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„Sozialpolitik“
der Partei, die sich auch noch verlogen „Die Linke“ nennt:
Pressemitteilung:
Frau
Knake-Werner zeigt Gesicht – ihr wahres.
(Dezember
2008)
Die
Partei DIE LINKE, die sich gerne als Interessenpartei der Armen sehen möchte,
demaskiert sich immer mehr. Eine Wohnungspolitik, die auf Privatisierung
der öffentlichen Wohnungsbauunternehmen orientiert, die das Wohnen der
Mittelschichten im Eigentum favorisiert, wird jetzt flankiert von dem
Bemühen, ALG-II-Empfänger/innen in Ghettos abzudrängen. Die einst
sozial durchmischte Stadt Berlin steht Dank der politischen Bemühungen
des rot-roten Senats kurz davor, in deutlich unterscheidbare Gebiete des
Luxus, der erfolgreichen Gentrifizierung, der Armut und des sozialen
Elends zu zerfallen. Die jetzige AV-Wohnen auf die über 600.000
Mieter/innen dieser Stadt angewiesen sind, war nie ein Ruhmesblatt. Die
Wohnkostenberechnung wurde auf der Datengrundlage von 2004 vorgenommen
und seither nie mehr angepasst. Die Mieten haben sich nicht an dieses
Moratorium gehalten. Sie sind seither in dem relevanten Teil der
Bestandsmieten um ca. 15% gestiegen und um mindesten 25% bei den
Angebotsmieten.
Die
jetzige Erhöhung der Richtsätze um 5% und das auch nur für die
1-Personen-Haushalte stellt eine drastische reale Absenkung der Kosten
der Unterkunft dar. Sie ist eine Demütigung für die Betroffenen und
ein schwerer Anschlag auf die sozial durchmischte Stadt.
DIE
LINKE und ihre Senatorin hatten – wie schon lange befürchtet worden
war – nicht das Rückgrat, das einzige soziale Element der alten
Regelung, die einjährige Schonfrist, beizubehalten.
Die
neue AV-Wohnen ist kein „zu Kreuze kriechen“ vor der
Senatsverwaltung für Finanzen. Sie ist das wahre und eigenständige
Werk der durch die Partei DIE LINKE geführten Senatverwaltung für
Soziales.
Berlin,
9. Dezember 2008
Joachim
Oellerich
Chefredakteur
des MieterEcho
Berliner
MieterGemeinschaft e.V.
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