Aus der Geschichte der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

2. Mai 1933: 

SA und SS besetzen Gewerkschaftshäuser mehr

1933: Die Nacht des Faschismus bricht an

1. Mai 1933

Aus "Weltkampftag des Proletariats" soll "Tag der nationalen Arbeit" werden.

Am 7. Juli 1928 lehnte der Reichstag einen Antrag von KPD-Abgeordneten ab, den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

Hitler benutzte den Symbolwert dieses Tages und machte den 1. Mai zu einen "nationalen" Tag der Arbeit.

Der Bundesvorstand des ADGB veröffentlichte am 13. April 1933 einen Aufruf an die Gewerkschaftsmitglieder. Darin hieß es:

"Wir begrüßen es, daß die Reichsregierung diesen unseren Tag zum gesetzlichen Feiertag der nationalen Arbeit, zum deutschen Volksfeiertag erklärt hat.
(...)
Der deutsche Arbeiter soll am 1. Mai standesbewußt demonstrieren, soll ein vollberechtigtes Mitglied der deutschen Volksgemeinschaft werden."

Dieser Aufruf stieß auf scharfe Kritik. Die Nazis honorierten aber die Anpassungsversuche nicht. 

Am 2. Mai 1933 besetzte SA und SS die Gewerkschaftshäuser, das Vermögen der Gewerkschaften wurde eingezogen, Gewerkschaftsführer wurden verhaftet, viele wurden während der Nazizeit ermordet.

Die Faschisten versuchten ihre Scheingewerkschaft, die deutsche Arbeitsfont, zu etablieren. Alle mussten Zwangsmitglieder werden. Aber sie scheiterten. Als 1936 der Versuch unternommen wurde, in den Betrieben die Betriebsrätewahlen durchzuführen, wurden sie zum Fiasko für die Faschisten: massenhafte Stimmenthaltung, massenhaft ungültige Stimmen. Die Arbeiter waren dem Widerstand, v.a. dem der KPD, gefolgt, und hatten diese Wahlen boykottiert.

Es sollten die letzten Wahlen sein, die die Nazis durchführten.

nächste Seite

zurück

 

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!