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Die
Reichen werden immer reicher
Zwei Drittel des „Volksvermögens“
in die Hände der Bourgeoisie geschaufelt!
Von
Reinhold Schramm/8. November 2007
Insgesamt
5,4 Billionen Euro (5.400.000.000.000 Euro) Vermögen haben „die
Deutschen“ nach einer Studie des „Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW)“ angehäuft.
Demnach
hätte bei einer gleichmäßigen Vermögensverteilung jeder Deutsche, ab
17. Lebensalter, Sach- und Geldkapital in Höhe von 81.000 Euro
(Schuldenfrei).
Nach
der Studie besitzen die reichsten 10 Prozent der Deutschen zwei
Drittel des „Volksvermögens“ und mehr als 50 Prozent der Bürger
(1) “so gut wie nichts“. [1]
Das
Einkommen dieser Bevölkerungsgruppe (1) – mehr als die Hälfte
der bundesdeutschen Bevölkerung – diene dem „Konsum“ oder der
Tilgung von Schulden.
Nach
der Studie: „Das Durchschnittseinkommen eines Westdeutschen sei 2,6
mal höher als das eines Ostdeutschen – vor allem weil Ostdeutsche
eher verschuldet seien und seltener Wohneigentum besäßen.“
Hierzu:
Auch während der Existenz der antikapitalistischen Deutschen
Demokratischen Republik existierte in Westdeutschland
(bedauerlicherweise) die Macht, Herrschaft und Existenz der Bourgeoisie,
hieraus ergibt sich auch ein „Durchschnittsvermögen“ – kein Vermögen
der Bevölkerungsmehrheit – „eines Westdeutschen“.
Nach
der Studie sei „das Vermögen einer Frau“ um 30.000 Euro „im
Durchschnitt“ kleiner als das „von Männern“. Hierzu: Natürlich
liegt das Vermögen der weiblichen Anteile der Bourgeoisie, ebenso, über
dem der Mehrheit der Gesamtbevölkerung, – der werktätigen Frauen,
Kinder und Männer.
Anmerkung:
Mit der Überwindung und Aufhebung (nicht nur) der deutschen Bourgeoisie
erfolgt auch die Überwindung und Aufhebung der Entfremdung, – auch
der z. Z. realen patriachalen Vorherrschaft. Im gesellschaftlichen
Prozess der Überwindung: Beseitigung des Privateigentums und der –
profitorientierten– privaten Verfügungsgewalt an Produktionsmitteln,
erfolgt die Durchsetzung von weiblicher Emanzipation und zugleich
gesamtgesellschaftlicher Emanzipation, ein Ende der Entfremdung und die
schöpferische Entfaltung der Menschen, dies, unabhängig vom
Geschlecht und von der Herkunft.
Voraussetzung
hierfür: Die aktive und beständige Beteiligung am Klassenkampf
und damit am gesellschaftlichem Prozess auf dem Weg zur Umwälzung
der (noch) bestehenden Eigentumsverhältnisse!
Der Studie zufolge haben die sozialen Gegensätze in Deutschland
zugenommen. Der Lohnanteil „habe von 1996 bis 2006 stagniert“ und
der Kapitalanteil sei gestiegen. Immer größere Teile der Bevölkerung
müssten „von der Hand in den Mund leben“. [2]
Nach
Markus Grabka, Autor der DIW-Studie, häuften die Wohlhabenden
„gewaltige Reichtümer“ auf. Und: Eine „Vermögenssteuer“ würde
dazu führen, dass Reiche „ihr Vermögen außer Landes brächten“.
– Anmerkung: Dem könnte dauerhaft abgeholfen werden (siehe oben).
Reinhold
Schramm
Quellenbezug
(-vergleich):
[1] Süddeutsche Zeitung – http://www.sueddeutsche.de/finanzen/ ,
07.11.2007.
[2] http://onwirtschaft.t-online.de
, am 07.11.2007. |