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Sozialpolitische
Opposition Hamburg
Nernstweg 32
22765 Hamburg Tel.
040-390 88 62 FAX
39 90 10 12 sopo@snafu.de
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Pressemitteilung
Montag,
13. Dezember 2004
Sagen
Sie Nein!
SoPo
fordert Träger auf, sich nicht am 1-Euro-Programm zu beteiligen
Es
gibt keinen einzigen guten arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Grund für
1-Euro-Zwangsdienste. Darauf hat noch einmal die Sozialpolitische
Opposition Hamburg hingewiesen und dabei gleichzeitig Einrichtungen und Träger
aufgefordert, sich diesem Zwangsprogramm zu verweigern: „Diese
Zwangsmaßnahmen sind arbeitsmarktpolitischer Unsinn, und wer sich als
Einrichtung an diesem Programm beteiligt, schaufelt sich auf Dauer sein
eigenes Grab.“
Die
SoPo wendet sich vor allem an Einrichtungen, die über
Kooperationsvereinbarungen mit Beschäftigungsträgern eingebunden werden
sollen. „Die skandalösen Zustände bei der HAB zeigen, dass die Beschäftigungsträger
gar nicht wissen, was sie mit all den ZwangsdienstlerInnen anfangen
sollen. Kein Wunder, dass sie die jetzt bei Schulen, Kindergärten und
Initiativen anbieten wie sauer Bier.“ Ein Verzicht auf solche
Kooperationsvereinbarungen, so die SoPo, gefährdet die Einrichtungen
nicht, behindert die Umsetzung des 1-Euro-Programms aber wirkungsvoll.
Die
SoPo wendet sich in diesem Zusammenhang auch gegen jede Illusion von
Freiwilligkeit: „Ob und welcher 1-Euro-Job genommen werden muss, entscheidet immer der
Fallmanager, nicht der Erwerbslose. Und Träger, die 1-Euro-JobberInnen
zugewiesen bekommen, müssen die auch nehmen.“
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