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ALG
II-Bezieher
Hunde bekommen mehr...
In
Deutschland gibt es ein Hungerproblem
Quelle: Vogelsberger
Online Zeitung 06.
Juli 2006
Für
Essen und trinken bekommt ein ALG II-Bezieher ganze 4,42 € am Tag. Hat
er mehr Hunger und ißt mehr, dann muss er die letzten Tage des Monats
in einer Suppenküche essen oder das Gras auf der Wiese hinter dem Haus
abweiden. Sofern das Grasessen bei einer Hartz IV gerechten Wohnung überhaupt
möglich ist, denn in bestimmten Slumgebieten sind auch die Rasenflächen
kleiner und seltener geworden. In Thüringen ist jeder dritte Empfänger
von Lebensmittelspenden ein Kind. Vor allem Kinder Alleinerziehender
sind auf die Lebensmittelhilfe angewiesen, teilte der Verein zur Förderung
der Thüringer Tafeln mit. In Thüringen gibt es 25 Tafeln mit 45
Essenausgabestellen. Zwischenzeitlich verfügt Deutschland schon über
600 Tafeln. Hartz IV hat den Kreis der Bedürftigen deutlich erweitert.
Schon jetzt benötigen täglich über eine halbe Million Menschen
Lebensmittelspenden, weil ihre Einkünfte nicht mehr zum Einkaufen
ausreichen. Die Armut steigt und der Staat hilft Armen immer weniger.
Die Politiker ziehen den Sozialabbau durch und erhöhen die tägliche
Armut.
Das
Kuriose: Eine Pressemitteilung der CDU gibt bekannt :
„Für
einen Hund oder eine Katze im Tierheim gibt zum Beispiel Hamburg mehr
Geld aus, als für einen Langzeitarbeitslosen. 570 Euro zahlt die Stadt
monatlich pro Tier. „ Quelle: CDU
Das
sind 225 Euro mehr als Bezieher von Arbeitslosengeld II, mit einem
Regelsatz von 345 Euro bekommen.
Quelle:
Der Sozialticker
Bastian
informiert in VOZ |