Welt mit einer nachhaltigen Entwicklung«. Basis dieses Berichtes sind
zwei zentrale Kriterien: Der Indikator für menschliche Entwicklung (nach
UNO-Kriterien) und die ökologischen Auswirkungen, die den Verbrauch an
Energie und Ressourcen zusammenfassen, die pro Person in jedem Land
verbraucht werden.
Die
Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen. Cuba beweist täglich, dass
eine andere, eine sozialistische Alternative zum »Imperium der Schande«,
wie der UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler es nennt, möglich ist.
Gerade
die am 10. Februar in Essen tagenden G7-Finanzminister sind ausgewiesene
Repräsentanten dieses Imperiums, das u.a. für eine seit 45 Jahren
anhaltende, völkerrechtswidrige Handels-, Finanz- und Wirtschaftsblockade
gegen Cuba mit dem Ziel der Aushungerung der Bevölkerung verantwortlich
ist.
Die
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen, unterstützt
daher die heutige Demonstration des Aktionsbündnisses »Das Geld zu Gast
in Essen – Not für die Welt« gegen die sich selbst als »Masters of
the Universe« verstehenden Exekutoren der barbarischen kapitalistischen
Weltordnung.
Freundschaftsgesellschaft
BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen
i.A.
Heinz-W. Hammer,
Vorsitzender |