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Eine
Krähe hackt der anderen kein Auge aus
Grandiose
Schwindelkampagne der Großen Koalition aus SPD-Grüne-CDU/CSU-FDP
von
Günter Ackermann
Was
sich da vor unseren Augen ab spielt, ist nichts anderes als Täuschung
und Irreführung. Die diversen Kommissionen, von Harz über Rürup und
Herzog - jetzt kommt sogar noch eine eigene der CSU - erweckt den
Eindruck, als würde in Berlin hart gerungen um die besste Lösung für
die Menschen.
Aber
man muss genauer hinschauen. Da ist sich die CDU/CSU einig, dass
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu Arbeitslosengeld 2 zusammengefasst
ist. Die sozialen Ungerechtigkeiten, wie z.B. dass Arbeitsunfähige
starke Einbußen erleiden, wird nicht diskutiert, wohl aber ob der B und
oder die Kommunen bezahlen. Eine Frage, die die Betroffenen nicht
interessiert.
Und
jetzt beim Abbau der Leistungen im Gesundheitssystems konkurrieren
scheinbar Rürup mit Herzog. Letzterer wiederum wird aals unsozial von
Teilen der CDU, aber am lautstärksten von der CSU kritisiert.
Niemand
hat den Durchblick - und das ist gewollt.
Die
"Linken " der CDU werden von Stoiber zufrieden gestellt, die
Unternehmer von Herzog, Schröders Agenda 2010 steht auf einmal als die
sozialste Variante da. Da erklärt er Präsident des (SPD-nahen) VdK: "Beerdigt
die CDU die soziale Marktwirtschaft?"
Wenn
es die soziale Marktwirtschaft je gegeben hat, Schröder ist kräftig
dran sie zu beseitigen. Wenn Herzog noch weiter geht, was dann die CSU
wieder nicht will, so legt Stoiber nur Nebelwände. Im Kern wollen alle
das Gleiche.
Denn
über die Hauptsache sind die sich einig: Dem "Umbau des
Sozialstaates" genannten Beseitigen der sozialen Rechte des Volkes,
will Schröder, Merkel und Stoiber.
Die
Lage sei, sagen alle, schlimm und es müsse gehandelt werden. Unter
Handeln wird dann aber die Beschneidung der Leistungen und damit
verbunden die Verelendung noch breiterer Massen der Bevölkerung. Das
hält die Kosten der Ware Arbeitskraft niedriger und erhöht damit die
Profite.
Nicht
Schröder ist ein ganz lieber Sozialabbauer, Herzog der bösere und
Stoiber der nettere, bei allen drei Konzepten schimmert die brutale
Fresse der Konzernherren hervor und die Pofitsteigerung mit staatlicher
Unterstützung auf Kosten der unteren Einkommensschichten.
Hilfe
verspricht hier nicht ein Parteiführer, helfen können sich nur die
Betroffenen selbst. Leider tun sie das nur sehr ungenügend. Die
Organisationen, die den Widerstand der Massen mobilisieren könnten, die
Gewerkschaften, sind mit der SPD so versippt, dass sie
handlungsunfähig sind.
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