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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
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Weiterer Bericht vom Überfall in Genua Mord in Genua - Augenzeugenbericht ================================================== Ich glaube, dass ich ruhig bin und nicht unter Schock stehe, aber meine Finger zittern, während ich das schreibe. Wir sind oben in der Schule, die als Zentrum für Medien, für medizinisches und für Ausbildung genutzt wird. Wir hatten unsere Treffen gerade beendet und führten Telefongespräche, als wir Rufe hörten und Sirenen, schreiende Leute und zerbrechende Gegenstände. Die Polizisten waren gekommen und stürmten das Zentrum. Wir konnten nicht aus dem Gebäude raus, weil am Eingang zu viele Leute waren. Lisa nahm meine Hand und wir rannten die fünf Treppe hoch bis ganz nach oben. Jeffrey kam zu uns. Die Leute verteilten sich und suchten nach Verstecken. Wir gerieten nicht in Panik, aber mein Herz raste und ich kriegte kaum Luft. Wir fanden einen leeren Raum mit ein paar Tischen und schnappten uns ein paar Schlafsäcke um unsere Köpfe zu schützen, falls wir geschlagen würden. Wir warteten. Hubschrauber dröhnten über dem Gebäude und unten konnten wie Türenschlagen und Leute rufen hören; dann war es ruhig. Einige kamen rein, gingen herum, verschwanden. I wagte kaum tief Luft zu holen und hatte einen fast unkontrollierbaren Husten - aber ich kontrollierte ihn. Da lag ich und rief mir ins Gedächtnis, dass es ganz viele Leute gibt, die uns Liebe und Schutz zusenden und ich konnte endlich atmen. Das Licht ging an. Durch einen Spalt zwischen den Tischen konnte ich einen Helm sehen, ein Gesicht. Ein großer italienischer Polizist mit einem riesigen Bauch wurde über uns sichtbar. Er sagte, wir sollten herauskommen. Er schien nicht in Prügelstimmung zu sein, aber wir blieben wo wir waren und versuchten auf englisch und spanisch mit ihm zu reden und die paar Worte italienisch, die ich kannte: "paura" "Angst" und "pacifisti". Er nahm uns mit runter in die dritte Etage, wo eine ganze Reihe Leute gegen die Wand gelehnt saßen. Wir warteten. Jemand kam rein und wollte wissen, ob jemand von Indymedia Irland da sei. Wir warteten. Anwälte kamen an: Die Polizei verschwand. Wegen irgendeines unbekannten italienischen Gesetzes durften wir da bleiben, weil es ein Ort der Medien war, obwohl die Schule auf der anderen Straßenseite auch ein Medienzentrum war und sie da reingingen und Leute zusammenschlugen. Wir schauten lange Zeit aus den Fenstern. Sie fingen an, Leute auf Tragen rauszubringen. Eine, zwei, ein Duzend oder mehr. Eine Menge hatte sich versammelt und rief "Assassini! Assasini" ["Mörder"]. Sie brachen die wachen Verletzten raus, nahmen sie fest und brachten sie weg. Wir glauben sie haben jemanden in einem Leichensack rausgebracht. Ich muss jetzt aufhören. Wir sollten in Sicherheit sein, wenn wir den Weg zurück zu unserer Unterkunft schaffen. Ruft die italienische Botschaft an. Geht dort hin - Schande über sie! Wenn die Situation so gefährlich bleibt, können wir morgen vielleicht keine Demo aufziehen. Bitte, tut etwas! |
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