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Am
15. Januar 1919:
Kaiserliche
Offiziere ermorden im Auftrag der SPD-Reichsregierung von Friedrich
Ebert, Gustav Noske und Philipp Scheidemann Karl Liebknecht und Rosa
Luxemburg |

Doppelmord
nach Plan
Vor
85 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit Billigung der
SPD-Führung ermordet
Von
Klaus Gietinger
Quelle:
jungeWelt
vom 15.01.2004
Die
Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gehören zu den
folgenschwersten politischen Morden des 20. Jahrhunderts. Aber nicht nur
in der bürgerlichen Presse werden sie gern mit dem Mantel des »nie ganz
Geklärten« umhüllt. Dabei sind alle Details zweifelsfrei erforscht.
Am
Abend des 15. Januar 1919 betreten der Kaufmann Bruno Lindner, der
Destillateur Wilhelm Moering und drei weitere Männer ein Lokal in der
Mannheimer Straße in Berlin. Sie tragen Feldgrau und weiße Armbinden: »Bürgerwehr
Wilmersdorf«. Die Herren holen beim Wirt Erkundigungen über die im
Nebenhaus gelegene Wohnung eines gewissen Marcusson ein. Kurz darauf
dringen sie widerrechtlich dort ein. Der Staatsanwalt Ortmann, der später
gegen sie wegen Freiheitsberaubung ermittelt, das Verfahren aber alsbald
einstellt, berichtet über ihre Vernehmung: »Einen Herrn, der sich im
Zimmer befand, hätten sie auf Papiere durchsucht. Dabei hätten sie
Legitimationskarten auf den Namen Liebknecht« gefunden. Beim Durchwühlen
der Wohnung begegnet den Bürgern in Uniform noch eine »verdächtig
auffallende« Frau. Auf die Frage: »Sind Sie Fräulein Luxemburg?«
antwortet diese: »Frau Luxemburg«.1
Ratlos,
was er mit seinen Geiseln tun soll, ruft der Anführer in der
Reichskanzlei an. Dort sitzt die Rumpfrevolutionsregierung, allesamt gemäßigte
Sozialdemokraten: Friedrich Ebert (Regierungschef), Philipp Scheidemann
(Auswärtiges), Otto Landsberg (Justiz) und Gustav Noske (Militär). Ein
Trupp von Männern, der nachweislich mitverantwortlich ist für Ausbruch
und Dauer des 1. Weltkriegs. Ein Trupp, der die Mitschuld am Tod von
Millionen Soldaten und 700 000 (allein im Deutschen Reich) Verhungerter trägt.
Längst haben sich diese Führer der Sozialdemokratie verbündet mit den
alten Militärs, die seit dem Waffenstillstand aus ihren Truppen »unter
der Decke« und im Einverständnis mit der SPD-Regierung (so General
Groener unter Eid) schlagkräftige Freikorps bildeten: Herummarschierende,
bis an den Stahlhelm bewaffnete Banden, die zu allem entschlossen und zu
jedem Mord bereit waren. »Die Pest dieses Landes.«2 Oberster
Befehlshaber dieser Truppen war Noske, eine präfaschistische Figur, die
»Eiche unter diesen sozialdemokratischen Pflanzen« (Adolf Hitler).3
Schon nach Noskes Jungfernrede im Reichstag 1907 kommentierten die
Lustigen Blätter:
Kommandiert
der Herr Major:
»Feuer vorn und hinten!«
Ruft ein arbeitsscheues Corps:
»Schmeiß mer fort die Flinten!«
Aber dennoch Mut! nur Mut!
Laßt’s euch nicht verdrießen,
denn wir wissen absolut:
Noske, der wird schießen!
Weihnachten
1918 sprach der Mann dann unter Zustimmung seiner Kabinettskollegen auch
aus, wie das neue Programm der Sozialdemokratie lauten würde: »Schießen
und zwar auf jeden, der der Truppe vor die Flinte läuft.«4 Der preußische
Kriegsminister kommentierte: »So ändern sich die Zeiten.«
»Da
zählt nur der Erfolg«
Schon
Anfang November in Kiel hatte Noske versucht, den Keim der Revolution zu
ersticken und mit Nachdruck die Bildung von Marineoffiziersbrigaden gefördert.
Ein Mann der Tat eben. Im Januar 1919 kam dann seine große Stunde. Unter
Einsatz von Artillerie, Flammen- und Minenwerfern und ohne Behinderung
durch rechtliche Schranken – »da zählen Paragraphen nichts, da zählt
nur der Erfolg« (Noske vor dem Parlament) – ließ er seine Freikorps
den sogenannten Spartakusaufstand niederkartätschen. Dabei wurde
innerhalb Deutschlands der Terror gegen Zivilisten eingeführt, Genickschüsse
und Erschießungen »auf der Flucht«, aber ohne Recht, praktiziert. Noske
sah die Sache gelassen und kommentierte, er wäre der letzte, »der hinter
einem kleinen Leutnant wegen einer vielleicht nicht ganz gerechtfertigten
Erschießung herlaufen und ihm den Prozeß machen würde.«5 Der größte
dieser Terror-Verbände war die Garde-Kavallerie-Division (GKSD), faktisch
angeführt von Hauptmann Waldemar Pabst, den Noske als seinen »rührigsten
Helfer«6 bezeichnete.
Als
nun die mutigen Wilmersdorfer Bürger in jener Nacht vom 15. auf den 16.
Januar 1919 in der Reichskanzlei nicht zu Noske durchgestellt werden,
wenden sie sich an ihre übergeordnete Dienststelle – die GKSD des
Hauptmanns Pabst. Der kleine eitle Mann mit hochglanzpolierten Stiefeln
residiert im ersten Stock eines Hotels, dessen Namen das Paradies
verspricht: Eden. Als er den Hörer aufgelegt hat, kann er es kaum fassen:
Luxemburg und Liebknecht gefangen. Er sieht die Chance seines Lebens.
Endlich kann er Rache nehmen, Rache für den verlorenen Krieg, Rache für
die »Novemberrevolution«. Rache dafür, daß eine »Polin mosaischen
Glaubens« die Massen faszinierte wie ein neuer Messias.
Pabst
denkt kurz nach. Wie kann man die beiden ohne großes Aufsehen
liquidieren? Dafür benötigt Pabst absolut zuverlässige Leute. Sein
Ordonnanzoffizier Horst von Pflugk-Harttung weiß, wer dafür in Frage käme.
Die Truppe seines Bruders, des Kapitänleutnants Heinz von Pflugk-Harttung,
eine der von Noske früh geförderten Marineoffiziersbrigaden.
Marineoffiziere, die mit Ebert eines gemein haben, den Haß auf die
Revolution. Ein U-Boot-Kommandant, Martin Niemöller, hat dies später auf
den Punkt gebracht: »Damals versank mir eine Welt!« Für diesen
Untergang sollen Luxemburg und Liebknecht büßen.
Getrennt
werden sie ins Hotel gebracht. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die
Nachricht von ihrer Gefangenschaft. Ein kollektiver Erregungszustand
durchzittert das Nobelhotel. »Tötet Liebknecht« haben schon im Dezember
Volksverhetzer auf unzähligen Plakaten gefordert, auch im Vorwärts, dem
SPD-Organ, ist in einem Schmähgedicht dazu aufgerufen worden.
Ein
anderes, weniger bekanntes Vorwärts-Gedicht lautete:
»Ich
sah der Massen räuberische Streife,
sie folgten Karl dem blinden Hödur nach,
sie tanzten nach des Rattenfängers Pfeife,
der ihnen heuchlerisch die Welt versprach.
Sie knieten hin vor blutigen Idolen,
bauchrutschten vor der Menschheit Spott und Hohn,
vor Rußlands Asiaten und Mongolen,
vor Braunstein, Luxemburg und Sobelsohn.«7
Die
drei letztgenannten sind Juden, wobei Braunstein der frühere Name Leo
Trotzkis und Sobelsohn der Karl Radeks war. Das Gedicht erschien drei Tage
vor Luxemburgs und Liebknechts Ermordung.
Die
für damalige Verhältnisse enorme Summe von 1 700 Mark erhält ein jeder
der braven Bürgerwehrler aus Wilmersdorf für die Ablieferung der
Arbeiterführer im Hotel ohne Wiederkehr. Die Summe wird vom »Großbürgerrat«
des Bankiers Marx gespendet. Marx zählt mit dem Großindustriellen Hugo
Stinnes zu Pabsts Finanziers. Sie sorgen dafür, daß er und seine 70
Offiziere mehr als nur ihre Hotelrechnung bezahlen können.
Inzwischen
hat Hauptmann Pflugk-Harttung die »Marinespezialeinheit« herangeholt. Es
sind dies außer seinem Bruder vier junge Marineoffiziere: der
Oberleutnant zur See Ulrich von Ritgen, der Leutnant zur See Heinrich
Stiege, der Leutnant zur See Bruno Schulze und der Leutnant zur See
Hermann W. Souchon. Zur Tarnung tragen sie Uniformen einfacher Soldaten.
Man geht nach oben ins ehemalige Casino zu Hauptmann Pabst. Dort beraten
sich die Herren Offiziere.
Liebknecht
zu beseitigen erscheint ihnen relativ einfach. Man will die bereits wenige
Tage zuvor erprobte Methode anwenden: »Erschießen auf der Flucht.« Doch
was tun mit Frau Luxemburg? Einer hinkenden kleinen Frau kann man
schwerlich auf der Flucht »eins verpassen«. Also denkt man sich etwas
Besonderes aus. Wie wäre es, wenn man es so aussehen ließe, als sei sie
Opfer der »Volksseele« geworden?
Pabst
überzeugt sich von der Identität Rosa Luxemburgs. »Sind Sie Frau Rosa
Luxemburg?« »Entscheiden Sie bitte selber.« »Nach dem Bilde müßten
Sie es sein.« »Wenn Sie es sagen!« Rosa Luxemburg setzt sich in eine
Ecke und liest in Goethes »Faust«.
Freibrief
zur Ermordung
In
seinen unveröffentlichten Memoiren schreibt Pabst zur »Exekution«
Liebknechts und Luxemburgs: »Daß sie durchgeführt werden mußte, darüber
bestand bei Herrn Noske und mir nicht der geringste Zweifel, als wir über
die Notwendigkeit der Beendigung des Bürgerkrieges sprachen. Aus Noskes
›Andeutungen‹ mußte und sollte ich entnehmen, auch er sei der
Ansicht, Deutschland müsse so schnell wie möglich zur Ruhe kommen. Über
das ›daß‹ bestand also Einigkeit.«
Pabst
geht nach nebenan und telefoniert mit der Reichskanzlei. Ein Mann wie er
scheitert nicht wie die Mittelständler, er wird nach oben durchgestellt
zu seinem Chef Gustav Noske. Pabst bittet ihn – so teilt er es in seinen
Memoiren mit – um den Mordbefehl. Noske antwortet: »Das ist nicht meine
Sache! Dann würde die Partei zerbrechen, denn für solche Maßnahmen ist
sie nicht und unter keinen Umständen zu haben.«8
Und
wie das denkwürdige Telefongespräch weiterging, berichtete Pabst 1968
dem ehemaligen Marinerichter und Rechtsanwalt Otto Kranzbühler. Noske
habe Pabst aufgefordert, die Genehmigung des Generals von Lüttwitz zur
Erschießung der beiden Gefangenen einzuholen und nach der Einwendung
Pabsts, »die werde er nie bekommen«, mit den Worten reagiert, »dann müsse
er selbst verantworten, was zu tun sei«.9 Pabst versteht dies zu Recht
als Freibrief zur Ermordung der beiden ehemaligen Genossen Noskes und
schreitet zur Tat.
Zuerst
wird Liebknecht von den getarnten Marineoffizieren abgeführt. Um Aufsehen
zu vermeiden, bringt man ihn zum Nebenausgang. Das wurmt jedoch den Jäger
Otto Wilhelm Runge, der an der Drehtür des Hauptportals Wache steht. Denn
Runge, ein verwirrter Mensch, ist von einem Offizier namens Petri
bestochen worden. Petri weiß nichts von den Beschlüssen im ersten Stock
und fürchtet, der verhaßte Liebknecht könnte lebend davonkommen. Also
hat er Runge 100 Mark gegeben. Er solle Liebknecht mit dem Gewehrkolben
den Schädel einschlagen. Runge sieht, wie sein Opfer zu entschwinden
droht, rennt um das hermetisch abgeriegelte Hotel herum und kommt gerade
hinzu, als Liebknecht neben den Offizieren Platz nimmt. Er versetzt ihm
einen Kolbenschlag. Schwer getroffen sinkt Liebknecht in den Sitz, dabei
tropft Blut auf die Hose eines der Offiziere. Liebknecht sagt: »Es blutet«,
keiner kümmert sich darum. Das Auto fährt los.
Nach
kurzer Fahrt haben sich die Offiziere im Tiergarten »verfranst«. Was
dann passiert, schildert Horst Pflugk-Harttung einem anderen
Marinekameraden am nächsten Tag. Pflugk »erzählte gegen die
Verpflichtung absoluter Geheimhaltung, daß er bei der Überführung
Liebknechts in das Gefängnis eine Autopanne im Tiergarten fingierte,
Liebknecht dann am Arm nahm, um ihn zu führen, ihn absichtlich losließ,
um ihm die Gelegenheit zu einem Fluchtversuch zu geben und dann nach
kurzem Abwenden hinter L. herschoß; Liebknecht wurde getroffen und von
mehreren Schüssen getötet«. Der Marinekamerad, ein wohlerzogener Junge
aus gutem Hause, müßte jetzt eigentlich seinen Freund bitten, sich zu
stellen. Doch Ernst von Weizsäcker (der Vater von Richard von Weizsäcker)
hat eine andere Lösung parat: »Ich rate Pflugk zur Flucht.«10 Wer
Liebknecht hinterrücks erschossen hat, ist auch belegt: die Offiziere
Horst von Pflugk-Harttung, Ulrich von Ritgen, Heinrich Stiege und Rudolf
Liepmann. Sie liefern seine Leiche an der Rettungsstation gegenüber dem
Eden ab. Dann gehen sie zu Pabst und melden Vollzug. Der läßt jetzt auch
Rosa Luxemburg wegbringen.
Erschlagen,
erschossen, ertränkt
Der
Oberleutnant a. D. Vogel »geleitet« Rosa Luxemburg durchs Hauptportal.
Hier steht immer noch der Jäger Runge, der sich seine 100 Mark »redlich«
verdienen will. Er schlägt zweimal mit dem Gewehrkolben auf sie ein.
Schon nach dem ersten Schlag stürzt sie zu Boden, verliert einen Schuh
und ihre Handtasche. Den Schuh nimmt ein Soldat als Trophäe mit. Die
Handtasche gerät in die Hand eines Offiziers: Albert Freiherr von
Wechmar. Er entwendet daraus einen Brief Clara Zetkins und verkauft ihn
1969 an den Historiker Hermann Weber. Für mehrere hundert Mark.
Die
halbtote Rosa wird in den Wagen geworfen. Das offene Auto fährt Richtung
Cornelius-Brücke. Etwa 40 Meter vom Hotel entfernt fällt ein Schuß, aus
nächster Nähe abgefeuert, »der links vor dem Ohr eintrat« und zu einer
»Sprengung der Schädelgrundfläche« führte. So der Obduktionsbericht.
Rosa Luxemburg ist sofort tot. Abgegeben hat den Schuß, so stellt sich
erst Jahrzehnte später heraus, der Leutnant zur See Hermann Souchon.11
Der
Transportführer Vogel läßt die tote Frau in den Landwehrkanal werfen,
wo sie erst fünf Monate später gefunden und sofort von Noske und seinen
Militärs konfisziert wird. Selbst vor der Leiche fürchten sich die
Sozialdemokraten noch.
Am
Tag nach dem Doppelmord meldet sich Pabst zum Rapport in der
Reichskanzlei. Sicherheitshalber hat er einen Trupp seiner
schwerbewaffneten Männer mitgebracht. Sie sollen die Reichskanzlei stürmen,
falls doch ein Sozi auf die Idee käme, ihn verhaften zu lassen. Doch die
Angst ist unbegründet. Sowohl Ebert als auch Noske geben ihm dankbar die
Hand. Ebert, den Kurt Tucholsky treffend als Radieschen charakterisierte
– »außen rot und innen weiß« –, gesteht einem Parteifreund: »Albert,
noch zwei solcher Siege wie die über Liebknecht und Luxemburg, und wir
haben gesiegt!«12
»Der
Grundstein der Demokratie«
Die
SPD setzt zur Untersuchung des Vorfalls ein Militärgericht ein, das aus
den Kameraden von Hauptmann Pabst besteht, darunter Wilhelm Canaris, der
spätere Abwehrchef Hitlers. Der eingesetzte Ermittlungsrichter Paul Jorns
(später am »Volksgerichtshof« der Nazis als Richter tätig) gehört
ebenfalls der GKSD an. Alle zusammen vertuschen mit dem Segen der SPD den
Doppelmord. Die meisten Täter kommen frei, Runge und Vogel erhalten lächerliche
Strafen. Vogel wird schließlich von Canaris aus dem Gefängnis geholt und
ins Ausland verfrachtet. Ein Jahr später begnadigt ihn Noske – entgegen
dem Rat des Kriegsministeriums. Die eigentlichen Täter wie Pabst und
Souchon kommen selbstverständlich nie vor Gericht. Von Noske ganz zu
schweigen.
Robert
Kurz schreibt treffend in seinem Schwarzbuch des Kapitalismus: »Die
Leichen von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die stellvertretend für
die Toten der ›Gesellschaftsrettung‹ von 1918/19 stehen, waren
gewissermaßen wie ein archaisches Menschenopfer in den Grundstein dieser
Demokratie eingemauert. Und das war kein historischer Unfall, sondern
legte den wahren Charakter der Demokratie offen.« Tucholsky würde hinzufügen,
»und den der Sozialdemokratie.«
Und
der große konservative Publizist Sebastian Haffner gab am Ende seines
Lebens als seinen größten Fehler an, daß er beim Ausfüllen des berühmten
FAZ-Fragebogens unter der Rubrik »Was sind für Sie die verachtenswürdigsten
Gestalten der Geschichte« nicht angegeben hat: Noske und Ebert.
1
Protokoll der Hauptverhandlung in der Strafsache wegen Ermordung von Dr.
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Band 2, S. 213, Bundesarchiv Militärarchiv,
PH 8V/13
2
Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Band 4, Reinbeck bei Hamburg 1995, S.
285
3
Völkischer Beobachter, 3.3.1933. Zitiert nach Wolfram Wette: Gustav Noske
– Eine politische Biographie, Düsseldorf 1987, S. 756
4
Aufzeichnungen des Hauptmanns Gustav Böhm, Adjutant im Preußischen
Kriegsministerium.Hg. von Heinz Hürten und Georg Meyer. Stuttgart 1977,
S.108
5
Aussage des Majors a.D. Hans von Lützow am 18.Juli 1925 im Prozeß gegen
zwei Freikorpsmänner, die im Mai 1919 zwölf Münchner Bürger ermordet
hatten. Zitiert nach Friedrich Hitzer: Der Mord im Hofbräuhaus, Frankfurt
1981, S. 238
6
Gustav Noske: Von Kiel bis Kapp. Berlin 1920, S. 72
7Vorwärts,
Nr. 34, 12.1.1919
8
Dieses und das vorige Zitat: Bundesarchiv Militärarchiv, Nachlaß Pabst,
N 620/5, S. 65f.
9
Brief von Otto Kranzbühler an den Verfasser vom 12.1.1993
10
Tagebucheintragung Ernst von Weizsäcker. In: Leonidas Hill: Die Weizsäcker-Papiere,
Berlin/Frankfurt/Wien 1982, S. 315
11
Siehe Klaus Gietinger: Eine Leiche im Landwehrkanal, Berlin 1995, S. 91
ff.
12
Zitiert nach Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Bd. 4, Reinbeck bei Hamburg
1995, S. 265
13
Robert Kurz: Schwarzbuch des Kapitalismus, München 2002, S. 548
*
Klaus Gietinger ist Autor, Soziologe, Regisseur. Sein Buch »Eine Leiche
im Landwehrkanal – Die Ermordung der Rosa Luxemburg«, Berlin 1995, ist
im Buchhandel vergriffen, kann aber unter www.gietinger.de/
buecher.htm
für acht Euro bestellt werden |