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Ende
des Vietnamkrieges am 29. März 1973
ALS
DER LETZTE US-MARINE VIETNAM VERLIESS
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Cubadebate,
29. März 2010.- An
einem Tag wie heute, dem 29.März 1973, verließ der letzte Söldner der
US-amerikanischen Streitkräfte hastig Vietnam, nachdem die US-Truppen
dort die größte Niederlage ihrer gesamten bisherigen Geschichte
hinnehmen mußten. 10 Jahre lang hatten sie Vietnam militärisch
besetzt. Ca. 57.000 US-Söldner sowie über zwei Millionen
vietnamesische Zivilpersonen und Militärangehörige verloren in diesem
Krieg ihr Leben. Die US Army zählte 300.000 Verletzte und
Hunderttausende hochgradig drogenabhängige Söldner in der Bilanz
dieses Krieges, welche schwerste Probleme beim Wiedereingliedern in
jedes zivile Leben hatten.
Der
Vietnamkrieg ist bis heute einer der längsten Kriege in der Geschichte
der USA gewesen, wobei die Invasion der USA in Afghanistan vom Ausmaß
her an jene in Vietnam heranreicht. Der Vietnamkrieg war für die USA
eine Erfahrung des Scheiterns und der Niederlage und brachte den USA die
größten Verlust im gesamten Zeitraum des „Kalten Krieges“.
1963
förderte US-Präsident John F. Kennedy einen Militärputsch der
reaktionärsten Kreise des Südens von Vietnam. Die CIA übernahm den
Mord an Präsident Ngo Dinh Diem, welcher durch eine Militärjunta
ersetzt wurde. Zweck dieser Machenschaften war das Verhindern der freien
Selbstbestimmung der Bewohner im Süden Vietnams hinsichtlich des
Zusammenschlusses mit der Demokratischen Republik Vietnam unter Führung
von Ho Chi Minh.
Mit
dieser Aktion verwickelten sich die USA offen und völlig in den
Vietnamkrieg. Von 165.000 US-Besatzungssöldnern 1965 stieg die Zahl auf
500.000 im Jahr 1968. Territorium und Bevölkerung Vietnams wurden den
grausamsten und zerstörerischsten Flächenbombardements unter Einsatz
chemischer Waffen unterworfen, was enorme Schäden hervorrief. Trotz der
waffentechnischen Überlegenheit führte der asymmetrische Krieg des
vietnamesischen Volkes zu einer Niederlage nach der anderen für die
US-Söldnereinheiten.
Präsident
Nixon akzeptierte im April 1973 einen Waffenstillstand, nachdem bereits
seit 2. März 1973 der Abzug der völlig demoralisierten US-Söldner
inmitten größer politischer und militärischer Panik begonnen hatte.
Am 29. März 1973 verließ der letzte US-Marine Vietnam.
(entnommen
aus http://circulobolivarianofabriciojeda.blogspot.com/)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/ |