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Antiimperialistisches Sommerlager Assisi 2001

Wieder verwandelte sich Assisi für eine Woche in die Hauptstadt des Antiimperialismus. Während der Woche vom 28. Juli bis zum 5. August kamen um die 500 Menschen zum Antiimperialistischen Lager um sich Situationsberichte der Delegationen der Organisationen und Parteien aus aller Welt anzuhören, um über die Kämpfe gegen die kapitalistische Globalisierung zu diskutieren, besonders die Erfahrungen und Konsequenzen von Genua und um internationale

Aktionstage gegen den Imperialismus vorzubereiten.,
Das Lager wurde von einem breiten Spektrum von ungefähr neunzig antiimperialistischen und revolutionären Organisationen unterstützt. Fünfunddreißig Organisationen konnten mit einer Delegation teilnehmen. Vielen verweigerte die italienische Botschaft das Visa, andere konnten aufgrund von Geldmangel nicht teilnehmen, schickten aber Grüße und erklärten ihre Bereitschaft

weiterhin gemeinsam gegen den Imperialismus zu kämpfen.
Die Debatten wurden im Geiste der antiimperialistischen Brüderlichkeit und Solidarität zwischen den Teilnehmern geführt, die trotz ihrer verschiedenen politischen Traditionen und Erfahrungen mit der imperialistischen Globalisierung, sich einig waren in der Notwendigkeit den Kampf fortzuführen, eine internationale antiimperialistische Front zu bilden und die Volksmacht aufzubauen, den Sozialismus. Es gab breite Zustimmung zur Fortsetzung und Stärkung der antiimperialistischen Einheit und auch dass zur Vertiefung der Einheit während dem Jahr bestimmte Aktionen auf internationaler Ebene durchgeführt werden, zu Themen welche die antiimperialistische Bewegung als prioritär erachtet. Alle Anwesenden kamen überein das

Antiimperialistische Lager 2002 gemeinsam zu initiieren.
Das Antiimperialistische Lager 2001 wurde Carlo Giuliani, dem jungen Kämpfer, der in den Straßen von Genua durch die Polizeikräfte des imperialistischen italienischen Staates ermordet wurde, gewidmet. Das Lager trug dazu bei die Organisation des Volkswiderstands und den internationalen und revolutionären Kampf gegen die Globalisierung voranzutreiben, die Kämpfe der unterdrückten Völker und die neue Protestbewegung im Westen gegen die Globalisierung zu vereinen und ein antiimperialistisches, antikapitalistisches und sozialistisches Projekt zu rekonstruieren, als einzige Alternative zum globalisierten Kapitalismus.
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