Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Das Gewissen der FDP

oder: Rainer Brüderle

läßt schreiben

Von whs 

„Den Brüderle in seinem Suff,  hält weder Ochs noch Esel uff.“

Das Gewissen der FDP

oder: Rainer Brüderle läßt schreiben

Von whs 

Arbeiterkorrespondenz auf Kommunisten-online vom 21. Dezember 2011Heute erhielt ich einen Brief, einen Brief von Rainer Brüderle[1] „Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie  a. D.“

Nun fragte ich mich: „Woher die Ehre?“ Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen; hatte ich doch vor Monaten das Märchenbuch  „Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ mir vom Bundestag zukommen lassen. Daher hatte Herr Brüderle sicher auch meine Adresse. Von anderen Varianten will ich mal Abstand nehmen, obwohl auch sie nicht an den Haaren herbei gezerrt wären.

Inhalt des Briefes ist die Schuldenkrise, die natürlich mit der FDP gar nichts zu  tun hat. Herr Brüderle stellt fest (läßt feststellen), dass alle Länder eine Schuldenbremse  zu beschließen haben, damit  Deutschland weiterhin fleißig in die EU- Staaten exportieren kann, denn: „Der  Export ist die Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolges. … 60% aller deutschen Exporte gehen aus unserem Land der Ideen in die Länder der Europäischen Union.“

Also Europäer, die ihr nicht deutsch sprecht, lernt es, denn die Gebrauchsanweisungen werden zunehmend in Deutsch erscheinen. „In Europa wird deutsch gesprochen.“ Will die FDP aus ihrer Krise heraus jetzt  auch in das nationalistische Horn tuten?

„Eines wird in der  Debatte oft vergessen: Es war Deutschland unter Rot-Grün, das als erstes Land in Europa gegen den Stabilitätspakt verstoßen hat. Die christlich-liberale Regierung macht es besser. Wir konsolidieren die Haushalte konsequent und senken die Verschuldung.“

Zweierlei ist richtig, die SPD-geführte Regierung beschnitt als erste Arbeiterrechte und senkte die Steuern für die Riechen. Allerdings tat sie es noch inkonsequent, das Geld was nun fehlte, holte sie sich, indem sie zusätzlich Schulden auf nahm, um den Arbeitern nicht allzu viele  Lasten auf zu bürden. Da ist die „christlich-liberale“ Regierung nicht zu verschämt, sie verteilt unverblümt von unten nach oben um. „So halten wir die  europäischen Vorgaben ein und senken die  Verschuldung.“

Jo, Herr Brüderle, so halten Sie die Profite hoch und  ziehen Kaufkraft ab. Wie Sie  auf diese  Art und Weise weiterhin hohe Profite Ihrer Geldgeber sichern wollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Denn Profite werden erst beim Kauf der Waren realisiert. Wie aber die Waren bei ständig sinkenden Einkommen an den Mann  (bzw. die Frau) gebracht werden sollen das steht nicht in Ihrem Brief.

„Deutschland steht gut da. Wir haben eine niedrige  Arbeitslosigkeit und ein solides Wirtschaftswachstum. Ohne Ihren Fleiß und Ihre harte Arbeit wäre das nicht möglich. Dafür möchte ich Ihnen danken.“

Nun, die niedrige  Arbeitslosigkeit und das solide Wirtschaftswachstum verdanken wir dem Export. Innerhalb Deutschlands ist wegen zunehmender „prekärer“  Arbeitsverhältnisse nicht mit einem höheren Absatz zu rechnen. Deshalb auch das Gesundbeten der FDP für den „Rettungsschirm“, denn ihr Klientel hängt in entscheidendem Maße davon ab. Ich persönlich habe davon allerdings gar nichts. Also bedanke ich mich bei  Herrn Brüderle für seine nicht wohl gemeinten  Grüße und stopfe sie ihm in den Rachen zurück

Beglücken Sie bitte Ihre Klientel mit ihren Grüßen und Wünschen, aber lassen Sie mich außen vor. Sie sind und bleiben ein Knecht des Großkapitals. Ich hingegen werde das Großkapital und seine Knechte bedingungslos bekämpfen.

Rot Front, Herr Brüderle

P.S. Auf einen Meinungsaustausch mit Ihnen habe ich wirklich keinen Bock. Tauschen Sie sich mit Frau Merkel aus, die hört Ihnen vielleicht noch zu.


[1]  Brüderle trinkt gern einen. Hier ein Bespiel einer Rede mit besoffenen Kopf. Nach eigen en Angaben schluckt er ca. 243 Flaschen  Wein im Jahr mehr

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!