Aus der Geschichte der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

weiter

Der Bunker

Folter- und Mordstätte des SS-Mannes Martin Sommer

ArrestzellenLaut Strafordnung durfte die Arreststrafe nur vom Kommandanten verhängt werden und sollte auf 21 Tage begrenzt bleiben. Tatsächlich mußten Menschen oft Monate in den engen Zellen verbleiben. Für viele, so z. B. für den evangelischen Pfarrer Paul Schneider, endete die Tortur mit dem Tod. Der Bunker war die schlimmste Folterstätte des Lagers. Mit Hilfe eines Arsenals von Werkzeugen und Foltermethoden versuchten SS und Gestapo hier Geständnisse zu erzwingen und Menschen zu zerbrechen. Die im Arrest tätigen SS-Aufseher wiesen schon nach kurzer Dienstzeit Merkmale individueller Barbarisierung und vollständigen Kulturverlustes auf. Besonders der Arrestaufseher Martin Sommer war wegen seiner Folterpraxis berüchtigt. Nach offiziellen Unterlagen starben während seiner Dienstzeit im Bunker (1938-Frühjahr 1943) über 160 Menschen.

In Zelle 1 verbrachten Menschen ihre letzen Stunden vor der Hinrichtung im Krematorium. Ursprünglich konnte der Zellentrakt nur über einen Zugang außerhalb des Lagers betreten werden.

aus: www.buchenwald.de

 

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!