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Das Lied der revolutionären Arbeiter Wiens entstand im Februar 1934, als sich in Linz, Wien und den Industriegebieten der Steiermark und Oberösterreichs die Arbeiter zum bewaffneten Aufstand gegen den drohenden Faschismus erhoben. Der Aufstand scheiterte zwar, doch die Nachricht von den Wiener Arbeitern, die zu den Gewehren gegriffen hatten, beflügelte den antifaschistischen Wiederstand der Völker auf der ganzen Welt.

Eine andere Version über das Entstehen des Liedes:

Das Lied (Text stammt von Fritz Brügel) entstand im Umfeld des Justizpalastbrandes im Juli 1927 in dessen Folge mehr als 90 Demonstranten zu Tode kamen. Im zunehmend radikalisierten politischen Umfeld entsand das Lied, das vor allem bei den internationalen Jugendtagen 1929 in Wien bekannt wurde und grosse Verbreitung fand. Es war daher schon lange VOR dem Februar 34 bekannt. Vor allem in der sozialdemokratischen Jugendbewegung wurde es sehr schnell zu einer Hymne und zum Ausdruck trotzigen Selbstbewusstseins gegen einen immer mächtiger werdenden Feind.

Die Arbeiter von Wien

Wir sind das Bauvolk der kommen Welt,
wir sind der Sämann, die Saat und das Feld.
Wir sind die Schnitter der kommen Mahd,
wir sind die Zukunft und wir sind die Tat. So fliege,
du flammende, du rote Fahne voran dem Wege, den wir ziehn!
Wir sind der Zukunft getreue Kämpfer.
Wir sind die Arbeiter von Wien. So fliege,
du flammende, du rote Fahne voran dem Wege, den wir ziehn!
Wir sind der Zukunft getreue Kämpfer.
Wir sind die Arbeiter von Wien.

Herrn der Fabriken, ihr Herren der Welt,
endlich wird eure Herrschaft gefällt.
Wir, die Armee, die die Zukunft erschafft,
sprengen der Fesseln engende Haft So flieg ...

Wie auch die Lüge uns schmähend umkreist,
alles besiegelnd, erhebt sich der Geist
Kerker und Eisen zerbricht seine Macht,
wenn wir uns rüsten zur letzten Schlacht. So flieg ...

Die Arbeiter von Wien

Die Arbeiter von Wien
 

 

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