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Werner
Pirker, Wien
»Parteitag der Sieger«
KPÖ-Vorsitzender will mit der
innerparteilichen Opposition »abrechnen«. Mitglieder organisieren
einen Parteitag der Basis – und riskieren Ausschluß
Quelle:
jungeWelt
Wer sich dem »pluralistischen Konsens«
nicht unterordnet, fliegt aus der Partei. Diese Kampfansage an die
innerparteiliche Opposition machte Walter Baier, Vorsitzender der
Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ), am Mittwoch auf einer
Pressekonferenz in einem vornehmen Wiener Innenstadtcafé. Die KPÖ,
sagte er, müsse eine Entscheidung treffen: entweder im »geistigen
Wiedergängertum« zu verharren oder eine »aufgeklärte, pluralistische
Partei« zu sein. Baier erklärte: »Ich akzeptiere nicht mehr, daß in
der KPÖ autoritäre, antiintellektualistische und antifeministische
Positionen präsent sind.« Deutlicher hätte die geplante Säuberungswelle
nicht angekündigt werden können. Entsprechende Entscheidungen sollen
am 5. und 6. Dezember auf dem 33. ordentlichen Delegiertenparteitag
fallen. Im engen Führungskreis ist schon jetzt vom »Parteitag der
Abrechnung« die Rede.
Es wird nicht der einzige KPÖ-Parteitag bis
zum Jahresende sein. Für den 27. November hat die KPÖ-Bezirksorganisation
Wien-Ottakring zum 33. außerordentlichen Mitgliederparteitag geladen.
Sie folgt damit dem Beschluß der 32. Zusammenkunft der Parteimitglieder
vom Juni 2003. Das Votum dieses höchsten Parteigremiums wurde vom
Bundesvorstand jedoch mit der Einberufung des Delegiertenparteitages außer
Kraft gesetzt. Begründet wurde dies mit der krisenhaften, von
Richtungskämpfen und Fraktionismus geprägten Situation. Um einen
zivilisierten Meinungsstreit vorzubereiten und eine für den Führungszirkel
kontrollierbare Situation herzustellen, sah sich das Direktorium
verpflichtet, das gemeine Parteivolk seiner Einflußmöglichkeiten zu
berauben. Auf die Frage, ob einer Partei, die ein »partizipatorisches
Parteimodell« anstrebt, ein Mitgliederparteitag nicht besser zu Gesicht
stünde, antwortete der KPÖ-Vorsitzende, daß das Delegiertenprinzip
repräsentativ sei und der Bundesvorstand seiner Verantwortung gegenüber
der Partei nachkommen müsse.
Die
Ottakringer Initiatoren des »Gegenparteitages« wähnen sich jedoch
auch formal im Recht. Immerhin sieht das Statut die Möglichkeit eines
von der Basis organisierten Parteitages vor, sofern der entsprechender
Antrag einer Teilorganisation vom Bundesvorstand nicht behandelt oder
der Parteiöffentlichkeit vorenthalten wird. Nun droht den
Basisaktivisten aus dem 16. Wiener Gemeindebezirk der Parteiausschluß.
Denn »autoritär, antiintellektualistisch und antifeministisch« sei,
wer demokratische Standards einfordert. Nebenbei sei noch erwähnt, daß
sich Walter Baier beim letzten Parteitag als Parteivorsitzender gegenüber
seinem Tiroler Herausforderer Manfred Eber nur hauchdünn durchsetzen
konnte. Auch bei den Wahlen für den Bundesvorstand erhielt er nicht die
erforderliche Stimmzahl. Trotz denkbar dünner Legitimation tritt der
binnen eines Jahres von sechs auf drei Mitglieder geschrumpfte
Bundesvorstand und seine Parteigänger als die am stärksten
organisierte und am meisten machtbewußte Fraktion auf. Er würde »einer
Partei, die weiter einen prinzipienlosen Kompromiß mit dem Stalinismus
eingeht, nicht mehr zur Verfügung stehen«, ließ Walter Baier wissen.
Um das zu verhindern, organisiert die KPÖ-Führung ein Spektakel, das
ganz in der Tradition jenes »Parteitages der Sieger« der KPdSU steht,
auf dem Josef Stalin 1934 die »endgültige Vernichtung« der Opposition
verkünden konnte.(siehe Anmerkung)
Anmerkung
des Roten Webmaster: Wir meinen, dass der Autor hier zwei Sachen
vergleicht, die unvergleichbar sind: Damals siegte die Partei über die
Verräter, jetzt wollen die Verräter über die Reste des Kommunismus in
der KPÖ siegen. Ob ihnen das gelingt?
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Kommunistische
Partei Österreichs (KPÖ)
Bezirksorganisation
Ottakring
Familienplatz
6
1160
Wien
Tel.:
0043/1/699 106 33 211
email:
kpoe.ottakring@gmx.at
Mittwoch,
6. Oktober 2004
Presseinformation
der KPÖ Ottakring
Die
Einberufung des 33. ordentlichen Parteitages der KPÖ als
Delegiertenparteitag, die vom derzeitigen Bundesvorstand der KPÖ
vorgenommen wurde, ist widerrechtlich und entspricht nicht den geltenden
Statuten der KPÖ.
Die
derzeitige Führung unter Walter Baier will die Spaltung der KPÖ. Der
von ihr inszenierte Parteitag soll zu einem Parteitag der Abrechnung und
der Schauprozesse werden.
Erste
Ausschlussverfahren gegen prominente Kritiker der derzeitigen Parteiführung
und des von ihr betriebenen Kurses, wie etwa gegen Manfred Eber, den
partei-internen Konkurrenten von Walter Baier, sowie gegen Petra Stöckl,
die ehemalige Frauenvorsitzende, bilden den Auftakt zu den vom
Vorsitzenden Walter Baier und seinem Vertrauten Michael Graber geplanten
Säuberungen in der KPÖ.
Die
KPÖ-Ottakring-Mitglieder unter 25 Jahren unterstützten die
Bezriksorganisation Ottakring
Der
BUVO der KPÖ, bestehend aus Walter Baier, Michael Graber und Margit
Kain, beginnt mit der TSCHISTKA der KPÖ von politischen Kontrahenten.
Bereits
jetzt betreiben sie ein Ausschlussverfahren gegen Manfred Eber,
stimmenstarker Gegenkandidat Baiers am letzten Parteitag und gegen Dr.
Petra Stöckl, am 32.PT gewählte Frauenvorsitzende - von Baiers Anhängern
aus der Funktion gemobbt.
Die
Säuberung soll nach Beschluss eines autoritären Statuts auf einem
manipulierten "Delegierten" PT erfolgen. Baiertreue
Teilorganisationen, stellen nach einem vom Dreipersonen BUVO
festgelegten Delegiertenschlüssel die Mehrzahl der Delegierten,
beruhend auf Mitgliederzahlen die bereits vor Jahren überholt waren.
Seit Jahren treten Baier und Graber die innerparteiliche Demokratie mit
Füssen.
Es
reicht!
Wir
unterstützen die statutenkonforme Einberufung eines ao. Mitglieder PT
durch unsere Bezirksorganisation.
Mehr
als 80 Mitglieder der KPÖ haben sich bereits für den Amstettener
Parteitag angemeldet. Der Amstettener Parteitag findet aus allen
Landesorganisationen der KPÖ insbesondere der KPÖ Steiermark breite
Unterstützung. Die Mehrzahl der öffentlichen MandatarInnen, BetriebsrätInnen
sowie die Mehrzahl der KPÖ Parteimitglieder zwischen 16 und 25 Jahren
steht hinter der Einberufung der KPÖ Ottakring und unterstützt
sie.
Wir
wollen, dass sich die bürokratischen Apparatschiks, Walter Baier und
Michael Graber, die seit mehr als dreißig Jahren die KPÖ regieren, aus
der vordersten Reihe der KPÖ-Politik zurückziehen.
Wir
wollen eine politisch handlungsfähige KPÖ nach dem Vorbild der KPÖ
Steiermark.
Hannes
Fellner
Paul
Toifelhardt
Christos Baros
Philipp Bruny
Daniel Capek
Eva Aigner
Stevo Raducic
Rückfragehinweis: 0043/1/699 106 33 211
KPÖ-Ottakring
Familienplatz
6
1160 Wien
Tel.: 0043/1/699 106 33 211
email: kpoe.ottakring@gmx.at
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Kommunistische
Partei Österreichs:
Kommunisten
der KPÖ gehen in die Offensive gegen die revisionistische
Parteiführung |
Presseerklärung
der Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) Bezirksorganisation
Ottakring zur Einberufung des 33. Parteitags der KPÖ:
„Die
innerparteiliche Demokratie wurde in den letzten Jahren von Walter Baier
und Michael Graber sukzessive unterminiert. Wichtige Entscheidungen über
den Kurs der Partei werden heute von drei Leuten getroffen.
Meinungsbildung unter den Mitgliedern der Partei wurde und wird von eben
diesen Personen manipuliert und gelenkt." |
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Kommunistische
Partei Österreichs (KPÖ)
Bezirksorganisation
Ottakring
Familienplatz
6
1160
Wien
Tel.
und Fax.: 0043/1/971 02 67
email:
kpoe.ottakring@gmx.at
Mittwoch, 29. September 2004
Presseinformation
der KPÖ Ottakring
Die
Einberufung des 33. ordentlichen Parteitages der KPÖ als
Delegiertenparteitag, die vom derzeitigen Bundesvorstand der KPÖ
vorgenommen wurde, ist widerrechtlich und entspricht nicht den geltenden
Statuten der KPÖ.
Die
derzeitige Führung unter Walter Baier will die Spaltung der KPÖ.
Der von ihr inszenierte Parteitag soll zu einem Parteitag der
Abrechnung und der Schauprozesse werden.
Erste
Ausschlussverfahren gegen prominente Kritiker der derzeitigen
Parteiführung und des von ihr betriebenen Kurses, wie etwa gegen
Manfred Eber, den partei-internen Konkurrenten von Walter Baier, sowie
gegen Petra Stöckl, die ehemalige Fraunvorsitzende, bilden den Auftakt
zu den vom Vorsitzenden Walter Baier und seinem Vertrauten Michael
Graber geplanten Säuberungen in der KPÖ.
KPÖ
Ottakring beruft den 33. außerordentlichen Parteitag ein
Die
KPÖ-Bezirksorganisation Ottakring hat sich nach reiflicher Überlegung
entschlossen, gemäß den geltenden Statuten und in Übereinstimmung mit
den Beschlüssen des 32. Parteitages ihrerseits, den 33. außerordentlichen
Parteitag der KPÖ für Samstag, den 27. November nach Amstetten
einzuberufen.
„Dieser
Entschluss fiel uns nicht leicht, aber die Situation in der KPÖ erzwang
ihn förmlich.“, heißt dazu in
der an alle Grundorganisationen der KPÖ versandten Einberufung.
Falsche
Politik des derzeitigen Bundesvorstandes
Auf
dem 32. Parteitag erhielten nur 6 GenossInnen die erforderliche 50 % -
Mehrheit bei der Wahl zum Bundesvorstand, 4 von ihnen sind inzwischen
zurückgetreten, Manfred Gross war bisher leider gesundheitlich nicht in
der Lage an Sitzungen teilzunehmen. Walter Baier wurde sehr knapp zum
Vorsitzenden gewählt, Margit Kain kooptiert. Jede andere Parteiführung
hätte sich zumindest Zeit zum Nachdenken genommen.
Das
Gegenteil passierte: Die prinzipiell EU-kritische Position der KPÖ
wurde aufgeweicht, um sich einer EU-Linkspartei, deren Entwicklung man
auch als Beobachter verfolgen hätte können, anzubiedern. Die Quittung
folgte rasch: Die Kandidatur bei den EU-Wahlen als Linkspartei wurde zum
Flop.
Keine
innerparteiliche Demokratie
„Die
innerparteiliche Demokratie wurde in den letzten Jahren von Walter Baier
und Michael Graber sukzessive unterminiert. Wichtige Entscheidungen über
den Kurs der Partei werden heute von drei Leuten getroffen.
Meinungsbildung unter den Mitgliedern der Partei wurde und wird von eben
diesen Personen manipuliert und gelenkt. Der jetzige Bundesvorstand ist
nicht mehr in der Lage und nicht Willens sich an die einfachsten
innerparteilichen oder statutarischen Normen zu halten.“ so der
Obmann der Ottakringer Bezirksorganisation, Gerhard Dusek.
Verfolgung
und Diffamierung von Kritikern des derzeitigen Bundesvorstandes
Nach
dem verlorenen NOVUM-Prozess gab es keine Auskunft über die finanzielle
Situation der KPÖ, sondern Kündigungen und Entzug der Unterstützung für
die Grund- und Jugendorganisationen. Wer sich dagegen wehrt oder auch
nur die Richtigkeit dieser Schritte anzweifelt, wird verfolgt, verhöhnt,
diffamiert. Jede kritische Stimme wird in den Parteimedien unterdrückt.
Manfred
Eber, der am letzte Parteitag gegen Walter Baier kandidierte und Petra
Stöckl, die gegen Heidemarie Ambrosch die Wahl zur Frauenvorsitzenden
gewann, sollen ausgeschlossen werden. Dies sollte aber nur ein Auftakt
sein für den statutenwidrig und entgegen den Beschlüssen des 32.
Parteitages von Walter Baier, Michael Graber und Margit Kain
einberufenen „Delegierten“-Parteitag, der nach dem ausdrücklichen
Wunsch des Bundesvorstandes zu einem Parteitag der Abrechnung, der
Schauprozesse und der Säuberungen werden sollte: Dort sollte das Statut
so geändert werden, dass alle Kritiker des derzeitigen politischen
Kurses mundtot gemacht und (auch gegen den Willen ihrer
Grundorganisation) ausgeschlossen werden könnten. Dazu kommt, dass man
den Parteitag genau zu jenem Datum ansetzen wollte, zu dem die weit über
Graz hinaus wichtige Volksbefragung gegen den Verkauf der Grazer
Gemeindewohnungen stattfindet. Beschlüsse der Landesleitung und der
Landeskonferenz der KPÖ Steiermark zum Termin und zur Teilnahmemöglichkeit
der Mitglieder am Parteitag wurden vom „Bundesvorstand“ zurückgewiesen
oder ignoriert.
Helmuth
Fellner, der Sekretär der Bezirksorganisation Ottakring dazu: „Die
derzeitige KPÖ-Führung gebärdet sich autoritär. Baier und Co. wollen
ihren politischen Kurs unter allen Umständen durchsetzen, koste, was es
wolle. Selbst, wenn das Durchsetzen dieses Kurses die Spaltung oder die
Auflösung der KPÖ bedeuten würde. Doch das können und werden wir
nicht zulassen.“
„Nach
der Zurückweisung des Versuches der Landesorganisation der KPÖ
Steiermark, die Durchsetzung der Beschlüsse des 32. Parteitages zum
Wohle der KPÖ einzumahnen, um einer weiteren Zuspitzung der ohnehin
gespannten Situation von Seiten des Bundesvorstandes entgegenzuwirken,
sehen wir es als Mitglieder der KPÖ als unsere Pflicht an im Sinne der
Weiterexistenz unserer Partei zu handeln.", heißt im Text der
Einberufung und weiter, „Wir sehen die Einberufung des 33. außerordentlichen
Mitgliederparteitages als Akt der Notwehr und der Wiederherstellung der
innerparteilichen Demokratie.“
Der
33. außerordentliche Parteitag der KPÖ findet als Mitgliederparteitag
am Samstag, den 27. November in Amstetten statt.
Rückfragehinweis:
0043/1/971 02 67
KPÖ-Ottakring
Familienplatz
6
1160
Wien
Tel.
und Fax.: 0043/1/971 02 67
email:
kpoe.ottakring@gmx.at
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Erklärung
der Kommunistischen Initiative zur Erneuerung der KPÖ:
Den
Mitgliederparteitag unterstützen, auf nach Amstetten!
Die
Kommunistische Initiative zur Erneuerung der KPÖ begrüßt es, dass die
Ottakringer KommunistInnen von ihrem statutarischen Recht Gebrauch
gemacht und den 33. außerordentlichen Mitgliederparteitag der KPÖ für
den 27. November nach Amstetten einberufen haben. Wir rufen die
Mitglieder der KPÖ auf, von ihrem demokratischen Recht, das ihnen der
32. Parteitag durch einen eindeutigen Beschluss verliehen hat, Gebrauch
zu machen und zahlreich an diesem Parteitag teilzunehmen.
Nicht
die KPÖ-Ottakring stellt sich mit der Einberufung des Parteitages außerhalb
des Statuts, wie der Rest-Bundesvorstand in einem „newsletter“
behauptet, sondern Baier, Graber und ihre willigen Helfer machen dies
seit Jahren ungeniert. Sie waren es, die eindeutige Parteitagsbeschlüsse
über die Abhaltung des33. Parteitages als Mitgliederparteitag
ignorierten, und sie stellten mit der arroganten Behandlung des
Ottakringer Antrages auf Einberufung des Parteitages die Notwendigkeit
her, dass Ottakring selbst tätig wird und den Mitgliederparteitag
einberuft.
Zur
Erläuterung: Die Bezirksorganisation Ottakring hat am 27. 10. 2003 den
Antrag auf Einberufung des vom 32. Parteitag beschlossenen
Mitgliederparteitages gestellt. Laut Pkt. 8.4.8 des Statuts hätte
dieser Antrag allen Teilorganisationen der KPÖ zur Stellungnahme übermittelt
werden müssen. Stattdessen hat der Bundesvorstand den Antrag
selbstherrlich und eigenmächtig „abgelehnt“. Nachdem der
Bundesvorstand den statutengemäßen Vorgang nicht in die Wege geleitet
hat, ist die antragstellende Organisation laut Pkt. 8.4.9 des Statuts
ermächtigt, selbst den außerordentlichen Parteitag einzuberufen.
Der
Bundesvorstand ist nach dem Statut dazu verpflichtet, die Einberufung
des Parteitages umgehend allen Mitgliedern der Partei bekannt zu machen
und die Kosten des Parteitages zu übernehmen. Baier, Graber und Kain
haben schon erklärt, dass sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen
werden. Damit werden von diesen Personen, die den Rest-Bundesvorstand
bilden, neuerlich vorsätzlich und eigenmächtig Handlungen gesetzt, die
der Partei schweren Schaden zufügen, und mit denen gegen die Pflichten,
die ihnen aus dem Statut erwachsen, aufs gröblichste verstoßen wird.
Wurde
schon bisher die Partei in einem permanenten Ausnahmezustand geführt,
so setzen die genannten Personen nun Handlungen, die keine Zweifel über
ihre Absichten mehr offenlassen. Sie wollen keine geeinte und starke KPÖ,
die auf den Grundlagen von Parteitagsbeschlüssen und Statut in einem möglichst
breiten und demokratischen Rahmen über ihre Zukunft bestimmt. Sie
wollen die Spaltung der Partei.
Alle
Erklärungen dieser Personen dienen der Verschleierung ihrer wahren
Ziele. Sie wollen die KPÖ nur mehr als Firmenschild, das an der Kassa
angebracht ist. Ihre Politik ist es, die KPÖ als eigenständige,
klassenorientierte Partei der ArbeiterInnenbewegung aufzugeben und in
gesellschaftlich irrelevanten Scheinbündnissen aufgehen zu lassen. Während
die aktiven Teile der Partei tagtäglich aktive Bündnispolitik
betreiben und sich bemühen, nützliche Arbeit im Interesse der Menschen
in ihrem Wirkungskreis zu leisten, schwadronieren Baier & Co. von
gesellschaftlicher Öffnung, betreiben aber die gesellschaftliche
Isolation in weltfremden und abgehobenen Subkulturen. Sie attackieren
die Ottakringer KommunistInnen so, wie sie alle attackieren, die sie
nicht mundtot machen können. Sie verbreiten Lügen über das Statut, um
die Parteimitglieder zu verwirren.
Wir
fordern die Genossinnen und Genossen auf: Schenkt ihren gedrechselten
Verlautbarungen keinen Glauben. Meldet euch an für den 33. außerordentlichen
Mitgliederparteitag. Nehmt die Zukunft der Partei selbst in die Hand.
Unterstützt die Ottakringer Genossinnen und Genossen. Auf nach
Amstetten!
Die
Kommunistische Partei Österreichs gehört ihren Mitgliedern!
Kommunistischen
Initiative zur Erneuerung der KPÖ
30.
Sept. 2004120 |
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