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60
Jahre BRD Die
Trickkiste der Frau Meisenberger
Die
Geschichtslügen vom Engelchen Merkel
Von
Von W.H.Sch. (Thüringen)
Kommunisten-online
vom 20. Mai 2009 – Wieder einmal hat Frau Maischberger mit
ihrem Griff in die Trickkiste uns überrascht. Dabei zauberte sie zunächst
niemand weniger als unsere Kanzlerin aus dem Hut. Und die ließ Einiges
von ihrer Lebensweisheit blitzen, auf das es allen Deutschen zugute
kommen möge. Sie sprach explizit über die DDR. Trotzdem sollten wir
uns einige ihrer Sätze auf der Zunge zergehen lassen.
„Immer
wenn es um Macht geht, werden die Menschen eingeschränkt.“ Wie
gesagt, Frau Merkel meint die DDR, nicht die BRD. Die schränkt
niemanden ein, hat sie bisher jedenfalls noch nie getan.
Berufsverbote
gab es nicht. Benno Ohnesorg lebt heute noch, zwar unerkannt, aber…
Rudi Dutschke ist nie was passiert. Und wie viele andere mussten im
Inte4resse des Monopolkapitals in dieser BRD ihr Leben lassen?
„Wenn
eine bestimmte Grenze überschritten wurde, dann hat der Staat
eingegriffen.“ Das hätte sich der Staat BRD nie getraut. Wasserwerfer
gegen Demonstranten, wo gab es denn sowas in der BRD?
Frau
Merkel zeigt eine bestimmte Krankheit, die typisch ist für deutsche
Politiker an der Macht seit Adenauer, sie ist auf dem rechten Auge
blind. Dafür ist die Sehschärfe des linken Auges um so besser.
Frau
Merkels Lieblingspolitiker ist Herr Adenauer, wegen seiner
demokratischen Gesinnung. Der Mann, der lieber das halbe Deutschland
ganz, als das ganze Deutschland halb hatte, der Mann, der die Spaltung
Deutschlands betrieb und zementierte, ist der Liebling Frau Merkels.
Braucht jemand noch einen Beweis für ihre reaktionäre Gesinnung?
„Die
DDR war auf Unrecht gebaut.“ Friss Vogel oder stirb. Einen Beweis für
diese Aussage blieb sie schuldig. „In jeder Gruppe von zwanzig war
immer einer der spitzelt.“ Woher wusste denn Frau Merkel, dass jeder
zwanzigste DDR-Bürger Informeller Mitarbeiter des MfS war? Hatte sie
doch Insiderinformationen? Das zumindest bestritt sie. Sie lehnte die
Mitarbeit als IM ab. Deshalb bekam sie auch die Stelle in Ilmenau nicht,
um die sie sich beworben hatte. Trotzdem durfte sie einige Jahre später
in die BRD reisen. Also Nachteile hat ihr das offensichtlich nicht
weiter gebracht. Der Unrechtsstaat DDR hat ihr offensichtlich keine größeren
Steine in den Weg gelegt.
Dass
Frau Merkel in der FDJ eine Funktion hatte (angeblich Agit/Prop), sei
nun oft genug erzählt und an der Zeit es zu vergessen. Sehr geehrte
Frau Merkel, leider hatte ich nicht das Vergnügen, meine Funktion in
der Partei vergessen zu können, denn mir wurde von der ach so gerechten
BRD ein Strick daraus gedreht. Soviel von meiner Seite zu Rechts-und
Unrechtsstaat.
Frau
Merkel offenbarte des Weiteren profunde Kenntnisse in der Philosophie:
„ Im Sinne des Machtanspruches war er (Erich Honecker) der Diktatur
des Proletariats verpflichtet, d.h. sie haben sich ja selbst als
Diktatur bezeichnet.“ Auf diese Auslassung gehe ich hier nicht weiter
ein. Aber Frau Merkel ging noch weiter: „Die Soziale Marktwirtschaft
ist der dritte Weg (zwischen Kapitalismus und Kommunismus). Wenn es überall
auf der Welt die Soziale Marktwirtschaft gäbe, wäre diese Krise nicht
aufgetreten.“ Offensichtlich hat Frau Merkel etwas verschlafen. Hat
sie eventuell nicht mitbekommen, dass HRE und Commerzbank neben einigen
Sparkassen der BRD die Verursacher (neben US-Banken und anderen natürlich)
dieser Krise waren? Hat sie nicht mitbekommen, dass ihre eigene
Regierung mit Steuergeldern diese Banken zu retten versucht? Hat sie
nicht mitbekommen, dass diese Banken mittlerweile ein Fass ohne Boden
sind, in dem die Steuergroschen der kleinen Leute auf Nimmerwiedersehen
verschwinden? Sehr geehrte Frau Merkel, so etwas bezeichne ich als
Realitätsverlust. Der Mediziner sagt dazu: ALZHEIMER.
Es
geht aber noch weiter. Die Kanzlerin war erst der Auftakt. Aus dem
zweiten Teil, mit den Herren Knopp, Steimle, Gysi und Weimer werde ich
einen zweiten Artikel machen. Bis dahin
Rot
Front
W.Sch.
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60
Jahre BRD: Die
Trickkiste der Frau Meisenberger
Die
BRD versöhnt die Arbeiterklasse mit der Bourgeoisie, indem sie das Geld
von unten nach oben schaufelt
Von
Von W.H.Sch. (Thüringen)
Kommunisten-online
vom 24. Mai 2009 –
Nach unserer Bundeskanzlerin ging die
Diskutiererei erst richtig los. Es waren beteiligt, Herr Knopp,
Geschichtswissenschaftler und Moderator der ZDF-Sendereihe „100
Jahre“, Herr Steimle, Kabarettist und Schauspieler (Polizeiruf 110),
Herr Weimer, Journalist und Herausgeber des „Cicero“ sowie Her Gysi
von der Partei „Die Linke“.
Hauptakteure
waren her Weimer und Her Gysi, die Herren Steimle und Knopp durften dann
auch gern die Staffage abgeben.
Wichtigster
Satz des Herrn Weimer war folgender: „Die BRD ist eine große Versöhnerin.
Sie versöhnt nach außen und sie versöhnt nach innen.“ Die BRD versöhnt
nach außen, die Taliban mit dem Rest des afghanischen Volkes, in dem
deutsche Soldaten mal auf die Einen, mal auf die Anderen schießen.
Warum deutsche Soldaten überhaupt dort herumschießen müssen, entzieht
sich meinem gesunden Menschenverstand. Die BRD versöhnt Russland mit
den USA, indem sie von dem Einen Gas haben will, aber die
Raketenabwehrpläne des Anderen unterstützt. Die BRD versöhnt nicht
zuletzt die Albaner und die Serben. Die Liste ließe sich weiter führen.
Die
BRD versöhnt nach innen, die Ärzte mit ihren Patienten, in dem sie
sowohl den Einen wie auch den Anderen das Geld aus der Tasche zieht. Sie
versöhnt die Arbeiterklasse mit der Bourgeoisie, in dem sie das Geld
von unten nach oben schaufelt. Und sie versöhnt die großen Firmen mit
dem Verfassungsschutz, in dem diese Funktionen des Spitzeldienstes übernehmen.
Langsam schaut der Eisberg der „Versöhnung“ immer höher aus
dem Wasser. Und dann versöhnt Her Weimer noch den Westen und den Osten:
„Im Osten gibt es die schönsten Autobahnen, die schönsten Straßen,
die schönsten Städte.“ Vergessen hat er die meisten HARTZ-IV-Empfänger,
die meisten Arbeitslosen, die meisten Geringverdiener, usw.
Herr
Gysi bietet ihm dann aber ordentlich Paroli. „Der Sozialismus wurde
von den Menschen abgelehnt. E hat nicht funktioniert.“ Natürlich hat
er nicht funktioniert. War er doch bereits kein Sozialismus mehr,
sondern von den Lakaien der Bourgeoisie bereits so weit entfremdet, dass
die Bedürfnisse der arbeitenden Klassen und Schichten kaum noch eine
Rolle spielten. Aber dann kommt die große Stunde von Herrn Gysi:
„Element des demokratischen Sozialismus ist, dass die Belegschaft
mitentscheidet, ob die Firma wegzieht.“ Schön, nicht. Wenn die
Belegschaft dagegen ist, wird sie entlasse. Wenn sie entlassen ist, kann
sie nicht mehr mitentscheiden. Herr Gysi glaubt tatsächlich, er kann
den Kapitalismus reformieren. Vielleicht kann er zusammen mit unserer
Bundesangela den dritten Weg neu beleben. Schön dann auch, als Her Gysi
Herrn Steimle abbügelt, als der etwas zum Kapitalismus sagen wollte,
was Herrn Gysi offenbar nicht passte.
Wer
nun glaubt, damit wäre alles gesagt, irrt. Am Donnerstag ging es in die
dritte Runde, bei Frau Illner. Aber dazu später mehr.
Rot
Front
W.
Sch. |
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60
Jahre BRD: Die
Trickkiste der Frau Meisenberger
Erbauliches
von Seehofer bis Wagenknecht:
Scheinsozialer
Rauchvorhang und man sieht die Fratze des Imperialismus nicht
Von
Von W.H.Sch. (Thüringen)
Kommunisten-online
vom 24. Mai 2009 – Wie versprochen nun der dritte Teile der
60-Jahre-Euphorie, die die deutsche Medienlandschaft erfasst hat. Frau
Illner hatte eine illustre Runde versammelt, Frau Klarsfeld, die damals
den braunen Kanzler Kiesinger ohrfeigte, Herr Böhme, Spiegelmitarbeiter
und Talkmaster, Herr Seehofer, Ministerpräsident von Bayern, Herr
Quasthoff, Sänger und Contergan-Kind, Frau Wagenknecht, Partei Die
Linke sowie Herr Maalouf, Bewerber bei der vorletzten Staffel DSDS.
Herr
Maalouf und Frau Klarsfeld dienten wohl mehr als Staffage, obwohl sie
auch das Eine und Andere sagen durften. Herr Seehofer, ganz der glatte
Wahlkämpfer, redete wieder einmal dem Wahlvieh nach dem Munde, auf dass
man es nach der Wahl besser bescheißen kann. Von ihm kamen die
allgemeinen Phrasen, Steuersenkungen heuer und nächstes Jahr und dann
geht das weiter, Rettung der Banken wegen der daran hängenden Arbeitsplätze,
Wertschöpfung und Wertschätzung der Menschen gehören zusammen. Wie
sagte Faust: „Die Botschaft hört ich wohl, allein mir fehlt der
Glaube.“ Zu Faust kommen wir nochmal zurück.
Herr
Böhme sprach einige Wahrheiten gelassen aus, konnte jedoch auch nicht
über seinen Schatten springen. „Die Marktwirtschaft, nennen wir sie
Kapitalismus, funktioniert nur, wenn der Staat sie richtig
kontrolliert.“ „Die Krise kann man überwinden, wenn man die
Instrumentarien nutzt, die es gibt und die es 29/30 nicht gab.“ Darüber,
dass der bourgeoise Staat die bourgeoise Wirtschaft nicht kontrollieren
kann und will, haben wir schon des Öfteren diskutiert. Wie soll der
Staat jemanden kontrollieren, der ihn kontrolliert? Herr Böhme sagte
auch nicht, welches die Instrumentarien sind, die heute da sind und
1929/30 nicht da waren. Mir fallen auf die Schnelle zumindest keine ein.
Herr Böhme stellte dann noch fest, das Brandt sein Motto „Mehr
Demokratie wagen“ auch nicht so gewagt wie gesagt hat. Kleine
Anmerkung, Herr Böhme, vielleicht hat Herr Brandt das auch gar nicht so
gemeint, wie er es sagte.
Herr
Quasthoff stellte dann fest, dass er jedes Jahr eine Menge junger
Menschen ausbildet, die dann keinen Arbeitsplatz finden. Ja, Herr
Quasthoff, das ist Kapitalismus. Gelegentlich müssen sich diese
Menschen dann noch anhören, dass sie zufrieden sein sollen, denn man hätte
sie ja auch nicht ausbilden müssen. Als er dann aber mitteilte, dass
Contergan nach wie vor verkauft wird (allerdings in Brasilien, nicht in
Deutschland und mit Warnaufdruck) dachte ich wieder an Herrn Seehofer.
Da gehört Wertschöpfung und Wertschätzung des Menschen tatsächlich
zusammen.
Frau
Wagenknecht (ja, ich nenne sie nicht mehr Genossin) rundete die ganze
Runde schön rund ab. All ihr Wortgetöse konnte nicht verbergen, dass
sie schon da ist, wo Herr Gysi und Herr Bisky sie haben wollten, auf der
Seite der Renegaten. Frau Wagenknecht (sie war übrigens wieder
die Schönste in der ganzen Runde) findet an Gysis These über die
Mitbestimmung in wirtschaftlichen Dingen durch die Belegschaft als
Merkmal des demokratischen Sozialismus sehr großen Gefallen. Die
Machtfrage spielt also für Frau Wagenknecht keine Rolle mehr. Warum
auch? Sie tauschte das „Manifest der Kommunistischen Partei“ gegen
Goethes „Faust“ : „… Faust ist antikapitalistisch …“. Ja
Frau Wagenknecht, und Goethe war der Anführer der Pariser Kommune. Auf
solche Kommunisten können wir verzichten. Sollen sie bleiben wo sie
sind.
Rot
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W.Sch. |
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