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Stop the Wall

Internationale Konferenz für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel

Samstag 5. Juni 2004 in Köln

Ort und Zeit der Konferenz

Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Samstag, 5. Juni 2004, 11 bis 19 Uhr, ab 20 Uhr Kulturprogramm

Bus- und Bahn-Haltestelle: Ebertplatz/Neusser Straße oder S-Bahn- und CityBahn-Haltestelle: Hansaring

Anfahrtsbeschreibung: www.freepalestine.de

Panel 1:

Aktuelle Situation des Mauerbaus in Palästina und die Auswirkungen

Panel 2:

Perspektiven für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel

Panel 3:

Verantwortung Deutschlands und Europas für den israelisch-palästinensischen Konflikt

Panel 4:

Kampagnen und Aktionen – was tun?

abends:

Kulturprogramm mit Musik und Speisen Referentinnen und Referenten aus Palästina, Israel und Europa sind angefragt.

Aktuelle Informationen in Kürze auf

www.freepalestine.de oder bei der Kontaktanschrift

Vorträge und Diskussion

Die vier Panels der Konferenz beginnen jeweils mit den Beiträgen der Referierenden, danach Raum für Nachfragen und Diskussion.

Kostenbeitrag 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

Darüber hinaus wird um Spenden auf das unten angegebene Konto gebeten.

Treffen der Solidaritäts- und Friedensgruppen

Beratung zur Fortführung der Kampagne gegen die Mauer in Palästina:

Sonntag, 6. Juni 2004, Alte Feuerwache, Köln

Kontakt

Jens-Peter Steffen, IPPNW-Geschäftsstelle, Körtestraße 10,

10967 Berlin, (030) 698074-13, E-Mail steffen@ippnw.de

oder: Kampagne gegen die Apartheidmauer,

E-Mail mauer@freepalestine.de, Webseite www.freepalestine.de

Konto

IPPNW, Kto.-Nr. 600 42 355

Stichwort „Mauerbau“

Sparkasse Rastatt-Gernsbach, BLZ 665 500 70

Kölner Erklärung:

Den Mauerbau in Palästina unverzüglich stoppen!

Die am 17.1.04 in Köln versammelten Mitglieder aus der Friedensbewegung und der Bewegung für internationale Solidarität erklären:

Die israelische Regierung betreibt mit Hochdruck den Bau einer Mauer, die sie als „Trennungszaun“ bezeichnet – tatsächlich aber annektiert sie damit de facto fast 50% der besetzten palästinensischen Westbank. Damit verstößt Israel ein weiteres Mal gegen das Völkerrecht  und fügt Hunderttausenden von PalästinenserInnen in den besetzten Gebieten, deren Menschenrechte es bereits durch die Okkupation schwerwiegend verletzt hat, weiteres Unrecht hinzu. 

Diese Mauer ist kein Beitrag für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern. Sie intensiviert die Gewalt, die durch die Besatzungsherrschaft gegen die palästinensische Bevölkerung ausgeübt wird Daher wird sie auch der Bevölkerung Israels nicht die angekündigte Sicherheit bieten können, sondern nur erneut Gegengewalt provozieren. Nur ein Ende der Besatzung, ein rascher und endgültiger Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten und eine faire Lösung des Flüchtlingsproblems  werden auch zu einem Ende der Gewalt führen und den verbrecherischen Angriffen auf unschuldige Zivilisten beider Seiten den Nährboden entziehen.

Gemeinsam mit unseren palästinensischen, israelischen und internationalen Partnern in der „Kampagne gegen die Apartheidmauer“ setzen wir uns für einen gerechten Frieden in der Region ein. Für einen solchen Frieden ist ein Ende der israelischen Besetzung und Besiedlung die unabdingbare Voraussetzung.

Wir wollen
- gewaltlose Kampagnen israelischer und palästinensischer Aktivistinnen und Aktivisten gegen die Errichtung des „Trennungszaun“ unterstützen

- die deutsche Öffentlichkeit über das mit dem Mauerbau verbundene Unrecht und die dagegen gerichteten Aktivitäten informieren

- auf deutsche und EU-Instanzen dahingehend einwirken, dass Waffenexporte in die Krisenregion Nahost völlig eingestellt und Handelsbeziehungen daraufhin überprüft werden, inwieweit sie menschen- und völkerrechtlich vertretbar sind.

Durch entschiedene Unterstützung der Kräfte in Israel und Palästina, die für ein gleichberechtigtes, friedliches Zusammenleben beider Völker eintreten und kämpfen, können wir als Europäer und Europäerinnen einen wichtigen Beitrag gegen Hass, Verzweiflung und Gewalt im Nahen Osten leisten und so nicht nur in dieser uns benachbarten Region, sondern auch weltweit den Frieden unterstützen.

Im Juni diesen Jahres werden wir zusammen mit unseren internationalen Partnern auf einer Konferenz den Stand der Entwicklung und die Perspektiven der Arbeit für den Frieden in Nahost erörtern. 

Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner der Kölner Erklärung: IPPNW Deutschland, Bonner Arbeitskreis für internationale Solidarität, Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V., Frauen für den Frieden in der EKvW (Evangelische Kirche von Westfalen), Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Palästinensische Gemeinde Berlin-Brandenburg, Braunschweiger Bündnis für den Frieden, Vorstand des Projekts Freundschaft Birzeit-Münster e.V., Frauen in Schwarz Köln, ZEGG (Zentrum für Experimentelle Gesellschafts-Gestaltung), Nahost-AG des Service Civil International (SCI) - Deutscher Zweig e.V., Vereinigung der Freunde Palästinas in Sachsen-Anhalt e.V., Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) e.V., Arbeitskreis Israel/Palästina e.V., AG SPD-SeniorInnen Stuttgart (ASS), Gush Shalom in Deutschland, Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Frauen in Schwarz Hamburg, Bonner Friedensbündnis, AK Palästina Tübingen, Fakt-Partei/NRW, Wir Frauen e.V. Düsseldorf, Pax Christi - Gruppe Norderstedt, Pax Christi Nahostkommission der deutschen Sektion, Redaktion der kommunistischen Internet-Zeitung www.Kommunisten-online.de, Spontaner Friedenskreis Jung & Alt - Bonn

Kampagne gegen den Mauerbau in Palästina – www.freepalestine.de

Kontaktadressen:

· Jens-Peter Steffen – IPPNW – Geschäftsstelle Berlin – Tel: 030-69 80 74-0 –  steffen@ippnw.de

· Bonner Kampagnen-Koordination - mauer@freepalestine.de

 

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
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