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9. April 1948:

Zionistische Terroristen überfallen und ermorden die Menschen des arabisches Dorfes Dir Yassin Nahe Jerusalem

In der Nacht des 9. April 1948 überfallen zionistische Terrorbanden der Haganah, IZL und LHI das Dorf Dir Yassin in der Nähe von Jerusalem. Wahllos werden Männer, Frauen und Kinder gemordet. Die britische Mandatsmacht greift nicht ein, auch nicht reguläre Milizen des späteren israelischen Ministerpräsidenten Ben Gurion.

Letzterer soll dem Massaker nicht zugestimmt, es aber stillschweigend geduldet haben. Das Ziel: Terror auf die arabische Bevölkerung Palästinas auszuüben um sie zur Flucht zu veranlassen.

Ein Schweizer Arzt, im Dienste der IRK, verlangte ins Dorf gehen zu können. Er fand Leichen von Frauen, Kindern, Greise - selbst Säuglinge, .. Nur ein noch lebendes, aber schwer verletztes 12-jähriges Mädchen fand er noch und schaffte es in sein Auto. Dann zwangen ihn die Mörder das Dorf zu verlassen.

Einige Männer wurden eingefangen, nach Jerusalem gefahren, dort wie im Alten Rom die Gefangenen durch die Straßen geführt, dann zurück gebracht und im Steinbruch erschossen.

Die Einwohner von Dir Yassin hatten mit den jüdischen Dörfern der Umgebung ein Schutzabkommen. Sie beteiligten sich nicht an Übergriffen gegen Juden und die jüdischen Menschen nicht an denen der zionistischen Terroristen gegen Araber. Das heißt, Juden und Araber lebten in Frieden zusammen. Sie waren gute Nachbarn.

Es waren dann auch orthodoxe Juden, die empört nach Dir Yassin kamen und die Vollendung des Mordens verhinderten.

Die Untersuchungen, die Ben Gurions Leute durchführten und auch die der britischen Mandatsregierung sind bis heute der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur der Bericht des Rotkreuz-Arztes und eines am Überfall nicht beteiligten Haganah-Offiziers erzählen vom Massaker. Letzterer hebt hervor, dass es keinerlei Gewalt von Seiten der Araber gab. Er machte sich später Vorwürfe, dass er nicht eingriff und versuchte, dem Morden ein Ende zu bereiten.

Die Rechnung ging auf: Millionen Palästinenser verließen das Land ihrer Väter und vegetieren seitdem in Flüchtlingslagern.

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aus:

[Hauptseite]"...Ein Massaker markierte den Beginn. Am 9. April griffen IZL und LHI Einheiten, mit Unterstützung der Hagana, das Dorf Dir Yassin an. Dir Yassin war dem Jischuw freundlich gesinnt, hatte keine arabischen Freischärler beherbergt. Nach der Einnahme des Dorfes durch die Haganah ermordeten IZL und LHI 250 Einwohner des Dorfes, Männer, Frauen und Kinder. Ein Rot Kreuz Angehöriger, der Dir Yassin am Tag nach dem Massaker besucht hat, berichtet: ?There had been 400 people in this village; about fifty of them had escaped, and were still alive. All the rest had been deliberately massacred in cold blood for, as I observed for myself, this gang was admirably disciplined and only acted under orders.?

Die Nachricht von Dir Yassin verursachte Panik unter den Arabern. Die umliegenden Dörfer wurden fluchtartig verlassen. Die Evakuierung Tiberias, kurze Zeit später, vollzog sich ebenfalls unter dem Eindruck Dir Yassins. Nachdem die Briten sich geweigert hatten, den Einwohnern Schutz vor den Angriffen der Juden zu garantieren, wurde die Stadt auf Beschluss der arabischen Führer verlassen. Ähnliche Ereignisse spielten sich in Haifa ab. Nachdem Bitten um Verstärkungen aus Damaskus oder um Handlungsanweisungen vom AHC unbeantwortet geblieben waren, Friedensverhandlungen mit der Hagana gescheitert waren, entschlossen sich am 22. April die wenigen arabischen Führer, die noch in der Stadt waren, die Stadt zu evakuieren. Ihre Entscheidung war möglicherweise auch bedingt durch die Bedrohung, im Falle eines Friedensvertrages mit den Juden als Verräter angesehen zu werden. Die Flucht vollzog sich, unter britischer Hilfe per Schiff und zu Land nach Acre und in den Libanon oder Nazareth, Jenin und Nablus.

Jaffa, die größte arabische Stadt in Palästina, war im Teilungsplan dem arabischen Staat zugesprochen worden. Die Hagana plante keine Eroberung Jaffas, am 25. April begann jedoch der IZL einen Angriff auf Jaffa. Ein dreitägiges Bombardement mit Mörsern unterminierte die Moral in der umzingelten Stadt. Diesmal kamen die Briten - politisch schwer angegriffen wegen ihres Verhaltens in Haifa - der Stadt mit Truppen zu Hilfe. Jaffa blieb jedoch von jeglicher Versorgung und anderen arabischen Zentren abgeschnitten.

Die Evakuierung arabischer Städte spielte sich meist nach einem ähnlichen Muster ab. Die Hagana eroberte die umliegende Dörfer, der Nahrungsmittelnachschub war damit unterbrochen, die örtlichen Führer, wenn sie noch da waren, flohen und ließen die Stadt führungslos und in einem wirtschaftlichen Chaos zurück. Hinzu kamen die Nachrichten vom Fall anderer Städte, die ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit verursachten, die undisziplinierten Freischärler, die mehr die Bevölkerung schädigten als die Stadt wirksam zu verteidigen und die Mörserattacken der Hagana, nicht zu rechnen die zahlreichen Flüchtlinge aus anderen Gebieten, im Falle von Acre kam noch eine Typhus-Epidemie hinzu, all diese Faktoren unterminierten die Moral der Bevölkerung und trieb die Leute zur Flucht.

Die Dörfer dagegen wurden größtenteils direkt aufgrund jüdischer Angriffe im Rahmen von Plan D ?verlassen?. ?Plan D had specified that such villages [in strategisch wichtigen Gebieten für die Juden], if offering resistance, should be destroyed and their inhabitants expelled.? Aus den Dörfern gab es keine ?schleichende? Abwanderung über einen längeren Zeitraum hinweg, vielmehr flohen die gesamten Bewohner, der Mukhtar und die Milizen während der jüdischen Angriffe. ?Most of the villages were completely empty by the time they were occupied.? In zunehmendem Maß fanden jedoch auch Vertreibungsaktionen der Israelis statt, speziell in der Küstenregion. Teilweise wurde physischer Druck ausgeübt, anderswo setzte man auf so genannte ?whispering campaigns?. Die jüdischen Bürgermeister wurden angewiesen, den Bewohnern der arabischen Nachbardörfer ?im Vertrauen? zuzuflüstern, es seien jüdische Verstärkungen eingetroffen, und ihnen den freundschaftlichen Rat geben, zu fliehen solange noch Zeit war. Es wurden keine Unterschiede gemacht zwischen friedlichen, dem Jischuw freundlich gesonnenen Dörfern und solchen die Milizen beherbergt hatten. Die Hagana ließ sich auch nicht auf Verhandlungen mehr ein, trotz Übergabe- Angeboten wurden Dorfgemeinschaften vertrieben...."

aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%E4stinensisches_Fl%FCchtlingsproblem


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