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Berlin:
In der Nacht vom 1. zum 2. November 2003:
PDS/SPD-Polizei
stürmt Polit-Party des
Berliner Sozialforum
Es
gab am 1. November 2003 in Berlin eine Riesendemo der 100,000 gegen den
Raubzug auf die sozialen Errungenschaften der Menschen. Am Abend sollte in
einer ehemaligen Kindertagesstätte eine Fete steigen. Zu der hatte das
Berliner Sozialforum eingeladen.
Aber
die Fete bekam ungebetenen Besuch. Die Kettenhunde erschienen und
beschlagnahmten offensichtlich die Musikanlage. Es sei zu laut, meinten
sie. Daraufhin, glaubt man der „Berliner Zeitung“ , müssen unsere
Wauwaus des Kapitals mit einem Hagel von Flaschen auf ihre behelmten Köpfe
angegriffen worden sein.
Klar,
dass die Partygäste gewalttätig waren, Die Berliner Polizei ist ja seit
Jahrzehnten bekannt für ihre Friedfertigkeit.
Eine Teilnehmerin, eine junge Frau, dagegen schreibt: „Wenn ich mich
recht erinnere, sind drei bis fünf Flaschen geflogen, die nur einen von
uns hätten treffen können, weil die Polizisten allesamt behelmt
waren.“
Da
lügt doch einer!
Die
Berliner Polizei wird von einem Senat befehligt, der ein Bündnis aus SPD
und PDS ist. Nun soll die PDS die Demo, lt. Vorsitzer Bisky, massiv
unterstützt haben. Aber, so steht’s im neuen Programm: „...mit
der Tolerierung einer sozialdemokratischen Minderheitsregierung und mit
der Bildung der SPD-PDS-Regierungen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
hat unsere Partei unter schwierigen Bedingungen Politikfähigkeit
bewiesen.“
Jetzt
wissen wir es: Die Polizei kam in die von der PDS Senatorin Heidi
Knake-Werner geschlossene Kindertagesstätte, beschlagnahmte die
Musikanlage und alles nur, weil Frau Knake-Werner die „Politikfähigkeit“
ihrer Partei beweisen wollte, So einfach ist es.
Dass
die Politik, gegen die in Berlin demonstriert wurde, in Berlin und
Schwerin von PDS-Ministern und PDS-Fraktionen mit getragen wird und erst
dadurch möglich wird, sei nur
am Rande erwähnt.
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