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SPD/PDS-Polizei von Berlin:

Brutale übergriffe gegen Demonstranten 

Demo gegen den Sozialraub am 2. Oktober 2004 in Berlin (Fotos)

Bilder wurden gelöscht.

Solidaritätsadresse für den Sprecher der PDS Kreisverband Duisburg, Thorsten Spelten

Redaktion der kommunistischen Internetzeitung www.Kommunisten-online.de

 

PDS-Kreisverband Duisburg

z.Hd. des Sprechers Genosse Thorsten Spelten

Lieber Genosse Spelten,

wir haben von den brutalen Polizeiübergriffen gegen friedliche Demonstranten während der Demonstration am 2. Oktober in Berlin erfahren. Auch, dass Du eines der Opfer bist.

Wir erklären uns mit Dir und allen weiteren Opfern dieser Übergriffe entschieden solidarisch und wünschen Dir gute Genesung.

Für uns ist das die Kontinuität der gewaltsamen Übergriffe der Polizei des kapitalistischen bourgeoisen Klassenstaats gegen demokratische und linke Kräfte. Bereits in der Weimarer Republik richtete die SPD-Polizei am 1. Mai 1929 im Berliner Stadtteil Wedding ein Blutbad unter den Arbeitern an und schoss mit Maschinengewehren in Arbeiterdemonstrationen, 1968 erschoss die Berliner Polizei den Studenten Benno Ohnesorg.

Aber auch in anderen Städten kam es immer wieder zu Polizeiübergriffen. Z.B. in Essen am 11. Mai 1952, die NRW-Polizei erschoss den FDJler Philip Müller bei einer antimilitaristischen Demonstration oder 1974 wurde der Kommunist Günter Routier in Duisburg von Polizisten im Gerichtssaal erschlagen. Die gewaltsamen und widerrechtlichen Polizeiübergriffe, die weniger blutig verliefen, zähle ich gar nicht erst auf.

Wir wissen aber auch, dass die politisch Verantwortlichen ebenso schuldig sind, wie die direkten Gewalttäter in Uniform. Und das, lieber Genosse Spelten, sind leider auch führende Mitglieder Deiner Partei, der PDS.

Das hindert uns aber nicht, dir unsere Solidarität öffentlich zu bekunden.

Wir haben auf unserer Homepage die Presseerklärung und auch Bilder der Übergriffe veröffentlicht.

Mit Kommunistischen Grüßen

Redaktion www.Kommunisten-onlie,de

Der Rote Webmaster

Günter Ackerman (Duisburg)

Helmut Lucas (Bremen)

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Knochenbrüche an der Schulter und Platzwunde an der Augenbraue - 

Besuch bei einem der Opfer des brutalen Polizeiüberfalls vom 2. Oktober 2004 in Berlin im Krankenhaus

Bilder unten

- mit fünf Stichen musste die Platzwunde, hervorgerufen durch einen brutalen Schlag eines Gewalttäters in Polizeiuniform;

- gebrochener Knochen im Schulterbein mit zwei Knochenabsplitterungen durch brutale Gewaltanwendung der Gewalttäter in Polizeiuniform.

Die Folgen:

- schwieriger chirurgischer Eingriff;

- monatelang ist der rechte Arm bewegungsunfähig;

- bleibende Schäden sind wahrscheinlich.

Die Brutalität der Polizei -

die hässliche Fratze des  kapitalistischen Staates!

Die Brutalität der Polizei in Bildern

Normalgröße: Bild anklicken

Fotos: Günter Ackermann

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Presserklärung  

des Sprechers des Kreisverbands Duisburg der PDS Thorsten Spelten

Polizeiübergriffe auf friedliche Demonstranten

Bei der Demonstration gegen Hartz IV vom 02.10.2004 in Berlin kam es zu äußerst brutalen Übergriffen von Polizeibeamten auf friedliche Demon­stranten. Das Landesvorstandsmitglied der PDS-NRW und der Kreissprecher des PDS Kreisverbandes Duis­burg, Thorsten Spelten wurde Opfer eines solchen Übergriffes.

Spelten, der friedlich an der Demonstration teilnahm, ist eines von mehreren Opfern, die durch das brutale Eindringen der Polizeibeamten in den Demonstrationszug an der Straßenkreuzung Friedrichstr. Unter den Linden verletzt wurde. Er wurde zu­nächst von einem Beamten durch einen rüden Rempler zu Boden geworfen, wobei, wie spätere medi­zische Untersuchungen ergaben, sein rechtes Schultergelenk gebrochen wurde. Als der PDS Politiker nach diesem Angriff mit der Hilfe an­derer Demonstranten versuchte aufzustehen, bekam er einen harten Faustschlag von einem Polizeibeamten, der mit Protektorenhandschuhen ausgerüstet war, ins Gesicht. Dieser Faustschlag hatte eine klaffende Platzwunde am Lid des linken Au­ges zur Folge, wovon sein Gesicht in kürzester Zeit blutüberströmt war. Nach diesem Übergriff suchte Spelten, begleitet von einigen Genossen, Hilfe bei dem Anti-Konflikt-Team der Berliner Polizei, wo er Anzeige gegen den gewalttätigen Beamten erstatten wollte, der ihm die Verletzungen zufügte. Weiter bat Spelten die Beamten darum, medizinische Versorgung anzufor­dern. Die Beamten gaben ihm die Auskunft, dass sie nicht für die Aufnahme von An­zeigen zuständig seien und forderten über Funk hierfür Kollegen an. Nach ca. 15 Minuten waren diese am Tatort eingetroffen und nahmen eine Anzeige wegen Körper­verletzung im Dienst auf. Der angeforderte Kran­kenwagen benötigte weiter ca. 10 Minuten bis er dort eintraf. Spelten wurde dann in die Berliner Charité gebracht, wo die Platzwunde mit fünf Stichen genäht wurde. Dort berichtete der behandelnde Me­diziner davon, dass derartig brutale Angriffe auf De­monstranten in Berlin häufiger vorkämen, wodurch er an Demonstrationstagen gut beschäftigt sei.

 Auch wenn einzelne Eier aus dem Demonstrationszug in Richtung der mit Schutzklei­dung ausgestatteten Beamten geflogen sind, so lässt sich hierdurch doch nicht diese willkürliche Brutalität gegen Teilnehmer der Demonstration rechtfertigen. Bei einer derartigen unverhältnismäßigen Vorgehensweise der Polizei ist die Einrichtung von Anti-Kon­flikt-Teams reine Augenwischerei.

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