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Hunger in Gottes eigenem Land USA

von Günter Ackermann

Nein, es sind keine Lateinamerikaner! In Gottes eigenem Land, wo es Lebensmittel in Überfluss gibt, hungern 12 Millionen Menschen. Sie haben nicht das Geld sich Lebensmittel zu kaufen.

Bei uns gibt es das auch schon, aber die Zahlen sind noch klein.

Was aber da in Berlin ausgeheckt wwird, was in den Köpfen von Schröder, Eichel, Fischer, Merkel und Stoiber noch herumspukt, was noch nicht bekannt gegeben wurde, wird dazu führen, dass in Deutschland ganz schnell amerikanische Zustände herrschen werden. 

"Ihr solltet den Staat nicht um Verschonung bitten, der Euch gerade ärmer macht! Nehmt Eure Feinde ernst!" heißt es in einem Flugblatt, das in Berlin bei der Demo am 1. November verteilt wurde. Und weiter: "Wenn sie sagen, sie könnten sich Eueren Lebensunterhalt nicht mehr leisten, warum sagt Ihr ihnen nicht, dass Ihr Euch diese Wirtschaftsweise nicht mehr leisten könnt?" (siehe auch).

In  dieser absoluten Aussage sehe ich zwar ein Problem, denn der Kampf gegen die Angriffe des Kapitals auf die sozialen Errungenschaft ist ein notwendiger Kampf. Aber diese Angriffe werden immer wieder erfolgen. Zu verhindern ist das nur, wenn das Volk die Machtfrage stellt und die Kapitalistenklasse, ihre ganze Schweinebande mit ihrer angeblich freien und/oder sozialen Marktwirtschaft davon jagt und sie auf den M isthaufen der Geschichte wirft.

Günter Ackermann

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Immer mehr US-amerikanische Familien hungern

Washington, 31. Oktober 2003 (CBS)(Auszug)

Etwa 12 Millionen amerikanische Familien fürchteten letztes Jahr, nicht mehr für den Kauf von Lebensmitteln aufkommen zu können, und 32 Prozent von ihnen bleiben ab und zu hungrig, meldete das Agrarministerium am Freitag.

Dies war das dritte Jahr in Folge, in dem das Ministerium einen Anstieg der Anzahl von Haushalten beobachtet, die Erfahrung mit Hunger machen und besorgt sind, nicht mehr genug Geld zu haben, um Lebensmittel zu bezahlen.

Basierend auf einer Befragung von 50.000 Haushalten schätzte das Ministerium, dass 3,8 Millionen Familien letztes Jahr hungrig waren, wenn es zutraf, dass jemand im Haushalt eine Mahlzeit ausließ, weil er sie sich nicht leisten konnte. Dies ist ein Anstieg um 8,6 Prozent seit 2001, als 3,5 Millionen Familien hungrig waren, und ein Anstieg um 13 Prozent seit 2000.

Ferner sind immer mehr Familien unsicher, ob sie sich das Essen leisten können oder sie haben nicht genügend Lebensmittel im Schrank.

Letztes Jahr waren 11 Prozent von 108 Millionen Familien in dieser Situation, dies ist ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber 2001 und 8 Prozent gegenüber 2000.

Viele arme Familien kämpfen mit Hunger und versuchen abzusichern, dass ihre Kinder satt werden, sagt der Bericht. Trotzdem mussten manche Kinder von geschätzten 265.000 Familien gelegentlich eine Mahlzeit missen letztes Jahr, weil die Familien für das Essen nicht sorgen konnten oder nicht genug Lebensmittel im Haus hatten.

Margaret Andrews aus dem Wirtschaftsministerium und Autorin des jährlichen Gutachtens sagte, die Verbreitung des Hungers und Unsicherheit in der Versorgung mit Lebensmitteln ist eindeutig verbunden mit dem Grad der Verarmung, die sich gegenseitig bedingen.

Übersetzung: Hanna Ackermann

 

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