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ES
LEBE DER 1. MAI, DER
INTERNATIONALE KAMPF- UND FEIERTAG DER ARBEITERKLASSE!
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Caracas,
Sonderausgabe der Tribuna Popular vom 30. April 2010.-
Anlässlich des 120. Jahrestages des
Beginns der Feierlichkeiten des 1. Mai als Internationaler Kampf- und
Feiertag der Arbeiterklasse erinnern wir an die Ereignisse des 1. Mai
1886 in Chicago/USA. Wir zollen den Pionieren des Klassenkampfes der
Arbeiterklasse höchstes Gedenken und tun dies durch eine historische
Darstellung jener Ereignisse. 1886 hat sich fest in die Geschichte der
Arbeiterbewegung eingeschrieben und gilt heute als Leitfaden für die
gegenwärtigen Klassenkämpfe.
Schon
in den letzten Apriltagen des Jahres 1886 ging ein beachtlicher Teil der
Arbeiterorganisationen in den USA mit den Forderungen der Arbeiterklasse
auf die Strasse. Dabei standen Forderungen nach Einführung des
8-Stunden-Arbeitstages oder einer Herabsetzung der Arbeitszeit an der
Spitze der Massenproteste.
Viele
Arbeiter forderten Lohnerhöhungen, Anerkennung der Gewerkschaften, usw.
Diese rasch zunehmende Protestbewegung der Arbeiterklasse der USA
breitete sich vor allem in den großen Industrieballungsgebieten von
Chicago, New York, Milwaukee, Cincinnati und Baltimore aus. Dort gab es
bereits starke Arbeiterorganisationen.
Bis
zum Mai 1886 beteiligten sich ca. 340.000 Arbeiter in den USA an den
Protesten. Ca. 150.000 dieser Arbeiter erreichten durch die friedlichen
Proteste die Senkung ihrer Arbeitszeiten, denn ein Teil der
Fabrikbesitzer ging auf die massiven Forderungen ein. Aber die anderen
190.000 Arbeiter mussten letztlich zur Waffe des politischen
Massenstreiks greifen.
1.
Mai 1886: Aktionstag des Proletariats der USA
Obwohl
gar keine einheitliche Aktion an jenem Tage geplant war, nahm der Kampf
spontan einen energischen Massencharakter an. In New York hatte die
Arbeitergewerkschaft an diesem Tage eine allgemeine Demonstration für
die Arbeitszeitbegrenzung festgelegt. Ab 18 Uhr füllten tausende
Arbeiter den Union Square in New York. Dies in organisierter Form mit
Fahnen, Spruchbändern und Plakaten. Fast 20.000 Menschen versammelten
sich zur Kampfdemonstration. Als Zeichen der Solidarität nahmen an
dieser Massenveranstaltung auch viele jener Arbeiter teil, welche
bereits den 8-Stunden-Tag von den Kapitalisten gewährt bekommen hatten.
Auf
der Tribüne wechselten sich die Redner ab. Sie unterstützten im Namen
ihrer jeweiligen Organisationen diese mächtige Arbeiterbewegung. Unter
diesen Rednern befanden sich Führungsmitglieder aus Gewerkschaften und
sozialistischen Organisationen. Die Auftaktkundgebung verlief ruhig.
Eine gewisse Unruhe machte sich erst breit, als Polizisten auf dem Platz
erschienen. Anfangs kam die Polizei in Stärke von 1.000 Polizisten.
Kurze Zeit später wurde die Zahl verstärkt. Die Polizisten hatten
Sonderinstruktionen für den Fall „außerordentlicher Umstände“
erhalten. Ihre Präsenz konnte jedoch das friedliche Ende der
Arbeiterkundgebung nicht verhindern.
An
den folgenden Tagen gab es weitere Kundgebungen. Da die Mehrheit der
Kapitalisten sich weigerte, die grundlegenden Forderungen der
Arbeiterbewegung zu erfüllen, traten 45.000 Arbeiter New Yorks in den
Streik. Der Großteil von ihnen erreichte die Senkung der Arbeitszeit.
Die
ersten alarmierenden Ereignisse trugen sich dann Anfang Mai 1886 in
Milwaukee zu. Dort lehnten die Kapitalisten jedes Erfüllen der
Forderungen der demonstrierenden Arbeiter ab. Es kam zu immer massiveren
Demonstrationen und Streiks der Arbeiter in Milwaukee. Am 1. Mai standen
dann bereits über 10.000 Arbeiter dort im Streik. Jeden Abend füllten
sich die Straßen von Milwaukee mit Demonstranten. Unter ihnen waren
viele Streikende.
Ein
Teil der kapitalistischen Betriebe ging dazu über, einige Zugeständnisse
zu machen. Die Massenproteste flauten aber nicht ab. Die Atmosphäre
wurde immer aufgeladener. Kapitalisten und Polizei ließen es auf eine
Provokation ankommen. Als sich für den 3. Mai 1886 eine Großdemonstration
vieler Arbeiter des Ballungsgebietes Chicago anbahnte, streuten
Kapitalisten und Polizei Gerüchte aus, wonach die Sozialisten gerade
Waffen kaufen würden. Als es dann zur Massendemonstration kam, war es
allein die Polizei, die unter dem Vorwand des Selbstschutzes Feuerwaffen
einsetzte. Es gab dadurch Tote unter den unbewaffnet und friedlich
demonstrierenden Arbeitern Chicagos.
Die
Wut unter den Arbeitermassen wuchs angesichts der schießwütigen
Polizei. Aber die Arbeiter hielten sich mit ihren Wünschen nach
Vergeltung zurück, denn sie wollten ein Massaker auf jeden Fall
vermeiden.
Am
folgenden Tag, dem 4. Mai 1886, organisierten sich die Arbeiter in
Gruppen aus jeweils einigen hunderten Menschen. Sie suchten alle
Betriebe der Stadt Chicago auf und bereiteten so aktiv den Generalstreik
vor.
Der
Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin, J. M. Rusk, berief eine
Dringlichkeitssitzung seiner Gefolgsleute und der Unternehmerschaft ein,
um „zu ergreifende Maßnahmen“ zu diskutieren. Unterdessen begann
die Polizei, die Arbeiter brutal mit Schlagstöcken
auseinanderzutreiben.
Gleichzeitig
forderten Bürgermeister und Sherrif der Stadt Milwaukee sofortige militärische
Unterstützung an. Der The Chicago Tribune erklärten sie: „Mit den
mir zur Verfügung stehenden Einsatzkräften kann ich unmöglich den
Frieden bewahren und das Eigentum in meinem Amtsgebiet schützen...“.
Der
Gouverneur beorderte große militärische Truppenkontingente in die
Stadt Milwaukee. Die militärischen Sondereinheiten riegelten die Region
von Bay View ab. Ihr Auftrag lautete, das Eigentum der Fabrikherren des
örtlichen Metallbetriebes zu schützen.
Die
Arbeiter dieses Metallbetriebes demonstrierten gut organisiert durch die
ganze Stadt bis hin zum Hauptsitz jener Firma. Als ihre Forderung nach
Einführung des 8-Stunden-Arbeitstages dort abgelehnt wurde, verkündete
das Streikkomitee den Streik. Die Betriebsleitung reagierte mit der
sofortigen Massenentlassung aller Arbeiter. Daraufhin wurde eine
Kundgebung von den Arbeitern abgehalten. Die Polizisten setzten brutal
Polizeiknüppel ein, um die Arbeiter auseinanderzutreiben. Gleichzeitig
eröffneten die militärischen Truppen das Feuer auf die friedlich und
unbewaffnet demonstrierenden Arbeiter. Viele Arbeiter kamen im
Feuerhagel ums Leben. Es kam zu einem Blutbad.
Am
6, Mai 1886 gelang es der Polizei und den militärischen Truppen, eine
Kundgebung der Arbeiter zu unterdrücken. Es kam zur Hetzjagd auf die
Anführer der Arbeiterorganisationen und die Mitglieder der
Streikkomitees, welche festgenommen und eingekerkert wurden. Aber selbst
dies brachte nicht den von der Staatsgewalt und den Kapitalisten
angestrebten Niedergang der Arbeiterbewegung, sondern es kam zur
weiteren Zunahme der Massenproteste.
Dabei
wurde Chicago zum Zentrum der kämpfenden Arbeitermassen. Die
Streikwelle erfasste Chicago noch vor dem 1. Mai 1886. Ein Streik fand
in der Fabrik von McCormick statt. Er dauerte etliche Wochen und wurde
mit einer Massenaussperrung beantwortet.
Ende
April 1886 gesellten sich zu den kämpfenden Arbeitermassen auch die
Eisenbahner des Westens der USA. Sie gründeten ihre eigene Organisation
und wählten ein Streikkomitee, welches in ihrem Namen von den
Bahnbesitzern forderte, den 8-Stunden-Arbeitstag bei vollem
Lohnausgleich zu gewähren. Die Bahnbesitzer lehnten diese Forderung
durch ihre Vereinigung ab. Am 30. April 1886 begannen die Eisenbahner
ihren Streik, an welchem sich bis 4. Mai 1886 weit mehr als 2.500
Menschen beteiligten. Dies waren vor allem die Transportarbeiter, welche
Waggons beluden und entluden.
Als
die Illinois Central Company die Erfüllung der bekannten Forderungen
weiterhin verweigerte, verließen die Transportarbeiter ihre Arbeitsplätze
und beriefen eine dringende Versammlung ein. Der Arbeiter Dick Greydee
rief sie auf, in die entsprechende Gewerkschaft einzutreten, die Teil
des „Ordens der Gentlemen der Arbeit“ war, und den Herren den Krieg
zu erklären. Ein Vertreter der Firma drohte den Streikenden mit der
Entlassung, aber sie gaben nicht klein bei. Die Transportarbeiter
begaben sich gemeinsam mit den Frachtkontrollangestellten organisiert
zum Sitz der Gewerkschaft.
Die
Kapitalisten heuerten Streikbrecher an und verpflichteten Angestellte
zur Tätigkeit als Transportarbeiter. Dies alles unter dem Schutz eines
großen Aufgebotes an Polizei. Dennoch funktionierte das Bedienen der
Haupteisenbahnlinien im Güterverkehr nicht.
Binnen
kurzer Zeit verkomplizierte sich die Lage der Herren weiter, denn ihr
Wachschutz solidarisierte sich immer mehr mit den Streikenden. Der
Wachschutz weigerte sich, die mit Streikbrechern beladenen Fahrzeuge zu
schützen. Ein Teil der Kapitalisten begann unter diesen Bedingungen
Verhandlungsbereitschaft gegenüber den Streikenden zu signalisieren.
Aber die Mehrheit der Kapitalisten war kampfentschlossen und bereit,
alle Mittel gegen die Streikenden einzusetzen. So kam es zur Verstärkung
der Polizei und „schwarzen Listen“ mit den Namen der Streikenden und
der Aufforderung an den Kongress der USA, „geeignete Maßnahmen zu
ergreifen“.
Am
1. Mai 1886 schlossen sich weitere 30.000 Arbeiter der großen Möbelwerke,
der Kupferwerke, Metall- und Holzindustrie dem Streik an. Die
Beteiligung an den Massenprotesten und Kundgebungen der Arbeiterbewegung
war so hoch wie nie zuvor. Zweidrittel aller Industriebetriebe von
Chicago waren betroffen und lahmgelegt. Das öffentliche Leben dieser
pulsierenden Stadt brach völlig zusammen. Selbst der Handel und die
Finanzinstitute meldeten Unterbrechungen und schwere Störungen. Die
Arbeitergewerkschaft organisierte eine Kundgebung, zu welcher 25.000
Arbeiter erschienen. Dort sprachen u. a. Spies, Parsons, Fielden und
Schwab, welche die Arbeiter dazu aufriefen, beharrlich ihre Interessen
zu verteidigen und entschlossen und unnachgiebig zu reagieren.
Die
Arbeiter widerstehen den Provokationen
Seit
der Generalstreik losging, hörten die Behörden nicht mehr damit auf,
die am Streik Beteiligten zu provozieren. Ihnen wurden Handlungen
unterstellt, um Vorwände für massive Unterdrückung zu schaffen.
„Zum Schutz der privilegierten Klassen“, so heißt es in den
Erinnerungen, die viele Jahre später veröffentlicht wurden, „griffen
sie zur Gewalt gegen das Volk. Obwohl ihnen der Gedanke zu schaffen
machte, dass die Gewalt gegen sie selbst angewandt werden kann. Schlagstöcke
und Schusswaffen wurden sehr häufig gegen die Arbeiter von Chicago
eingesetzt.“ In Chicago „agierten die öffentlichen Ordnungskräfte,
die Milizen und die Polizei sowie die Privatarmeen der Bosse ... mit höchster
Brutalität.“
Um
sich nicht provozieren zu lassen, zeichneten sich die Streikenden bei
den Klassenkämpfen durch große Organisiertheit und Disziplin aus. Im
Protest gegen die Willkür der Machtorgane versammelten sich 12.000
Menschen auf einer Kundgebung nahe der Fabrik von McCormick und
forderten ein Ende der Ausschreitungen der Polizei. Auf dieser
Kundgebung sprachen Parsons und Schwab.
Aber
die Polizei ging weiterhin äußerst brutal vor. So auch am 3. Mai 1886,
als die Gewerkschaft die Streikenden unmittelbar am Betriebsgelände
jener Firma versammelte, um die Forderungen zu diskutieren, welche den
Herren präsentiert werden sollten. Auf Bitte der Arbeiter entsandte die
Arbeitergewerkschaft von Chicago Spies als Bevollmächtigten der
Streikenden zu den Bossen. Aber dieser sozialistische Sprecher konnte
seine Rede nicht einmal mehr beenden, denn genau in diesem Moment wurde
die Tagschicht in der Fabrik von McCormick beendet. Dies hieß, dass all
die Streikbrecher aus der Fabrik herauszukommen begannen, was zu
Wutausbrüchen bei etlichen streikenden Arbeitern aus jener Firma führte.
Die
von den Bossen gerufene Polizei eröffnete das Feuer auf die
versammelten streikenden Arbeiter. Sechs Arbeiter wurden erschossen,
eine große weitere Zahl von Arbeitern wurde durch Schüsse und Schlagstöcke
verletzt.
August
Spies verfasste am gleichen Tag einen Artikel. Wut und Bitterkeit hatten
sich sehr aufgestaut auch bei ihm. So bezeichnete er die Bosse und die
Polizisten als Mörder. Er wandte sich an die Arbeiter und schrieb:
„Eure Bosse schickten gegen euch ihre Bluthunde, die Polizisten, die
an diesem Abend sechs eurer Brüder aus der Fabrik von McCormick getötet
haben... Sie töteten arme Lohnarbeiter, die genau wie ihr den Mut
aufbrachten, dem Willen der Bosse den Gehorsam zu verweigern. Sie töteten
sie, um euch 'freie amerikanische Bürger' zu zeigen, auf dass ihr
zufrieden zu sein habt mit dem, was euch die Bosse zugestehen, oder aber
ihr werdet getötet. Wenn ihr Männer seid, wenn ihr die Söhne eurer
Vorfahren seid, die ihr Blut gegeben haben, um frei zu sein, dann werdet
ihr eure Herkuleskräfte vereinen und das sich versteckende Ungetüm
zerstören, welches euch zerstören will. Zu den Waffen rufen wir euch,
zu den Waffen.“
Als
mehr als tausend Exemplare mit diesem von August Spies verfassten
Artikel auf zahlreichen Arbeiterversammlungen noch am gleichen Abend
verteilt wurden, griff die Idee um sich, am nächsten Tag auf dem
Haymarket in Chicago eine Protestkundgebung gegen die Gemetzel
abzuhalten. Dies regte die Gruppe „Lehr- und Wehr-Verein“ auf
Initiative von Engel und Fischer an. Viele Gewerkschaften unterstützten
diesen Gedanken.
4,
Mai 1886 - ein Kampftag
Über
3.000 Arbeiter zogen zum Haymarket. Spies, Parsons und Fielden
prangerten in ihren Reden den Kapitalismus, die Morde an Arbeitern, die
Behörden und die Bosse an. Sie bekräftigten die Entschlossenheit, die
Kämpfe der Arbeiter fortzusetzen. Als die Kundgebung endete, setzte ein
Regenschauer ein. So zog sich fast die Hälfte der Teilnehmer rasch aus
der Versammlung zurück.
Plötzlich
erschien die Polizei auf dem Platze und zog ihre Einheiten vor der
improvisierten Tribüne zusammen. Zweifellos gab es einen hinterhältigen
Plan, um einen Zwischenfall zu provozieren und mit Waffengewalt gegen
die Arbeiterbewegung vorzugehen und mit ihren Anführern Schluss zu
machen.
Alles
Weitere spielte sich in Minutenschnelle ab. Einer der Polizei-Offiziere
wandte sich an die versammelten Arbeiter und forderte sie laut auf, den
Platz sofort zu verlassen. Fielden wurde gezwungen, die Tribüne zu
verlassen und konnte nur noch als Antwort ausrufen: „Unsere
Versammlung ist friedlich...“. In diesem Moment sah man einen Zündkörper
durch die Luft fliegen, welcher zwischen den beiden getrennten
Polizeitrupps niederfiel und explodierte. Viele Menschen brachen
zusammen. Einer wurde getötet. Die Polizei zögerte nicht und eröffnete
das Feuer auf die Arbeiter. Es waren gezielte tödliche Schüsse. Die
Arbeiter suchten dem Gemetzel zu entkommen.
Binnen
wenigen Sekunden war der Platz fast menschenleer. Es lagen nur
diejenigen auf dem Haymarket, die dort weg konnten: Verletzte und Tote
im Ergebnis der Handlungen der Polizisten.
So
endete die „Rebellion auf dem Haymarket“, wie die Behörden jene
friedliche Arbeiterversammlung bezeichneten. Und es begann der
„Prozess des Haymarket“.
(Entnommen
aus „Hundertjahrtag der Ereignisse in Chicago“, von Swetlana
Askoldowa, Novosti, Moskau, 1986)
Märtyrer
und Helden Chicagos
Am
11. November 1887 wurden Albert Parsons, August Spies, George Engel und
Adolph Fischer in Vollstreckung der Todesstrafe erschossen.
Louis
Lingg starb im Gefängnis.
Seine
Beerdigung gestaltete sich zu einer kämpferischen Demonstration von
25.000 Arbeitern, die ihm und den anderen im Klassenkampf gefallenen
Klassenbrüdern die letzte Ehre erwiesen.
Samuel
Fielden und Michael Schwab wurden erst zum Tode verurteilt. Später
wurde dies in lebenslange Haft umgewandelt. 1883 erließ der Gouverneur
von Illinois für sie und Oscar Neebe eine Begnadigung, in deren Begründung
ihre Unschuld und die Unschuld ihrer Kampfgefährten anerkannt wurden.
Veröffentlicht
in Tribuna Popular Nr. 176
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org
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