Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Die Staatsdoktrin der Zionisten.
Israel könne:

"... dort ein Stück des Walles gegen Asien bilden, wir würden den Vorpostendienst der Kultur gegen die Barbarei besorgen.“
 
(Theodor Herzl, der Begründer des Zionismus, in
: Der Judenstaat)  

„...erklären jüdische Wissenschaftler und Autoren wie Noam Chomsky,  Mosche Zuckermann, Ofer Grosbard, Norman Birnbaum, Benny Morris, Amos Oz, Uri Avnery,  Reuven Moskovitz, Felicia Langer, Amira Haas Gideon Levy, Tanya Reinhart und viele  andere: Die westliche Welt verharrt in einer Art Schamstarre wegen des Holocaust, der  bedrohlich wirkt wie ein Damoklesschwert, das Israel zu schärfen und zu benutzen weiß.“

Warum die plötzliche Aufregung und Empörung? 

Von Manfred Spies, Düsseldorf

Die Liquidierung des Hamas-Führers Jassin fanden USA-Politiker „nicht hilfreich“. EU-Politiker  - mit Ausnahme Deutschlands - protestierten, weil sie „das Völkerrecht verletzt“ sahen. Ja sind diese Leute denn blind? Oder sind sie nur vergeßlich? 

Diese Praxis wendet Israel doch seit Jahrzehnten an! Golda Meir ließ alle mutmaßlichen  Hintermänner und Beteiligten des Olympia-Attentats von 1972 ermorden. „Kurzen Prozeß“  nennt man so etwas, wenn ohne Schuldbeweis und Gerichtsverhandlung Verdächtige nicht  nur im eigenen Land, sondern auch in befreundeten Staaten gekillt werden. Das wurde nach  1972 in verschiedenen Ländern „robust“ so gemacht und verletzte nicht nur das Völkerrecht,  sondern auch die Souveränität der Staaten. 

Was soll also die enorme Aufregung? Israel hat hunderte relativ unbedeutende Mitglieder  der Hamas und anderer Organisationen auf die gleiche Art beseitigt. Die waren lange nicht  so gefährlich und einflußreich wie Jassin. Damit hätte also Israel ein gutes Recht, gerade  diesen Führer zu liquidieren - wenn nicht dieses dumme Völkerrecht, die Genfer Konventionen  und die Haager Landkriegsordnung wären. Aber bereits Ben Gurion hat den damals noch  etwas besorgten Ariel Sharon beruhigt, als dieser sich nach einem Massaker um die  Reaktionen in der Welt sorgte: „Kümmere dich nicht um das, was die Welt sagt.“ Und die  Welt hält sich zurück, auch wenn fast bei allen militärischen Angriffen auf die Personenziele  völlig unbeteiligte Zivilisten und Kinder getötet werden. 

Was erwartet man moralisch von einem Land mit dieser jahrzehntelangen Praxis? Was soll  man von israelischen Regierungen halten, deren Ministerpräsidenten Araber verallgemeinernd  bezeichnen als „zweibeinige Tiere“ (Menachem Begin, 10.12.1982). Was erhofft man sich von  Protesten, wenn aktuell der stellvertretende Verteidigungsminister Israels, Ze´ev Boim, dem  Islam allgemein und den Palästinensern im Besonderen einen „genetischen Defekt“ und  ein „kulturelles Manko“ unterstellt (25.2.04 in Ha´arez) und wenn der Generalstaabschef  Israels, Mosche Jaalon, am 26.Februar nach der Militäroffensive im Gazastreifen erklärt:  „Die Jagdsaison ist eröffnet“, als ginge es um das Erschießen von Karnickeln und Rebhühnern.  Die Äußerungen von Ze´ev Boim sind Rassismus in Reinform und wortwörtlich nachzulesen  in „Mein Kampf“ (bes. S. 329-362) und in dem zum Nürnberger Parteitag herausgegebenen  Nazi-Kinderbuch „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid´ und keinem Jud´ bei seinem Eid.“  Das sind keine antisemitischen Vergleiche. Das sind fassungslos machende Fakten. 

Die Frage, mit welcher Berechtigung und mit welchen Mitteln sich Israel gegen den Terror  wehrt ist ebenso unergiebig, wie die Diskussion um Henne und Ei. Wie der Terror bewertet  wird ist allerdings immer eine Frage des Standpunktes. So erklärte der ehemalige Terrorist  und spätere Premierminister Israels (´83 bis ´84 und ´86 bis ´92) den eigenen Terror gegen  die englische Besatzung rechtfertigend: „Weder die jüdische Ethik noch die jüdische Tradition  können dem Terror als Mittel des Kampfes seinen Wert absprechen...Der Terrorismus ist  für uns in erster Linie Bestandteil der politischen Schlacht...und spielt eine große Rolle  in unserem Kampf gegen die Besatzer.“ („Al Hamismar“ vom 24.12.´87 und „Middle East  Report“ vom Juni ´88). Es gibt daher keine bessere Rechtfertigung für den bewaffneten Kampf der Palästinenser  gegen die heutige, viel brutalere Besatzungsmacht Israel, als die Vergangenheit Israels selbst.  

Es scheint Israel nicht nur um die Bekämpfung des Terrors zu gehen, sondern darum, dem  bereits mehrfach amputierten Gegner „Palästinenser“ den Kopf abzuschlagen. Von „Transfer“  wird offen gesprochen.  Wenn nun die Welt gar nicht oder nur ein bißchen protestiert und nicht - wie es z,B, der Autor  und ehemalige ARD-Nahost-Korrespondent Marcel Pott fordert - harte Sanktionen gegen  Israel beschließt, erklären jüdische Wissenschaftler und Autoren wie Noam Chomsky,  Mosche Zuckermann, Ofer Grosbard, Norman Birnbaum, Benny Morris, Amos Oz, Uri Avnery,  Reuven Moskovitz, Felicia Langer, Amira Haas Gideon Levy, Tanya Reinhanrt und viele  andere: Die westliche Welt verharrt in einer Art Schamstarre wegen des Holocaust, der  bedrohlich wirkt wie ein Damoklesschwert, das Israel zu schärfen und zu benutzen weiß. 

Wenn es also nicht nur einige „antideutsche“ Spinner sind, die ein unbedingtes und kollektives  Schweigen zur Politik Israels fordern, sondern auch Politiker wie Joschka Fischer die  Kettensäge im Kopf akzeptieren, wird der Nahe Osten mehr und mehr zur größten Gefahr  für die Welt werden. Wie man bei der Liquidierung von Jassin sah, bezieht die gesamte  arabische und islamische Welt ihre Aggression gegen den so genannten „Westen“ durch  eine Fokussierung auf den Nahost-Krieg. Was dann auf uns zukommt wird möglicherweise  die jetzt Schweigenden zu demnächst Jammernden und Schreienden werden lassen.  

 

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!