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Den Teufel braucht niemand an die Wand zu malen –

er steckt bereits in den Realitäten drin!

Auf zum letzten Gefecht!

Die Internationale erkämpft das Menschenrecht...

von Jens Torsten Bohlke vom 19. Oktober 2008

Meine Antwort auf den Beitrag von XXX „ES WIRD HAARIG“

Moin XXX,

Schließlich gibt es Guantanamo Bay und geheime Foltercamps der CIA seit Jahren. Es gibt seit Anfang der 90er Jahre deutsches Militär im Krieg in Regionen außerhalb der NATO-Zone. Die gewachsene Aggressivität des Imperialismus nach außen geht einher mit brutaleren Mechanismen gegen mögliche und denkbare Aufstandsszenarien innerhalb der imperialistischen Mächte, also im Inneren. Siehe Bundeswehreinsatz „im Inneren“, Schnüffel- und Überwachungsstaat, „EU-Verfassungs“-Vertragswerk.

Auch wenn einige Politiker herumgiften von wegen böser und moralisch zu verurteilender Bankmanager, sie können denen absolut gar nichts. Hinter den Bankmanagern stehen die Finanzclans, also die superreichsten Familienclans auf dem Planeten Erde! Grossaktionäre aus Milliardären und Multimillionären, welche die eigentlich Mächtigen sind. Welche die bürgerlichen Politiker in den großen imperialistischen Staaten wie Marionetten von entsprechenden Beraterstäben an den Strippen tanzen lassen, damit ihre Herrschaft und ihr Luxus optimal gesichert wird.

Was wäre passiert, wenn die USA-Politiker die privaten Grossbanken und privaten Großversicherungen einfach hätten bankrott gehen lassen? Oh Schreckensszenario???

Nein, diese Option stand nie zur Debatte! Kein Kongress oder Repräsentantenhaus in Washington, kein Bundestag in Berlin, kein Unter- oder Oberhaus in London, keine EU-Kommission und kein EU-Parlament in Brüssel oder Strasbourg bekommen jemals überhaupt die Möglichkeit darüber abzustimmen, ob die zahlungsunfähig gemachten Grossbanken nun einfach dem Konkursverwalter übergeben werden oder mit staatlichen und somit Steuergeldern der Hochfinanz ihr Besitz und ihre Privatkapitalvermehrungsmaschine weiterhin gesichert und gewährleistet wird. Es ging nur noch darum, Schreckensszenarien auszumalen und unsereins im einfachen Volke vorzugaukeln, wie patriotisch und im Gemeinwohlinteresse doch diese angeblichen „Rettungspakete“ von insgesamt wohl schon mindestens 3000 Milliarden US-Dollars sind. (Rechnen wir mal zusammen, was in Tokio, Peking, Washington, Berlin, Paris, London, Brüssel usw. bis jetzt schon an Steuergeldern für angeblich „marode Banken“ mobilisiert worden ist, dann kommen wir auf diese Mindestsumme.)

Und natürlich schreien alle Mittel- und viele Kleinanleger einerseits „Hurra“ wegen der „Rettungspakete“, die genau ihnen vermeintliche Sicherheit bei ihren Anlagegeschäften vorgaukeln. Während sie andererseits genau wissen und ahnen, dass gerade ihre den großen Finanzhaien anvertrauten Profite und Geldkapitalien ganz hochgradig gefährdet bleiben, denn der Zusammenbruch der großen Finanzmärkte ist längst nicht abgewendet. Nun wollen diese 20% bis maximal 25% Wohlhabenden der Bevölkerungen in den imperialistischen Hauptstaaten natürlich nicht auf ihre Altersvorsorgen und finanziellen Pölsterchen verzichten. Sie sind auch gerne in Gestalt betuchter Beamter und kleiner und mittlerer bourgeoiser Kapitalisten bereit, dem Zugriff auf die Steuergelder zuzustimmen, welche zu ca. 90% von den 75% bis 80% an Bevölkerungsmasse, also den Arbeitern und Angestellten, aufgebracht werden. Womit die Krisenlasten der lohnabhängigen Bevölkerungsmasse aufgebürdet werden sollen, welche gar nicht mehr imstande ist, nennenswerte Sparguthaben zu erarbeiten.

Was nun aber, wenn es „ganz dicke kommt“ und eine Inflation wie in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ausbricht? Wenn die Stabilität der großen Währungen US-Dollar und Euro dahin ist?

Im internationalen Handel wird es dann wieder sehr verstärkt „Kompensationsgeschäfte“ geben, also Geschäfte in Form von Ware gegen Ware, ohne Zwischenschalten von Geld als Verrechnungseinheit. So rüstete sich einst das faschistische Hitlerdeutschland für den 2. Weltkrieg auf, denn allein das Drucken von Reichsmark hätte die gigantischen Einfuhren seinerzeit nicht ermöglicht.

Unsereins im Volke der Besitzlosen an Kapital bleibt natürlich auch der private Schacher auf dem Schwarzmarkt und im grauen Bereich des Marktes in der Nachbarschaft. Aber dies doch nur als Nische und nicht als wirksames Mittel gegen extreme Inflation wie einst in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Wir sollen der Hochfinanz ihren Luxus aus uns herauszuhungern haben, so denken sich das die Herrschaften mal wieder. Und klar, „der Wirtschaft geht es so schlecht“, dieses Lied werden sie uns jeden Tag mehrmals vorsingen. Damit wir es auch glauben, dass es „die Wirtschaft“ gibt. Und nicht etwa den verzockten Spekulationskapitalanteil der Thurn und Taxis, des Bill Gates Clans, der Thyssens und Henkels und wie sie alle heißen.

Und wenn es uns, allein uns, dann an das sog. Eingemachte geht, dann steht die große Frage für alle, ob wir dies so einfach hinnehmen und die Heuchellieder „Der Wirtschaft geht es so schlecht“ verständnisvoll mit leerem Magen mitsingen. Oder ob wir diesen Gaunern die Villen und Paläste in unserer Wut und aus unserem Hunger heraus kurz und klein schlagen, diese Aasgeier und Heuschrecken an den Bäumen aufzuhängen trachten und uns nehmen, was wir ja auch erarbeiten, bewohnen, bewirtschaften, bewandern, benötigen.

Letzteres wollen „die da oben“ schon mal von vornherein niederschlagen und unter Kontrolle behalten. Weshalb es um den „Bundeswehreinsatz im Inneren“ geht, der bei Systemgefahr auch ohne Bundestagsbeschluss angestanden hätte. Ein höchst naiver Schelm, wer glaubt, die bürgerlich-demokratischen Verhältnisse könnten die Hochfinanz bändigen, wenn es denen an das Eingemachte zu gehen droht!

Hier in Belgien unter Kommunisten ist all dies längst alltäglicher Gesprächsstoff. Alte erfahrene Kommunisten sprechen da offen aus, dass sie eine „revolutionäre Situation“ (nach von Lenin einst formulierten Kriterien) sehr wohl in nächster Zeit, erwarten und sich darauf vorbereitet wissen wollen. Und das ist kein Getue und Gephrase, sondern aus viel Nachdenklichkeit entstanden. Diese Genossen sprechen niederländisch und französisch bestens. Niederländer und Franzosen lehnten mehrheitlich den „EU-Verfassungs“-Vertragsentwurf ab ... warum, dies wurde in Kampagnen von ATTAC und weiteren seinerzeit demokratischen Gruppen vielerorts den Menschen erläutert. Und so will hier niemand

- dass gegen das System Protestierende ihr Recht auf Schutz ihres Lebens verwirken

- freier Waren- und Dienstleistungsverkehr über alle anderen Rechtsgrundsätze gestellt wird

- ausnahmslos alle Gesellschaftsbereiche den Profitmachern bedingungslos zu öffnen sind.

Um mal eben die drei wichtigsten Dinge zu benennen, die ja auch beim Schachtschneider[1] eine große Rolle spielen. Denn er kritisiert auch lediglich sachlich von der Position des bürgerlichen Demokraten aus dieses Vertragswerk.

Das ist die Lage, wie ich sie hier erlebe. Was natürlich die breite Masse der Bevölkerung so noch nicht geschnallt hat. Aber auch unsere jungen Ingenieure legen da schon mal voll los, vor dem Kaffee-Automaten im Pausenraum: „Das System kippt! Die Geldpakete der Regierungen schieben den großen Knall bloß raus! Hier werden bald für viele Leute die Lichter ausgehen! Klar, es trifft immer nur die Kleinen!“

Und so beobachte ich auch, wie die Unsicherheit weiter um sich greift und langsam immer mehr Menschen hier sehr nachdenklich werden. In der Gewerkschaft spricht man vom Zögern, weil jetzt die Mittel nicht verpulvert werden dürfen, vor dem „großen Knall“. Der „große Knall“ wird für Jahresbeginn 2009 dort erwartet. „Jens, ob das dann so zivilisiert wie bisher in den letzten 5 Jahren abgeht, kann niemand von uns mehr garantieren.“ Hmmm!

Allerbeste Grüsse aus dem freundlichen Belgien,

Jens“


[1]  „Karl Albrecht Schachtschneider ist ein emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg. Er entwickelt, lehrt und vertritt eine von Immanuel Kants Freiheitslehre sowie den Ideen der europäischen Aufklärung ausgehende und auf Grundlage der Menschenwürde entfaltete Freiheits-, Rechts- und Staatslehre. Danach ist die demokratische Republik die einzige Staatsform, in der die Menschen das Recht, also das Richtige für das gute Leben aller in allgemeiner Freiheit auf Grundlage der Wahrheit, finden und verwirklichen können. Recht sind demnach die Gesetze, die sich die verfasste Bürgerschaft (das Volk, das sich zu einem Staat verfasst hat, um unter eigenen Rechtsgesetzen zusammenzuleben) in Verwirklichung der Autonomie des Willens selbst gibt. In der Rechtslehre steht Schachtschneiders Lehre durch die Dogmatisierung des Rechts auf der Grundlage der Freiheit als Unabhängigkeit von eines anderen nötigender Willkür im Gegensatz zur meist vertretenen Herrschaftsdogmatik.“ Siehe Wikipedia

S. vertrat für den CSU-Politiker Peter Gauweiler dessen Organklage gegen den Vertrag von Lisabon (EU-Verfassungsvertrag).

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Weltwirtschaftskrise:

Diskussionen dieser Tage

„ES WIRD HAARIG“

Ein Beitrag in einem Forum von XXX vom 16.10.2008

„Hallo Ihr Lieben,

(...)

Ich habe ziemlich verlässl. Infos bekommen, dass die gerade grassierende Krise des Finanzsystems inszeniert wurde. Das die USA kurz vor dem Martial Law (Kriegsrecht) stand, ist ja wohl bekannt – oder? Wenn nicht siehe Link.

http://www.youtube.com/watch?v=HaG9d_4zij8

Nun habe ich erfahren, daß die USA im Jan-Feb. 2009 zahlungsunfähig sein werden. Bevor dies passiert, soll das Weltfinanzsystem geändert werden.

Ich sage nur Amero. Die Krise soll benutzt werden um eine Art „einheitl. Weltfinanzordnung“ unter zentr. Führung zu installieren. Das ist so eine Art „Vorstufe“ zur geplanten „Weltregierung“. Man rechnet mit dem Zusammenbruch ganzer Regionen. In den USA sind ein Tag vor den Abstimmungen zum Rettungspaket 4000 Mann Spezialtruppen aus Nahost zurückgeflogen worden. Es war als Drohkulisse gegen die Abgeordneten gedacht. Nun schaut es so aus, dass die Administration mit grösseren Widerstand rechnet. Es wurde schon seit Jahren berichtet, das in den USA überall auf dem freien Feld merkwürdige Camps gebaut werden. Nun ja, es sind KZs. Ich habe hier eine mehr oder weniger vollständige Liste erhalten.

(…)

Auch in D ist man vorbereitet. Übrigens, hat sich bisher niemand gewundert, daß gleich zu Beginn der Krise die Gesetze quasi beschlussfertig vorlagen? Das Parlament brauchte nur abnicken, und schon war das ganze innerhalb 4 Tage Gesetz. Wenn das mal nicht ins Guiness Buch kommt. Alle Behörden und Institutionen wie Polizei, Altenheime, Pflegeheime, u.v.a.m.sind in D angewiesen worden für 2 Wochen Vorräte einzulagern.“

Gruß XXX

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