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Leserzuschrift

Beispiele aus dem praktischen Leben mit einigen persönlichen Erfahrungen und die meines Umfeldes bringen, wie es sich so lebt oder auch nicht in unserem so "freiheitlichen" Land.

Hallo Freunde, Genossin/en,

an und für sich bin ich nicht der Typ, es mit dem Schreiben hat, aber ich fürchte, es ist höchste Zeit dazu, auch wen es noch so von Rechtschreibfehlern wimmelt und Zeit brauc,h von der ich nicht mehr genug hab.

Wie ich auf euch aufmerksam geworden bin, weiß ich nicht mehr genau, denn das ist auch schon einige Zeit her. Auf jeden Fall verbindet uns die linke politische Position. Ich war oder bin seit 98 in der PDS des Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Der genannte Kreisverband besteht so gut wie nicht mehr, bekümmert hatte ich mich schon seit längerem nicht mehr und war auch keiner Einladung mehr gefolgt. Ab dem Moment, als wir durch SPD-Unterwanderer durchdrungen waren, sah ich keinen Sinn mehr im ganzen. In dem ohnehin kleinen Kreisverband ging es dann alsbald zu Ende, als der Vorstand nur noch aus Unterwanderern und Intriganten bestand.

Wo wir uns einig sind, dass von der PDS keinerlei politisch Linke Impulse ausgehen und sie nichts mehr mit Sozialem am Hut haben. Aber wie soll es weitergehen ?

Deutschlands linke Kräfte sind zersplittert, jeder köchelt sein eigenes Süppchen oder auch viele haben sich aus politischen Engagement entzogen. Selbst Kommunisten und Gewerkschafter stehlen sich aus Engagement und Verantwortung. So erlebt Ende Dezember dazu aber später.

Erleben wir eine Zeit wie vor 1933 oder schlimmer ?

Parallelen sind zuhauf zu finden, Zersplitterung, soziales Elend unwahrscheinlich Starke rechte Tendenzen in der Bevölkerung usw. Nicht selten hört man in der Bevölkerung, ein kleiner Hitler müsse her. Welch ein Wahnsinn und Verhöhnung der Opfer, als lägen diese Geschichtsereignisse schon Jahrtausende zurück und wolle diesen verbrecherischen Abschnitt noch Verglorifizieren. Auch haben die Wurzeln über Generationen die Zeit überdauert und Treiben neue Blüten. Vielfältig ist ihr Auftauchen, als Wölfe im Scharfspelz oder auch unverblümt primitiv klobig Farbe bekennend. Doch die wirklichen Macher im Hintergrund ist die selbe Kategorie wie einst: die Macht des Kapitals. Nur das ganze hat völlig neue Qualitäten. Nur gut, dass sie uns noch nicht für Ernst nehmen sie haben bestätigte Gründe dazu. Die Handvoll Leute wie wir, sind tatsächlich nicht ernst zu nehmen und verhindern auch nicht die Entsolidarisierung und Enddemokratisierung. Zu verwoben und vernetzt ist die Struktur der Diktatur des Kapitals mit ihren fast unsichtbaren Fesseln, die leider zu wenige Erkennen oder erkennen wollen. Betrachtet man kritisch unsere Medien muss man ernsthaft hinterfragen, steht da noch freiheitlicher demokratischer Journalismus dahinter oder ist schon längst die Gleichschaltung Realität? Es geht nur noch um Machtausbau und -erhalt. Innerhalb der Bevölkerungsmasse sind die Prinzipien der Ellenbogengesellschaft in ihrem voll zur Geltung gekommen und Treiben die Entsolidarisierung weiter voran.

Nun möchte ich einige Beispiele aus dem praktischen Leben mit einigen persönliche Erfahrungen und die meines Umfeldes bringen, wie es sich so lebt oder auch nicht in unserem so "freiheitlichen" Land.

Da erinnere ich mich an einem ehemaligen Arbeitskollegen und Freund. Welchen ich nach Jahren wieder traf und nicht mehr erkannte, weil sich sein Äußeres so gravierend geändert hatte. Grund war wie ich von ihm erfuhr, die Obdachlosigkeit in der er geraten war. Soweit mir möglich war, wollte ich helfen, fuhr mit ihm alle Obdachlosenasyle ab, überall war die Auskunft: Überbelegung. Noch weitere akrobatische Akte vollzog ich um ihn zu helfen, überwiegend ohne Erfolg. Stattete ihn nachfolgend mit Tasche, Klamotten, Schlafsack und Essen usw aus weitere Möglichkeiten gab es nicht. Wenige Tage darauf verloren wir uns erneut aus den Augen. Bis ich dann im Sommer 1999 per Zufall, über mehreren Ecken erfuhr, dass er in Frankfurt in einer Art Wohnasyl verstorben war. Er wäre kurz darauf 60 Jahre geworden. Laut der Informationen an den Spätfolgen seiner Obdachlosigkeit und Verarmung, was zu erheblichen gesundheitlichen Schäden und letztlich zum Tod führte. Reiches perverses, verkommenes Land in welchem der fettleibige Kapitalist, dem lohnabhängigem Volk über das Horn der Politik zu posaunt: Gürtel enger zuschnallen A.... Mü.... hat wie viele den Gürtel gegen seinen Willen so eng geschnallt bis die Mörderbande das Leben heraus gepresst hatte. Wo blieb die Führsorge Pflicht des Staates bei diesem Menschen?

Ein Beitrag den ich auf der Page von: TeamArbeit für Deutschland Schrieb unter dem Titel:

Arbeitslosigkeit, Elend und das Tabu dieser dunklen Seite

Leider auch hier und in den unendlich vielen Foren, sowie in den Medien vermisst man,  dass die Tabuisierungsdecke gehoben wird  „welch Elend“ darunter Steckt.  Arbeitslos, obdachlos dann kläglich verreckt. 

Nein sagen Sie, vielleicht in der dritten Welt doch nicht bei uns,  Soziales Netz usw. oder die/der selbst Schuld u.ä. Reden. 

Und doch sind es Realitäten,entgegen besseren Wissens.

Paradoxerweise verleugnen oft selbst betroffene diese Tatsache,  oder es ist eben so, da kann man nichts machen. 

Und doch ist was zu machen, oder haben wir vergessen, wenn sich Massen mobilisieren und Kund geben  „Wir sind das Volk“

Es wurde einst der Satz gebildet ..Wehret den Anfängen...  öffnet Eure Sinne es wäre möglich das wir schon Mitten drin sind.   Wollen wir weiter Schweigen? 

Leider reagierten nur 2 Leser auf diesen Beitrag jucken Schicksale erst wen die Leute selbst betroffen sind ?

Auch Medien reagieren nicht, wenn man sie auf Missstände aufmerksam macht so musste ich die Erfahrung mit Monitor im Februar machen wie ich später Berichten werde.

Ich werde noch weitere Beispiele bringen im nächsten Teilstück, was in weiterer Mail folgen wird. 

Mit freundlichen Grüssen

Büttner Josef

 

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