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Kampf dem modernen Revisionismus

Die Polemik der SED-Führung gegen die Partei der Arbeit Albaniens und Enver Hoxha

Quelle: Red Channel

Aus:

Peter Florin (SED/stellv. Außenminister und DDR-UNO-Vertreter): 'Zur abenteuerlichen Politik der albanischen Führer'

In: 'Einheit', theoretisches Organ der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Heft 3, 1962, S. 22ff, Auszüge  

" ... Die Partei der Arbeit (gemeint die führende kommunistische Partei Albaniens, die PAA, die Partei der Arbeit Albaniens - G.) entstand erst 1941unter den Bedingungen des nationalen Befreiungskampfes. Vorher gab es kommunistische Gruppen in Albanien; von dieser alten Garde jedoch ist heute niemand mehr in der Parteiführung. Hodscha und Shehu, die aus kleinbürgerlichen Kreisen stammen (Anmerkung: Enver Hoxha war Lehrer, stammte wie Lenin, dessen Vater ebenfalls Lehrer war, oder Marx, aus kleinbürgerlichen Kreisen - G.), erklärten sich für Marxisten-Leninisten, haben jedoch diese Wissenschaft nicht meistern können. Sie haben in der Partei all das Negative, das unter dem Begriff Personenkult bekannt ist, gefördert, unterstützt und zur höchsten Entfaltung gebracht. Die Leninschen Normen des Parteilebens werden verletzt und von der Entfaltung einer demokratischen Gesetzlichkeit kann man nicht mehr sprechen. Alles das geschieht unter dem Deckmantel der These von der Verschärfung des Klassenkampfes und der besonderen Lage Albaniens. Das Gesetz der Kritik und Selbstkritik ist insofern 'modifiziert' worden, als die 'Kritik nach unten' groß geschrieben wird und die Kritik 'nach oben' geradezu verboten ist. Wie kann man von einer innerparteilichen Demokratie sprechen, wenn Shehu auf dem IV. Parteitag erklärte, Partei, Volk und Enver Hodscha seien eins, und dann fortfuhr: 'Wer diese Einheit antastet, dem erteilen Partei und Volk eine einzige Antwort: Sie spucken ihm ins Gesicht, schlagen ihm auf die Nase und jagen ihm, wenn es notwendig ist, auch eine Kugel in den Kopf.' Man kann sich vorstellen, wie bei einer solchen Erklärung eine Atmosphäre der Kritik und Selbstkritik entstehen kann.

Im September 1960 wurden die Genossin Belishowa, bis zu dieser Zeit Mitglied des Politbüros, aus dem ZK und der Genosse Tashko, Vorsitzender der Zentralen Revisionskommission, wegen 'parteifeindlichen Verhaltens' aus der Partei ausgeschlossen. Genosse Tashko ist ein alter Genosse, der in den faschistischen Gefängnissen gesessen hat und schon in den 30iger Jahren als albanischer Kommunist auch in Deutschland bekannt war. Auf dem IV. Parteitag wurde nicht einmal eine genauere Begründung für ihren Ausschluss gegeben. Es ist jedoch bekannt, dass sich beide Genossen für die Durchsetzung der Moskauer Erklärung von 1957 konsequent einsetzten und gegen die antimarxistischen Auffassungen Hodschas und Shehus, insbesondere gegen ihre antisowjetischen Handlungen auftraten.

Die albanischen Führer treten wie Leute auf, die ihre eigenen Kräfte maßlos überschätzen; sie erklären sich heute als unfehlbar; sie hätten nie einen Fehler gemacht; sie seien die einzigen wahren Vertreter des Marxismus-Leninismus; sie führten als einzige einen Kampf gegen den Revisionismus und sie hätten es nicht nötig, die kollektive Meinung der Bruderparteien zu achten. All diese Eigenschaften sind Begleiterscheinungen ihres Nationalismus und verleiten sie zu falschen und schädlichen Auffassungen in den großen Fragen der internationalen Arbeiterbewegung. Jedes kritische Wort ihnen gegenüber wird als eine Beleidigung des albanischen Volkes ausgelegt, um auf diese Weise nationalistische Stimmungen hochzupeitschen und jede sachliche Diskussion zu vereiteln.

Die Bruderparteien haben sich aufrichtig bemüht, den albanischen Genossen zu helfen, ihre falschen Ansichten zu korrigieren und auf den Boden der gemeinsamen Beschlüsse zurückzukehren. Wie das im einzelnen erfolgte, sei an einem Beispiel in wenigen Worten illustriert. Seinerseit hatte das ZK der KPdSU die Intiative ergriffen, um die Beziehungen zur Föderativen Volksrepublik Jugoslawien zu normalisieren. Schriftlich und mündlich haben die sowjetischen Genossen mit den Bruderparteien einschließlich der Partei der Arbeit Albaniens über diese Frage beraten. Die albanische Parteiführung hatte zunächst Bedenken, stimmte aber dann den überzeugenden Argumenten der sowjetischen Genossen zu. Damals erklärte Enver Hoxha, die albanischen Führer hätten aus ihren ernsten Fehlern eine große Lehre gezogen und versicherte, sie würden in dieser Frage keine weiteren Fehler begehen. Auf der Moskauer Beratung im Jahre 1960 wiederholte Enver Hoxha jedoch seinen Fehler und verstieg sich zu der Verleumdung, die sowjetischen Genossen hätten 'einseitig und überstürzt' gehandelt. Enver Hoxha erhielt aus dem Munde fast aller Redner der Bruderparteien wiederum eine erschöpfende Antwort, wobei ihm auch unmissverständlich gesagt wurde, dass Verleumdungen mit den Normen und Prinzipien der brüderlichen Beziehungen zwischen marxistisch-leninistischen Parteien nicht zu vereinbaren sind. Am 7. November 1961 wiederholte Enver Hoxha dennoch vor der Öffentlichkeit der albanischen Hauptstadt seine bereits als Verleumdung gekennzeichnete Behauptung.

Auf der Moskauer Beratung wurden alle ideologischen Fragen eingehend diskutiert. Im Ergebnis der Diskussion ist ein Dokument von geschichtlicher Bedeutung entstanden. Es wurde gegen den Willen der albanischen Parteiführung ausgearbeitet, die einen dogmatischen Standpunkt vertrat. Hodscha und Shehu verließen die Konferenz noch vor dem Ende der Diskussion und kehrten über Italien nach Albanien zurück. So demonstrierten sie ihre Missachtung der kollektiven Weisheit der internationalen Arbeiterbewegung. Obwohl der zurückgebliebene Vertreter der PAA die Moskauer Erklärung vom Jahre 1960 unterschrieb, dachte die albanische Führung nicht daran, der gemeinsamen Vereinbarung entsprechend zu handeln, wie die nachfolgende Zeit zeigte. Wiederholt haben die Bruderparteien auch nach der Moskauer Beratung mündlich und schriftlich den führenden Persönlichkeiten der Partei der Arbeit Albaniens die Richtigkeit der vereinbarten Politik eingehend bewiesen und sich mit ihnen auseinandergesetzt. Leider blieb alles ohne Erfolg. Hodscha und Shehu verbreiteten ihre dem Marxismus-Leninismus widersprechenden Thesen weiter, scheuten sich nicht, mit Verdrehungen, Lügen und Verleumdungen einen Feldzug gegen die Bruderparteien zu beginnen und gingen schließlich zu Handlungen über, die von den sozialistischen Staaten nicht unbeantwortet bleiben konnten, während die imperialistische Presse angesichts der aus Tirana bekannt werdenden Tatsachen der Spalterpolitik ein Freudengeheul anstimmte. So wurde es notwendig, der albanischen Staats- und Parteiführung in aller Öffentlichkeit zu widersprechen. Das haben die KPdSU und führende Vertreter der Bruderparteien getan ...

Dogmatismus und Sektierertum berauben die revolutionären Parteien der Fähigkeit, den Marxismus-Leninismus auf Grund einer wissenschaftlichen Analyse zu entwickeln und ihn schöpferisch entsprechend den konkreten Verhältnissen anzuwenden; sie isolieren die Kommunisten von den breiten Schichten der Werktätigen, verurteilen sie zu passivem Abwarten oder zu ultralinken abenteuerlichen Aktionen; sie erlauben es nicht, die sich ändernde Situation und die neuen Erfahrungen rechtzeitig und richtig zu beurteilen, alle Möglichkeiten im Interesse des Sieges der Arbeiterklasse und aller demokratischen Kräfte im Kampf gegen den Imperialismus, Reaktion und Kriegsgefahr auszunutzen, und hindern dadurch die Völker, den Sieg in ihrem gerechten Kampf zu erringen. Von den Positionen des Dogmatismus aus kann man auch den Revisonismus nicht erfolgreich bekämpfen.

Als gefährlichen Nährboden des Dogmatismus wie des Revisionismus in den kommunistischen und Arbeiterparteien erweist sich oft der kleinbürgerliche Nationalismus. Kleinbürgerlicher Nationalismus führt vom Marxismus weg ..."

Auszüge aus der Rede Enver Hoxhas vor der Moskauer Beratung der 81 kommunistischen Parteien am 16. November 1960 

(Aus: Enver Hoxha, 'Lasst uns die revisionistischen Thesen des 20. Parteitags der KPdSU und die antimarxistischen Stellungen der Chruschtschowgruppe verwerfen! Lasst uns den Marxismus-Leninismus verteidigen!', Tirana 1971)

" ... Wir sind der Meinung, dass der Imperialismus, mit jenem der USA an der Spitze, politisch und ideologisch schonungslos entlarvt werden muss; auch darf man niemals gestatten, dass jemand dem Imperialismus schöntut, ihn streichelt, ihn herausputzt. Ebenso darf man ihm keine einzige grundsätzliche Konzession machen. Die Taktiken und Kompromisse, die unsererseits gestattet sind, müssen unsere Sache und nicht die des Feindes fördern.

Angesichts dieses wilden Feindes bildet unsere enge Einheit die Garantie für den Sieg unserer Sache; diese wird siegen, wenn wir die tiefen ideologischen Meinungsverschiedenheiten, die zutage getreten sind, beseitigen und die Einheit auf der Basis des Marxismus-Leninismus, der Gleichheit, Brüderlichkeit und des Geistes der Freundschaft und des proletarischen Internationalismus aufbauen. Unsere Partei ist der Auffassung, dass nicht nur kein einziger ideologischer Riss existieren darf, sondern dass wir auch eine gemeinsame politische Haltung gegenüber allen Fragen einnehmen sollen. Unsere Taktik und Strategie gegenüber den Feinden müssen von allen unseren Parteien ausgearbeitet werden, auf der Basis der Prinzipien des Marxismus-Leninismus und richtiger politischer Kriterien, welche den konkreten und realen Situationen entsprechen ...

Die Verräter des Marxismus-Leninismus, Agenten des Imperialismus und Intriganten wie Josif Broz Tito, bemühen sich auf jede Weise, teuflische Pläne auszuhecken, wie beispielsweise die Gründung der sog. 'dritten Kraft', um die Völker und die neuen Staaten zu desorientieren, sie von ihren natürlichen Bundesgenossen zu trennen und mit dem amerikanischen Imperialismus direkt zu verbinden. Wir müssen all unsere Kräfte einsetzen, um die Pläne dieser Handlanger des Imperialismus zunichte zu machen ...

Eine große Diskussion ist über die Frage der friedlichen Koexistenz entbrannt; einige gehen sogar so weit, die alberne Behauptung aufzustellen, Volkschina und Albanien seien gegen die friedliche Koexistenz. Das ist jedoch ganz absurd. Man muss diese Behauptungen ein- für allemal zurückweisen, weil sie falsch und schädlich sind. Es gibt keinen sozialistischen Staat, es gibt keinen Kommunisten, der gegen die friedliche Koexistenz ist, der ein Kriegstreiber wäre. Der große Lenin war der erste, der den Grundsatz der friedlichen Koexistenz der Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung als eine objektive Notwendigkeit hervorgehoben hat, solange es in der Welt nebeneinander sozialistische und kapitalistische Staaten gibt. Die PAA, getreu diesem großen Grundsatz Lenins, war immer der Meinung, dass die Politik der friedlichen Koexistenz den Grundinteressen der Völker, den Zielen und den Interessen der weiteren Festigung der Positionen des Sozialismus entspricht. Deshalb hat sie diesen Grundsatz Lenins der gesamten Außenpolitik unseres Volksstaates zugrundegelegt.

Die friedliche Koexistenz zwischen zwei entgegengesetzten Systemen bedeutet aber nicht, wie das die modernen Revisionisten behaupten, einen Verzicht auf den Klassenkampf. Im Gegenteil, man muss den Klassenkampf fortsetzen, man muss den politischen und ideologischen Kampf gegen den Imperialismus, gegen die bürgerliche und revisionistische Ideologie immer mehr verstärken. Indem wir einen konsequenten Kampf für die Realisierung der Leninschen friedlichen Koexistenz führen, ohne jedoch dem Imperialismus auch nur eine einzige grundsätzliche Konzession zu machen, müssen wir den Klassenkampf in den kapitalistischen Ländern sowie die nationale Befreiungsbewegung der Kolonialländer und der abhängigen Länder noch mehr ausweiten ...

Diese Frage war bisher ganz klar und erst Genosse Chruschtschow hat sie auf dem 20. Parteitag ganz unnötigerweise verwirrt, in einer Richtung, welche in der Tat den Opportunisten gefiel. Warum wurden die klaren Thesen Lenins und der sozialistischen Oktoberrevolution in solcher Weise entstellt? Die PAA hat hier einen ganz klaren Standpunkt und lässt sich nicht von den Leninschen Lehren abbringen. Bis jetzt hat noch kein Volk, kein Proletariat, keine kommunistische oder Arbeiterpartei die Macht ohne Blutzoll und Gewalt erringen können ...

Liebe Genossen!

In der Moskauer Deklaration vom Jahre 1957 sowie in dem vorliegenden Deklarationsentwurf wird festgestellt, dass der Revisionismus heute die Hauptgefahr für die internationale kommunistische und Arbeiterbewegung ist. In der Moskauer Deklaration vom Jahre 1957 wird mit Recht betont, dass der bürgerliche Einfluss die innere Quelle des Revisionismus bildet, während seine äußere Quelle die Kapitulation vor dem Druck des Imperalismus ist. Das Leben hat voll und ganz bewiesen, dass der moderne Revisionismus unter dem Deckmantel pseudomarxistischer und scheinrevolutionärer Losungen, mit allen Mitteln versucht, unsere große Lehre, den Marxismus-Leninismus zu diskreditieren, indem er ihn als 'veraltet' und für die gesellschaftliche Entwicklung von heute schon nicht mehr geeignet hinstellte.

Unter der Maske eines 'schöpferischen Marxismus' und der 'neuen Bedingungen' haben die Revisionisten alle Anstrengungen gemacht, um einerseits den Marxismus seines revolutionären Geistes zu berauben und das Vertrauen der Arbeiterklasse und des werktätigen Volkes zum Sozialismus zu erschüttern. Andererseits haben sie mit allen Mitteln gearbeitet, um den Imperialismus zu beschönigen, ihn als gebändigt und friedliebend hinzustellen. Die seit der Moskauer Beratung vergangenen drei Jahre haben zur Genüge gezeigt, dass die modernen Revisionisten nichts anderes sind als Spalter der kommunistischen Bewegung und des sozialistischen Lagers, treue Lakaien des Imperalismus, geschworene Feinde des Sozialismus und der Arbeiterklasse.

Die Fahnenträger des modernen Revisionismus, seine aggressivsten und gefährlichsten Vertreter sind, wie das Leben selbst bewiesen hat, die jugoslawischen Revisionisten, die verräterische titoistische Clique und ihre Anhänger. Als die Moskauer Deklaration von 1957 beschlossen wurde, hat man diese feindliche Gruppe und Agentur des amerikanischen Imperalismus nicht öffentlich angeprangert, obwohl unserer Meinung nach genug Tatsachen und Angaben vorlagen, die das erfordert hätten. Nicht nur damals, sondern auch später, als ihre Gefährlichkeit immer offener zutage trat, wurde der Kampf gegen den jugoslawischen Revisionismus, der konsequente ununterbrochene Kampf zu seiner ideologischen und politischen Vernichtung, nicht mit der nötigen Energie geführt. Das war und ist die Quelle vieler Übel und Schäden in der internationalen Arbeiterbewegung.

Unsere Partei ist der Meinung, dass der Verzicht auf die restlose Entlarvung der revisionstischen Gruppe Titos und die trügerischen Hoffnungen auf eine angebliche 'Besserung' und positive 'Wendung' dieser Verrätergruppe den versöhnlerischen Neigungen zuzuschreiben sind, sowohl dem falschen Standpunkt und der falschen Einschätzung der gefährlichen revisionistischen Gruppe Titos durch Chruschtschow und etliche andere sowjetische Führer.

Es hieß, dass J. W. Stalin die jugoslawischen Revisionisten nicht richtig eingeschätzt und ihnen gegenüber eine zu scharfe Haltung eingenommen habe. Unsere Partei hatte niemals eine solche Meinung, weil die Zeit und das Leben das Gegenteil bewiesen haben. Stalin schätzte die Gefahr, welche von den jugoslawischen Revisionisten ausging, sehr richtig ein, und machte Anstrengungen, um diese Frage im richtigen Moment und auf marxistisch-leninistische Weise zu lösen. Damals trat das Kominform-Büro, als kollektives Organ, zusammen (von den Chruschtschowianern nach dem 20. Parteitag 1956 aufgelöst - G.) und nach der Entlarvung der titoistischen Gruppe wurde diese schonungslos bekämpft. Auch hier hat die Zeit wieder bestätigt, dass dies unerlässlich und richtig war ...

Die titoistische Gruppe war schon seit langem eine Gruppe von Trotzkisten und Renegaten. Jedenfalls ist sie das in der Einschätzung seitens der PAA, seit dem Jahre 1942, d. h. seit 18 Jahren.

Schon im Jahre 1942, als der Kampf des albanischen Volkes großen Umfang annahm, bemühte sich die Belgrader trotzkistische Gruppe, unter Missbrauch unserer Freundschaft und unseres Vertrauens, die Ausdehnung unseres bewaffneten Kampfes, die Bildung von mächtigen Sturmabteilungen der albanischen Partisanen mit allen Mitteln zu verhindern. Als ihr dies nicht gelang, suchte sie die politische und militärische Leitung in ihre Hand zu bekommen. Sie machte Anstrenungen, alles von Belgrad abhängig zu machen und unsere Partei und unsere Partisanenarmee zu einfachen Anhängseln der KPJ (Kommunistische Partei Jugoslawiens - G.) und der Nationalen Befreiungsarmee Jugoslawiens zu degradieren.

Unsere Partei durchkreuzte erfolgreich diese verbrecherischen Absichten, pflegte jedoch die Freundschaft zu den jugoslawischen Partisanen weiter. Die Titogruppe versuchte damals, eine 'Balkanföderation' unter der Führung der Belgrader Titoisten zu schaffen, die kommunistischen Parteien vor den Wagen der KPJ zu spannen und die Partisanenarmeen der Balkanvölker dem jugoslawisch-titoistischen Generalstab unterzuordnen. Zu diesem Zweck bemühte sie sich damals, im Einvernehmen mit den Engländern, einen 'Balkanstab' zu bilden, d. h. unsere Armeen, den Anglo-Amerikanern zu unterstellen. Unsere Partei widersetzte sich erfolgreich diesen verräterischen Absichten. Als dann in Tirana die Fahne der Befreiung entrollt wurde, gab die Belgrader titoistische Bande ihren Agenten in Albanien Anweisungen, die Erfolge der KP Albaniens zu leugnen und einen Putsch zum Sturz der Parteiführung zu organisieren, also jener Führung, welche die Partei aufgebaut, den Nationalen Befreiungskampf geleitet und das albanische Volk zum Sieg geführt hatte. Der erste Putsch wurde von Tito gemeinsam mit seinen verkappten Agenten in der Partei organisiert. Aber die KPA (Kommunistische Partei Albaniens, später auf Anraten Stalins in PAA umbenannt - G.) liquidierte das Komplott Titos.

Die Belgrader Verschwörer warfen jedoch nicht die Flinte ins Korn, sondern schmiedeten gemeinsam mit ihrem Chefagenten in unserer Partei, dem Verräter Koci Xoxe, in einer anderen Form ein zweites Komplott gegen das neue Albanien: Albanien sollte die siebte Republik Jugoslawiens werden! ... Sie hatten die Absicht, Albanien militärisch zu besetzen, jeden Widerstand dagegen zu brechen, die Führer der Partei der Arbeit Albaniens und des Staates zu verhaften und Albanien zur siebten Republik Jugoslawiens auszurufen.

Jedoch die Partei zerstörte auch diesen teuflischen Plan. Die Hilfe und das Eingreifen J. W. Stalins in diesen Augenblicken waren für unsere Partei und für die Freiheit des albanischen Volkes von entscheidender Bedeutung. Das war gerade zur selben Zeit, als die titoistische Clique durch das Informbüro entlarvt wurde. Stalin und die Sowjetunion retteten das albanische Volk zum zweiten Mal ...

Betrachten wir beispielsweise die an Stalin und seinem Werke geübte Kritik. Als marxistisch-leninistische Partei ist sich unsere Partei voll und ganz bewusst, dass der Personenkult für die kommunistischen Parteien und die kommunistische Bewegung selbst fremd und schädlich ist. Die marxistischen Partei dürfen die Entstehung des Personenkultes, welcher die Aktivität der Massen behindert, ihre Rolle herabmindert und sich im Widerspruch zur Entwicklung des Parteilebens selbst und zu den Gesetzen, die es regeln, befindet, nicht gestatten, sondern müssen alle ihre Kräfte einsetzen, um ihn mit der Wurzel auszurotten, wenn er irgendwo aufzutauchen beginnt oder aufgetaucht ist. Von diesem Standpunkt sind wir vollkommen einverstanden, den Kult mit der Person Stalins als eine schädliche Erscheinung im Parteileben zu kritisieren. Aber wir sind der Meinung, dass der 20. Parteitag, insbesondere der Geheimbericht des Genossen Chruschtschow die Stalinfrage nicht richtig, nicht objektiv und nicht marxistisch-leninistisch zur Diskussion stellte. Genosse Chruschtschow und der 20. Parteitag fällten über Genossen Stalin wegen dieser Sache ein hartes und ungerechtes Urteil. Genosse Stalin und sein Werk gehören jedoch nicht allein der KP der Sowjetunion und dem Sowjetvolk, sondern uns allen ... Aber warum wurde dann Genosse Stalin auf dem 20. Parteitag ohne vorherige Beratung auch mit den anderen kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt verurteilt? Warum wurde vor den Augen der kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt Stalin plötzlich 'verflucht' und erfuhren dies viele Bruderparteien erst, als der Imperialismus den Geheimbericht Chruschtschows massenweise druckte?

Genosse Chruschtschow hat der kommunistischen Bewegung und der fortschrittlichen Welt die Verurteilung des Genossen Stalin aufgezwungen ... Wir alle müssen das große unsterbliche Werk Stalins verteidigen; wer das nicht tut, ist ein Opportunist, ist ein Feigling. Als Person und als Führer der bolschewistischen KP der Sowjetunion ist Genosse Stalin auch zugleich der hervorragendste Führer des internationalen Kommunismus nach dem Ableben Lenins. Auf sehr positive Weise und mit großer Autorität hat er zur Konsolidierung und Ausweitung der Erfolge des Kommunismus in der ganzen Welt beigetragen. Alle theoretischen Werke des Genossen Stalin sind ein lebendiger Beweis seiner Treue zu seinem genialen Lehrer, zu dem großen Lenin und zum Leninismus ...

Der Kult mit der Person Stalins musste unbedingt überwunden werden. Kann man aber sagen, dass, wie behauptet wurde, Stalin selbst der Urheber dieses Personenkultes war? Der Personenkult musste unbedingt überwunden werden, war es aber notwendig und richtig, so weit zu gehen, dass jeder, der Stalins Namen nannte, ein Zitat Stalins benützt, schief angesehen wird? Einige Leute (so auch in der DDR - G.) vernichteten sogleich voll Eifer die Statuen Stalins und änderten die Namen von Städten, welche nach Stalin benannt waren. In Bukarest sagte Genosse Chruschtschow zu den chinesischen Genossen: 'Ihr beschäftigt Euch mit einem verreckten Pferd! Wenn Ihr wollt, so kommt und holt auch seine Knochen ab'. Damit meinte man Stalin ..."

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Brief des Redaktionsmitglieds J.T. Bohlke vom 28. November 2007 zum Brief von O.W. an die Redaktion: 

Liebe Genossen und Freunde,

natürlich waren die Beziehungen der DDR zu Jugoslawien stets Beziehungen im Schatten der Beziehungen zwischen der UdSSR und Jugoslawien. Unbestritten aber bleiben die Verdienste der großartigen Partisanenbewegung insbesondere von Serben im 2. Weltkrieg gegen die faschistischen deutschen Bestien, die schlimmste Kriegs- und Völkermord-Greuel auch im späteren Jugoslawien seinerzeit verübten. Führer dieses immer massiver werdenden Widerstandes war wohl Tito, der dann zur Integrationsfigur für ein geeintes Jugoslawien aus einstigen Vielvölkerstaaten dieses Teils des Balkans wurde.

Historische Tatsache ist, dass die UdSSR und die gesamte Antihitlerkoalition, die Menschheit, der Partisanenbewegung insbesondere Serbiens großen Dank schuldet, denn dort wurden erhebliche Mannschaftsstärken der Wehrmacht gebunden und fielen somit für andere Fronten im 2. Weltkrieg aus. Ebenso ist historische Tatsache sehr zu würdigen, dass die Hauptlast bei der Zerschlagung des deutschen Faschismus von der Roten Armee getragen wurde, deren Sieg letztlich auch Jugoslawien wesentlich zum Abschütteln des faschistischen Besatzungsregimes mitverholfen hat. Eine unverbrüchliche Freundschaft und Waffenbrüderschaft zwischen der Roten Armee und den Partisanenbewegungen des späteren Jugoslawiens wäre wünschenswert gewesen in der europäischen Nachkriegszeit.

Soweit ich es mitbekommen habe, pochte Tito dann vom Beginn der Unabhängigkeit Jugoslawiens an auf dessen volle Souveränität und war nicht bereit, sich dem RGW oder Warschauer Vertrag anzuschließen. Jugoslawien proklamierte die Nichtpaktgebundenheit, was als Positionierung hin zu einer Neutralität in der internationalen Klassenauseinandersetzung, als Entsolidarisierung Jugoslawiens mit den verbündeten sozialistischen Staaten nicht grundlos aufgefasst wurde. Somit witterten die UdSSR und ihre engsten Verbündeten in Jugoslawiens Führung eine Art trojanisches Pferd, ein Einfallstor für den imperialistischen Klassengegner. Zumal sich Jugoslawiens Kommunisten und Sozialisten auch nicht dem Marxismus-Leninismus in der Form anschlossen, wie er von den kommunistischen Parteien in der UdSSR oder in der DDR praktiziert wurde. Jugoslawien praktizierte statt dessen einen „Selbstverwaltungssozialismus“, der größere soziale Ungleichheiten zuließ als etwa die straffen sozialistischen Planwirtschaften der UdSSR und der DDR.[1]

Leider kam es zur Spaltung zwischen Moskau und Peking, zwischen Moskau und Belgrad, zwischen Moskau und Tirana.[2] Was der sozialistischen Sache insgesamt enormen Schaden zufügte und die kommunistische Weltbewegung äußerst empfindlich und nachhaltig schwächte und spaltete. Diese Spaltung ist bis heute noch nicht überwunden und macht der kommunistischen Weltbewegung auch heute noch sehr zu schaffen. Es steht auf der historischen Tagesordnung, diese Spaltung zu überwinden und eine starke, einig handelnde kommunistische Weltbewegung wieder zu erschaffen.

Kann man sagen, dass die UdSSR andere sozialistische Staaten wie China, Jugoslawien, Albanien, Rumänien einfach fallen ließ? Ich denke, dass dies verneint werden muss. Die UdSSR erbrachte großartige internationalistische Hilfeleistungen materieller Art an alle sozialistischen Länder, dies ging bis an die Grenze der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der UdSSR. Was nicht heißt, dass die Politik der UdSSR frei von Fehlern und Irrtümern war. Bei allen großartigen Verdiensten hatte auch J. W. Stalin nicht das überragende Format eines W. I. Lenin, jedoch erwies er sich als dessen treuester Anhänger in der Reihe der Führungspersönlichkeiten der UdSSR. Die Unüberbrückbarkeit der Brüche und Differenzen innerhalb der internationalen kommunistischen Bewegung passierte nicht unter Stalin, sondern nach seinem Tode. Da wurde dann jeder Weg zurück zur Leninschen Kommunistischen Internationale verbaut!

+++

Was die Mail von O.W. angeht, so wählten nicht zentraleuropäische Völker einen kurzen oder kurzsichtigen „Weg zum Reichtum“ (???), sondern erlagen ganze Staats- und Parteiführungen Mittel- und Osteuropas dem Treiben imperialistischer Geheimdienste, dem Verrat von Führungsfunktionären, einer zunehmend sich verfestigenden revisionistischen Funktionärsclicque. Beweis ist die „Gruppe Lutsch“ des KGB in der DDR bei der Vorbereitung des konterrevolutionären Putsches gegen Erich Honecker. Was nicht die Augen vor den argen Defiziten Erich Honeckers beim Führen der SED und der DDR verschließen soll. Aber nach dessen Entmachtung war der letzte geistig in der Tradition Thälmanns stehende DDR-Staatsmann beseitigt und das Kapitulantenpack endgültig komplett in den Regierungsfunktionen.

Gab es jemals eine „sozialistische Bevölkerung“ in Mitteleuropa, wie unterstellt wird? Es gab eine Bevölkerung, deren kleinere oder größere Teile zeitlich begrenzt Vertrauen in die Führungen sozialistischer und kommunistischer staatstragender Parteien in Mitteleuropa hatte, welche jedoch ständig um dieses Vertrauen von nennenswerten Bevölkerungsteilen im Sinne einer Front des Klassenkampfes zu ringen hatten, und die dieses Ringen letztlich durch Stagnation und simple Orientierungslosigkeit bei folgender Strafe des eigenen Untergangs unter den massiven Auswirkungen geheimdienstlicher Unterwanderung durch den imperialistischen Klassengegner aufgaben.

Unter Stalin wachte Schild und Schwert der Partei auch durch Überprüfungen von Nomenklaturkadern. Abtrünnige, Überläufer zum Klassengegner und „Wendehälse“ wurden bis in die Führung der KPdSU wirksam aufgespürt und aus ihren Positionen konsequent entfernt, der leninistische Kurs der KPdSU somit immer wieder neu gesichert ... auch wenn die teils massiven Säuberungen keinesfalls frei von Fehlern und Irrtümern und schweren Verfehlungen waren, was niemand hier beschönigen oder verharmlosen will! Seit Chruschtschow war dies alles dann nicht mehr der Fall. Die Nomenklatura wurde zum sozialistischen Adel mit selbstherrlich sich gebärdender Günstlings- und Vetternwirtschaft und stand außerhalb jeglicher Sicherheitsüberprüfungen durch den eigenen Geheimdienstapparat von UdSSR, DDR, usw. Hier tat sich für Jahrzehnte ein äußerst folgenschweres Einfallstor für die imperialistischen Geheimdienste auf!!!

Rote Grüße,

Jens


[1]  Anmerkung 1 Roter Webmaster: 

Nicht nur das: 

1. Tito ging dazu über, in Jugoslawien die Marxisten-Leninisten, sie zu verfolgen, auf der berüchtigten Zuchthausinsel Goli Otok inhaftieren und viele ermorden ließ. 

2. Die „Neutralität“ Jugoslawiens war nur das Äußere. Tatsächlich aber ging Jugoslawien im Balkanpakt ein Militärbündnis mit der Türkei und Griechenland ein, das am Tropf der USA hing und gegen die UdSSR und das sozialistische Lager gerichtet war. 

3. Von 19456 bis 1949 tobte in Griechenland der Bürgerkrieg. Die Aufständischen unter Führrung der Kommunistischen Partei nutzten die an Griechenland grenzenden sozialistischen Länder als Rückzugsgebiet. Durch das massive Eingreifen der USA und Englands waren die Befreiungstruppen der  Demokratischen Armee Griechenlands bald in der Defensive. Nach dem Bruch Titos mit der UdSSR sperrte Tito die jugoslawischen Grenze zu Griechenland und lieferte so die Aufständischen der blutigen Rache der Reaktion aus.

[2]  Anmerkung 2 Roter Webmaster: Es kam nicht einfach zur „zur Spaltung zwischen Moskau und Peking, zwischen Moskau und Belgrad, zwischen Moskau und Tirana“. Zu der Zeit, als die KP Chinas und die Partei der Arbeit Albaniens Chruschtschow und seine revisionistische Politik zu kritisierten begannen, korrigierte der selbe Chruschtschow die Politik der KPDSU unter Stalin in der Frage der Verratspolitik Titos. Chruschtschow rehabilitierte sogar Tito faktisch. Gegenüber China und Albaniens aber fuhr Chruschtschow eine Politik der Konfrontation und stellte, z.B. gegenüber Albanien, jegliche Wirtschaftshilfe ein. Als es in den 60er Jahren in  Albanien zu einer Missernte und Getreidemangen kam, weigerte sich die sowjetische Führung Albanien die benötigten – und von Chruschtschow versprochenen (Chruschtschow: „Die Menge Korn, die Albanien benötigt, fressen in der Sowjetunion die Mäuse.“) – Getreidelieferungen zuleisten. Die Begründung: Man habe selbst nicht genug. Gleichzeitig aber lieferte die SU Getreide an Ägypten.

Der Konflikt China und Albanien mit der KPDSU ist also nicht in einem Atemzug mit dem der SU zu Tito unter Stalin zu nennen.

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Brief von O.W. an den Roten Webmaster vom 27. November 2007:

Lieber Günter Ackermann,

ich bin verwirrt und erschüttert zu den Veröffentlichungen von K-Online! Was soll das? Ihr habt etwas eingeworfen (besser hingeworfen) was einer näheren Erklärung bedarf, diese habt ihr aber nicht geliefert! In meiner Tätigkeit im DDR-Außenhandel ist mir der Quacksalber-Sozialismus in Jugoslawien (und nicht nur dort), nicht entgangen! Die zum Selbstzweck verschwiegenen Probleme, die immer eine interne Verfolgung nach sich zog, sind nie gelöst wurden! Alle Feinde der kommunistischen Idee klatschten dazu bravourösen  Beifall! Parallelen zu Rumänien sind unverkennbar! Tut mir leid, Günter, aber alles nur mit Trotzkisten und Revisionismus zu erklären, ist mir eine Erklärung zu wenig! Ihr wisst genau wie ich, dass ein fallen lassen der vermeintlich von Trotzkisten und Revisionisten durchsetzten "Bruder- Länder" ein schmerzlicher Verlust für die gemeinsame Sache gewesen wäre! Zeige mir nur eine Alternative auf, die verblieben wäre, außer wenn sie nicht aus der Initiative nationaler Reaktion der betroffenen Staaten entstanden wäre! Wir hatten keine, nur eine, die uns aus zeitgemäßer Sicht, als Gewaltherrscher deklariert hätte! An Idealen hat es uns nicht gefehlt, aber an marxistisch gebildeten und zur Tat fähigen Mitstreitern! Die einstig sozialistische Bevölkerung in Zentral-Europa wählte den kurzen Weg zum "Reichtum", der sich offensichtlich als Kurzsichtig herausstellt. Serben und Kroaten, wie auch andere ethnische Völker und Gruppen,  wählten den Weg über Leichen, was Tito stets verhindern wollte (Verdienst?)
Eurer aufmerksamer Leser
O.W

Einige (unvollständige) Angaben zu den Beziehungen der SED-Führung zu Tito-Jugoslawien

1963 (Januar): Vertreter des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens werden zum Parteitag der SED eingeladen. Der chinesische Vertreter, der vor den Delegierten die Tito-Clique kritisiert und als Agentur des Imperialismus entlarvt, wird von der Kongressleitung (Verner, SED) zur Ordnung gerufen.  

1974 (November): Tito hält sich zu einem offiziellen Freundschaftsbesuch in der DDR auf.  

1975 (Juni): Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Horst Sindermann, stattet seinerseits Tito-Jugoslawien einen offiziellen Freundschaftsbesuch ab.  

1977 (Januar): Erich Honecker in Jugoslawien zu einem offiziellen Freundschaftsbesuch. Tito wird von ihm der Karl-Marx-Orden verliehen.  

1980 (Mai): Honecker nimmt an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Josip Broz Tito teil.  

1988 (Dezember): R. Disdarevic, das jugoslawische Staatsoberhaupt, zu einem Freundschaftsbesuch in Ostberlin.  

(Zu Albanien wurden die diplomatischen Beziehungen auf Initiative der SED-Führung hin abgebrochen).

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