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Wir haben uns ursprünglich zusammengetan, um als Ausdruck einer kommunistischen Opposition die
Kommunisten in der PDS zu bündeln. Wir meinten zunächst, innerhalb der PDS, in
der Kommunistischen Plattform, an der Umgestaltung dieser Partei mitwirken zu
können.
Die KPF verkam jedoch zum linken Feigenblatt der PDS. Es gibt in Ost und
West eine Reihe sehr bedeutender Aktivitäten von Kommunisten an der Basis. Doch das ist Arbeit von Kommunisten, die auf der Basis von Organisation und
Erkenntnis einen viel größeren Stellenwert erlangen könnte.
Wir wollen keine Spaltung der KPF - wir wollen ihre Abschaffung. Sie hat keine
Existenzberechtigung. Die PDS ist degeneriert zur rechtsreformistischen Partei,
die in manchem rechts von der SPD steht. Die kommunistische Plattform ist ihr
linkes Feigenblatt, das in keiner Weise kommunistische Politik macht.
Sie
sichern den linken Rand der PDS ab gegen die Linken und lenken deren
Aktivitäten in den Kapitalismus stärkende Richtung.
Was
wir brauchen ist eine Partei auf dem Boden des Marxismus-Leninismus.
Wir predigen keinen linken Dogmatismus
und sind auch keine Sektierer. Denn konsequente kommunistische Politik ist das genaue Gegenteil von Sektierertum wie die Entstehungsgeschichte des
"Kommunistischen Manifestes" beweist. Prinzipientreue heißt nicht Dogmatismus. Unsere Gegner, die uns das vorwerfen, benutzen diese Vokabeln
als Totschlagargument, den Beweis bleiben sie durch ihr eigenes Verhalten
schuldig.
Wir
wollen durch diese Internet-Zeitung einen Beitrag zur Verbreitung der Idee des
Kommunismus und und zur Schaffung einer Partei aller Kommunisten leisten. Wir
meinen, diese Partei ist im Kern vorhanden, aber zersplittert in vielen
Organisationen und Einzelkämpfern. Wir müssen zusammenfinden, den
solidarischen Kampf für Richtig und gegen Falsch führen um zu dieser Partei zu
kommen.
Als
Zeitung, die sich des modernen Mediums Internet bedient, ist sie doch Zeitung - nicht mehr, nicht weniger. Auch hier fühlen wir uns dem verpflichtet, was
Genosse Lenin zum Wesen einer Zeitung schrieb:
"Die
Zeitung ist nicht nur ein kollektiver Propagandist und kollektiver Agitator,
sondern auch ein kollektiver Organisator."
Der
Weg zur einheitlichen kommunistischen Partei ist noch lang, denn immer noch
meint jede dieser Gruppen, sie sei die
Partei der Arbeiterklasse - bleibt aber den Beweis schuldig. Denn keine ist aber
auch nur ansatzweise fähig in die Klassenkämpfe einzugreifen. Dem
Ziel, der Einheit der Kommunisten, fühlen wir uns verpflichtet - nicht
aber den diversen Einzelgruppen und Parteiungen. |