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Aus der Traum von der Weltherrschaft!

Nazi-General Wilhelm Keitel unterzeichnet díe bedingungslose Kapitulation im sowjetischen Hauptquartier Berlin-Karlshorst.

Keitel endete am 16. Oktober 1946 in Nürnberg unrühmlich am Galgen

8.Mai 2005:

60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Quelle: KPDML

Nach der Beendigung des 1. Weltkrieges erklärte Lenin: „Denn alle sehen, dass ein neuer, ebensolcher Krieg unvermeidlich ist, wenn die Imperialisten und die Bourgeoisie an der Macht bleiben.” (Lenin Werke, Ba. 30, S. 416)

Die Aufteilung der kolonialen Einflusssphären nach dem 1. Weltkrieg entsprach im Großen und Ganzen der vor dem 1. Weltkrieg. Nur dass das deutsche Kolonialreich zerschlagen war. Der US-Imperialismus hatte seine wirtschaftliche Position erheblich ausgebaut. Deutschland war zunächst aufgrund der Niederlage und des Versailler Raubfriedens ökonomisch stark zurückgefallen. Aber bis zum Beginn der Weltwirtschaftskrise hatte der deutsche Imperialismus in der Industrieproduktion wieder die zweite Stelle in der Welt. Das war in erster Linie möglich, weil das deutsche Monopolkapital mit rund 25 Milliarden Mark Auslandsanleihen, überwiegend aus den USA, seine Industrie modernisierte und ausbaute.

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler begann am 30. Januar 1933 die Errichtung der faschistischen Diktatur in Deutschland. Binnen sechs Monaten wurden die bürgerlich-parlamentarischen Zustände liquidiert, die KPD in die Illegalität getrieben, die SPD verboten und die Gewerkschaften zerschlagen, alle rivalisierenden bürgerlichen Parteien aufgelöst, der Staatsapparat der faschistischen Politik voll dienstbar gemacht.

Die Zerschlagung des Weimarer Staates geschah im Interesse des deutschen Monopolkapitals. Dessen einflussstärkste, extrem reaktionären Kräfte hatten die Pläne, nach denen das bürgerlich-parlamentarische Regime untergraben und schließlich beseitigt wurde, seit Jahren mitbestimmt und mitbetrieben.

Vor der Machtübergabe hatten bestimmte finanzkapitalistische Kreise geschlußfolgt, dass die bisher bewährten Herrschaftsmethoden bei einer weiteren Verschärfung der Wirtschaftskrise und ihre Folgen nicht mehr ausreichen. Je geringer die Absatzchancen und Verwertungsbedingungen des Kapitals, desto intensiver der Zugriff auf den Staat - Aufträge, Subventionen, Steuerermäßigungen, Gesetze - die Bedingungen schaffen, mehr aus den Arbeitern herauszuholen, Kosten zu senken, Erträge zu erhöhen. Für sie war die NSDAP eine unterstützungswürdige Partei, die die Probleme des Kapitalismus lösen sollte.

Im faschistischen Staat formierte sich, von der Gestapo raffiniert und grausam verfolgt, der antifaschistische Widerstand, dessen Kampfbedingungen um so komplizierter wurden, je mehr der Masseneinfluss des Regimes wuchs. Im Zentrum des Kampfes stand die KPD, die ihre Organisation auf die Illegalität umstellte, die trotz wiederholter Verhaftungen von Kadern sich immer wieder neuformierte und in ihren unerschrockene Aktionen von ausländischen Sektionen der Kommunistischen Internationale vielfältige Unterstützung erhielt.

Mitte 1934 kam die Konsolidierung der faschistischen Diktatur zum Abschluss. Die Machthaber konzentrierten sich darauf, für den Übergang zum Krieg zur forcierten Aufrüstung überzugehen. Der deutsche Imperialismus wollte einen Rüstungsvorsprung erlangen und die siegbringende Überlegenheit im Kriege gewinnen. Den neuralgischen Punkt dieser Strategie bildete im Innern die Durchsetzung einer sozialreaktionären Politik gegenüber den Werktätigen. Dem Wirtschaftskonzept des „Neuen Plans” entsprechend wurden die Löhne der Arbeiter auf dem katastrophal niedrigen Niveau der Krise festgehalten, die Einfuhr von Gütern des zivilen Massenbedarfs radikal gedrosselt, der Außenhandel ganz der Versorgung der Rüstungsindustrie mit Rohstoffen dienstbar gemacht.

Große Anstrengungen unternahmen die deutschen Imperialisten, um die materiellen und die ideologischen Kriegsvorbereitungen zu synchronisieren. Antikommunistische und speziell antisowjetische, nationalistische und rassistische, geopolitische und sozialdarwinistische Lehren wurden in den Schulen, durch Presse und Literatur, durch Versammlungen, Schulungen und den Rundfunk verbreitet. Die Uniformierung des geistigen Lebens nahm beispiellose Ausmaße an.

Der Faschismus:

extremster, reinster, barbarischster Kern kapitalistischer Ausbeutung:
Die Arbeitskraft als Mittel zur Profitmaximierung

Die bislang widerlichsten Orgien feierten die Sklaverei und der Geist der Bestialität unter dem Hitlerfaschismus: Wer sich der Finanzoligarchie nicht unterwarf und wer nicht zur „arischen Herrenrasse” gehörte, wurde zum rechtlosen Sklaven erklärt, den man etwa im ausdrücklich so genannten Programm „Vernichtung durch Arbeit” einer für die Herrenrasse nützlichen Verwendung zuführte bis hin zur Verarbeitung der Haut zu Lampenschirmen. Bezeichnend ist, dass diese Spielart der Diktatur der Finanzoligarchie nicht nur terroristisch war, sondern auch in der Form der Willkür und Gesetzlosigkeit daherkam und mit dieser Form prahlte. So ist z.B. der Ausspruch Görings überliefert: „Wer Jude ist, bestimme ich.” Hier ist sogar eine offizielle Zielsetzung des faschistischen Regimes - die Vernichtung der Juden - in die Willkür eines einzelnen Machthabers aufgelöst, der mit dieser Willkür öffentlich prahlen kann. „Ich fragte, ob das etwa bedeute, dass der Jude überhaupt vernichtet werden solle. `Nein`, erwiderte Hitler. `Dann müssten wir ihn erfinden. Man braucht einen sichtbaren Feind, nicht bloß einen unsichtbaren.`” (H. Rauschning, Gespräche mit Hitler, Wien 1973)

Derartige Willkür ist wesentlicher Bestandteil der betreffenden Form der Machtausübung, denn die nahezu unumschränkte Herrschaft der Funktionäre des Regimes in deren Zuständigkeitsbereich ist eines der obersten Prinzipien dieses barbarischen Regimes.

„Kristallnacht”

Während Hitler sein Programm der ideologischen Kriegsvorbereitung entwickelte, brannten im ganzen Reich die Synagogen. Tausende jüdischer Bürger wurden wie Freiwild gejagt. Mit der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, mit der „Kristallnacht”, begann die erste Aktion verstärkter psychologischer Kriegsvorbereitung. Als Vorwand für den Pogrom diente die Ermordung des deutschen Legationsrates Rath in Paris. In einer Erklärung der KPD wurde die Nazipropaganda widerlegt, dass die Juden das nationale Unglück Deutschlands seien. Immer in der Vergangenheit hat die Reaktion, wenn sie ein Volk aufs schlimmste ausplünderte und die Erbitterung des Volkes fürchtete, sich der schmutzigen Mittel der Judenhetze und der Pogrome zum Zwecke der Ablenkung von den wahren Schuldigen am Volkselend bedient. Der klassenbewusste Kern der deutschen Arbeiterklasse sagte dem antisemitischen Sadismus den schärfsten Kampf an und erwies verfolgten jüdischen Bürgern jede nur mögliche Hilfe. Auch christliche Bürger beider Konfessionen sowie liberal und humanistisch eingestellte Vertreter des Bürgertums und der Intelligenz verurteilten den Pogrom und leisteten den Betroffenen in zahlreichen Fällen tätige Hilfe.

Die Judenhetze und Judenpogrome waren wohlberechnete Teile der psychologischen Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf den Krieg. Sie sollten das Mitgefühl und das Solidaritätsempfinden abtöten und an Grausamkeiten und Brutalität gewöhnen. Hinzu kam, dass der unmenschliche Terror gegen die Juden abschreckend wirken sollte. Erhebliche Teile des Kleinbürgertums, der kleinen Unternehmer, wurden durch ihre Begünstigungen gegenüber den Juden korrumpiert. Sie nahmen deren Stellung ein, übernahmen deren Geschäfte und Unternehmungen und bereicherten sich an Haus- und Grundbesitz jüdischer Mitbürger.

Beginn des II. Weltkrieges

Der II. Weltkrieg wurde am 1. September 1939 vom deutschen Imperialismus und Militarismus entfesselt. Als Mittel aggressiver und expansionistischer Politik war er eine gesetzmäßige Erscheinung der kapitalistischen Klassengesellschaft und bildete keine Ausnahme in ihrer Geschichte. Im imperialistischen System herangereift, brach er innerhalb dieses Systems aus. Geplant vom deutschen Imperialismus wurde er bewusst als Mittel ausersehen, ihren Anspruch auf die Vorherrschaft in Europa und in der Welt durchzusetzen.

Im Unterschied zum 1. Weltkrieg, als der Kapitalismus noch die gesamte Welt beherrschte, wurde der II. Weltkrieg in einer neuen Epoche der Menschheitsgeschichte - der Epoche der Ablösung des Kapitalismus durch den Sozialismus/Kommunismus - vorbereitet, entfesselt und geführt.

Seit der Oktoberrevolution in Russland 1917 existierte mit dem ersten sozialistischen Staat der Welt, der Sowjetunion, eine Gesellschaftsordnung, die historisch berufen war, den Kapitalismus abzulösen. Von der Oktoberrevolution und der UdSSR strahlte eine gewaltige Kraft aus. Der Kampf für den Sozialismus nahm weltweit einen gewaltigen Aufschwung. Gegen diese Entwicklung bäumte sich die Reaktion in allen kapitalistischen Ländern auf. Imperialistische Mächtegruppen versuchten ihre Gegensätze auf Kosten der UdSSR auszutragen.

Sie trachteten danach, die UdSSR in ihre Kriegspolitik hineinzuziehen, das Sowjetland zum Hauptkriegsschauplatz zu machen und ihm die größten Opfer aufzuerlegen. Sie verfolgten die Absicht, den sozialistischen Staat verbluten zu lassen, die KommunistInnen physisch zu vernichten und den Kapitalismus zu restaurieren.

Offen verkündeten die Nazifaschisten ihre Ziele: „Wir wollen uns endlich einmal als Volk an den Fettnapf der Welt setzen ... Diesmal geht es um ... Dinge, die uns alle angehen, um Kohle, Eisen, Öl und vor allem um Weizen. Wenn wir ... den Stoß in den Kaukasus fortsetzen, dann haben wir die reichsten Ölgebiete Europas in unserer Hand.” (Goebbels, 18.10.1942) „Wenn dieser Krieg zu Ende ist, dann wollen wir die Herren über Europa sein. Dann werden wir endlich einmal zu den besitzenden Nationen gehören, dann werden wir Rohstoffe besitzen und Hilfsquellen, und dann wird ein großes Kolonialreich unser eigen sein...” (Goebbels, 26.10.1940, nach Hörster-Phillips, Wer war Hitler wirklich?, Köln 1978)

Der II. Weltkrieg begann und entwickelte sich jedoch nicht nach den Plänen der führenden Politiker der imperialistischen Hauptländer. Am Tage nach Hitlers Überfall auf die Sowjetunion hatte Truman im US-Senat am 23. Juni 1941 seine Einstellung zur SU und den enthüllenden Rat von sich gegeben: „Wenn wir sehen, dass Deutschland den Krieg gewinnt, sollten wir Russland helfen, und wenn Russland gewinnt, sollten wir Deutschland helfen, damit sie wechselseitig so viele wie möglich umbringen.” (New York Times, 26.6. 1941)

Der Sowjetunion durchschaute die Pläne und Absichten der imperialistischen Mächte und es gelang ihr, sie zu vereiteln. Die Standhaftigkeit und der Heroismus der Völker der SU gegen den faschistischen Aggressor und die ständig zunehmende Aktivität der Volksmassen im Widerstandskampf in allen überfallenen, besetzten und bedrohten Ländern bewirkten, dass der imperialistische Krieg in einen antifaschistischen Befreiungskrieg umgewandelt wurde. Die Antihitlerkoalition der Völker und Regierungen wurde geschaffen und dem faschistischen Block wurde eine schwere Niederlage bereitet. Die Niederlage Hitlerdeutschlands am 8. Mai 1945 und des militär-faschistischen Japans am 2. September 1945 bedeuteten den Sieg der Sowjetunion und der Staaten der Antihitlerkoalition im II. Weltkrieg. Es war der Sieg aller antifaschistischen Kräfte, die bewaffnet gegen die Nazifaschisten gekämpft hatten. Sie schufen in vielen Staaten nach 1945 günstige Bedingungen für eine gesellschaftliche Umgestaltung: Albanien, Bulgarien, Ungarn, CSR, Polen, Korea usw.

Der deutsche antifaschistische Widerstandskampf

Der deutsche Widerstand hat es schwerer gehabt als jeder andere. In den besetzten Ländern war das Ziel die Befreiung vom äußeren Feind. Erreicht hat der deutsche Widerstand, dass das Ende des Krieges beschleunigt und damit noch weitere Menschenopfer verhindert wurden. Der Vorwurf der deutschen Kollektivschuld konnte wirksam entgegnet werden. In Deutschland stand an der Spitze des Widerstandskampfes von 1933 bis 1945 die Kommunistische Partei Deutschlands. Sie brachte die größten Blutopfer für die Befreiung Deutschlands. Zigtausende ihrer Mitglieder und Tausende revolutionäre Funktionäre der KPD wurden von den Nazis umgebracht. Dennoch bestanden bis 1945 antifaschistische Widerstandsgruppen. In vielen Fällen verstand es die KPD, eine breite antifaschistische Einheitsfront mit sozialdemokratischen, christlichen und parteilosen Antifaschisten aufzubauen.

Brief der KPD-Führung vom 21. Oktober 1939 an die Leitungen und Funktionäre im Lande (Auszug)

„Die Parteileitungen und -zellen müssen unmittelbar selbständig auf alle Ereignisse reagieren, die Hauptargumente des Faschismus sofort beantworten und die Organisierung des revolutionären Kampfes in den Betrieben und Massenorganisationen leiten. Es ist notwendig, Arbeiter, die sich im Kampfe bewährt haben, für die Partei zu gewinnen und dadurch die Parteizellen zu stärken und die Zahl der Parteigruppen zu vermehren. Von größter Bedeutung für die Führung des Massenkampfes ist die Herausgabe illegaler vervielfältigter Flugblätter und Zeitungen durch die Parteileitungen im Lande. Diese illegalen Zeitungen sind gleichzeitig ein organisatorisches Mittel, einen Kreis von Sympathisierenden um die Partei zu bilden.”

Zitat aus: AUFGABEN DER GEHEIMEN STAATSPOLIZEI BEI DER BEKÄMPFUNG DER GEGNERKREISE: Kommunismus - Marxismus; Berlin, 18.01.1940:

„(...) Seit Ausbruch des Krieges erachten im besonderen Maße die Kommunisten und Marxisten die Zeit für gekommen, ihre Zersetzungsarbeit in allen Bevölkerungsschichten der werktätigen Arbeiterschaft und des Bürgertums durch Mund- und Schriftpropaganda mit Aussicht auf Erfolg aufzunehmen. Aus der anliegenden Übersicht über die Festnahmen von Kommunisten und Marxisten ergibt sich eine erhöhte Zunahme der Aktivität in diesen Kreisen. In den Monaten September bis November 1939 wurden wegen marxistischer Betätigung... insgesamt 3037 Personen festgenommen, von denen 630 Personen wegen Betätigung für die KPD bzw. SPD dem Richter vorgeführt wurden.

Übersicht über die Festnahmen von Kommunisten und Sozialdemokraten im Jahre 1942

Monat

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

KPD

856

735

762

809

731

887

783

1116

822

810

865

1949

SPD

24

28

26

82

44

45

39

85

77

76

89

82

 

9916

697

Folgende Probleme sind vorwiegend Gegenstand der Kritik und damit Ausgangspunkt für die beabsichtigte Stimmungsmache: Fragen des täglichen Lebens, und zwar die Verknappungserscheinungen bei Lebens- und Verbrauchsgütern, Mängel in der Verteilung, die allgemeine Verteuerung und gleichzeitige Qualitätsverschlechterung.

Berufsfragen, wie Maßnahmen des Arbeitseinsatzes, ungünstige Arbeitsbedingungen, Überspannung des Arbeitstempos bei gleichzeitiger Verringerung der Akkord- und Prämiensätze und Lohnfragen überhaupt.

Soziale Fragen, wie die Höhe der sozialen Abgaben, insbesondere die Beibehaltung des Abzuges für die Arbeitslosenversicherung, Vergleiche zwischen den früheren Gewerkschaften und der DAF, die nur ein ‘teuerer Verein’ sei, und insbesondere das Thema Betriebsobleute, die als ungeeignete Vertreter der Interessen der Gefolgschaft bezeichnet werden, weil sie von der Betriebsführung abhängig sind.

Militärische Fragen, wobei die Sowjetunion als unschlagbar bezeichnet wird, und die Presse- und z. T. auch die OKW-Berichte hinsichtlich der Angaben über die Verluste an Menschen und Material und über die bei Feindanflügen angerichteten Schäden in Zweifel gezogen werden.

Bei der staatspolizeilichen Bearbeitung derartiger Zersetzungsfälle wurde vielfach festgestellt, dass feindliche Rundfunksender abgehört und bei den Debatten ausgewertet werden. Allgemein darf angenommen werden, dass ein Großteil der Kommunisten und Marxisten regelmäßig die Auslandssender empfängt, um sich auf diese Weise zu unterrichten. Nachdem aus den bereits erwähnten Gründen eine Steuerung der illegalen kommunistischen Tätigkeit praktisch nur mehr auf dem Funkwege möglich ist, kommt somit der Beobachtung der feindlichen Rundfunkpropaganda erhöhte Bedeutung zu.” (IML, ZPA, PSt 3/154)

8. Mai 1945: 

Die Befreiung

„Es wäre aber lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volk, mit dem deutschen Staat gleichzusetzen.
Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt.” (Stalin)

Die Zerstörung des imperialistischen Nazistaatsapparates durch die Rote Armee schuf günstige Bedingungen für eine antifaschistisch-demokratische Umgestaltung in Deutschland.

Die Großmächte einigten sich auf die Prinzipien ihrer Deutschlandpolitik: „Vernichtung des Faschismus und Militarismus, Zerschlagung der Großkonzerne, Dezentralisierung der Verwaltung... Deutschland ist wirtschaftlich als Einheit zu behandeln” (Potsdamer Abkommen)

Am 8. Mai 1945 kapitulierten die deutschen Armeen. Aufgrund der Profitgier der deutschen Monopole starben im 2. Weltkrieg mehr als 60 Millionen Soldaten und Zivilisten. Als die Niederlage des Deutschen Imperialismus im 2. Weltkrieg absehbar wird, erklärt Hitler die Strategie der faschistischen Herrschaft für gescheitert. Nur ein Vereintes Europa könne die Ziele der deutschen Finanzbourgeoisie verwirklichen: die damals noch sozialistische Sowjetunion und die osteuropäischen Gebiete einzuverleiben.

Die 2 Weltkriege führten zu einer absoluten Verelendung der breiten Massen. Millionen Werktätige krepierten im Krieg, Frauen und Kinder gingen im Bombenhagel zugrunde. Viele kamen als Krüppel nach Hause, in die zerstörten Dörfer und Städte. Die imperialistischen Kriege führen zur absoluten Verelendung der Arbeiterklasse. Die Erholungspausen (Frieden) sind relativ kurz, bis wieder - in jedem Land verschieden - das Gesetz der absoluten Verelendung sich durchsetzt. Die Speichellecker des Imperialismus vergessen in der Regel die Kriege bei der Beurteilung der Lage der Arbeiterklasse im 20. Jahrhundert. Die in Friedenszeiten erfolgten Reallohnsteigerungen sind nur vorübergehend und können die Verelendung im Krieg nicht vergessen lassen.

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