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Studie:
Soziale
Ungleichheit in Deutschland nimmt weiter zu
Von
Reinhold Schramm
Studie:
Soziale
Ungleichheit in Deutschland nimmt weiter zu
Von
Reinhold Schramm
Kommunisten-online
am 6. Dez. 2011 –
Das oberste Zehntel in der bundesdeutschen Klassengesellschaft bekommt
achtmal so viel wie das unterste: Laut einer OECD-Studie haben die
Einkommensunterschiede in Deutschland so stark zugenommen wie in kaum
einem anderen Industrieland. Die soziale Kluft nähert sich damit den Verhältnissen
in den USA an. In den 1990er-Jahren lag das offizielle Verteilungsverhältnis
noch bei 6:1.
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Das reale Haushaltseinkommen der untersten zehn Prozent in Deutschland
stieg seit Mitte der 1980er-Jahre jährlich um 0,1 Prozent. Bei den oberen
zehn Prozent dagegen jährlich um „durchschnittlich“ 1,6 Prozent. [In
Frankreich betrug die „durchschnittliche“ jährliche Veränderung plus
1,6 Prozent bzw. plus 1,3
Prozent beim oberen Zehntel.]
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Auch die wachsende Teilzeitarbeit treibt die Einkommensschere in
Deutschland auseinander. Seit 1984 hat sich der Anteil der Teilzeitbeschäftigten
auf 22 Prozent verdoppelt. Viele Teilzeitarbeitskräfte sind Frauen, die
im Durchschnitt weniger Arbeitslohn als Männer bekommen. (Vgl.) [1]
Quelle:
[1] Spiegel-Online am 05.12.2011.
Soziale
Ungleichheit: Deutschland wird amerikanischer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,801730,00.html
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