|
Revolutionärer
1. Mai in Wien |
|
Bei
der Abschlusskundgebung der kämpferischen
und internationalistischen 1.Mai-Demonstration in Wien sprach
Paul Toifelhardt für die Kommunistische Initiative [deren
Vorstand er angehört] und für die Kommunistische Jugend Österreichs
[KJÖ]:
Quelle:
Kommunistische
Initiative |
|
Normalgröße:
Bild
anklicken |
 |
|
|

Paul Toifelhardt Kommunistische Initiative und Kommunistische Jugend Österreichs
[KJÖ]: |

Otto
Bruckner, Vorsitzender der Kommunistischen Initiative |
|

Werner
Pirker
Publizist
(z.B. jungeWelt Berlin) |

|
Genossinnen,
Genossen, Kolleginnen, Kollegen!
Der
1. Mai ist der Kampftag der Arbeiterklasse.
Der
1. Mai ist der Tag des Kampfes
-
für die Rechte der Werktätigen
Seit
dem Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa und der damit
einhergehenden Restauration des Imperialismus hat sich die Gangart des
Monopolkapitals gegen die Werktätigen rigoros verschärft:
-
die sozialen und rechtlichen Errungenschaften der Arbeiterklasse werden
zerstört,
-
die ohnehin nicht wirklich demokratische bürgerliche Demokratie wird
immer weiter ausgehöhlt.
Wir
marschieren heute, um zu zeigen, dass Organisierung der Werktätigen Not
tut, dass Widerstand Sinn macht und dass Klassenkampf wichtig und
richtig ist.
Der
1. Mai ist der Tag des Kampfes
-
gegen Reformismus und Revisionismus Parteien und Organisationen - wie
die KPÖ oder die EU-Linkspartei -, die vortäuschen, fortschrittlich
oder gar kommunistisch zu sein, gaukeln den Menschen die Illusion von
Widerstand und Gegenkultur vor und sind dabei nichts anderes als die
loyale Opposition im Kapitalismus.
Der
ÖGB verspekuliert die Mitgliedsgelder und verpfändet den Streikfond.
Anstatt eine Kampforganisation für die Werktätigen zu sein, ist der ÖGB
ein treuer und verlässlicher "Sozial"partner des
Monopolkapitals.
Wir
marschieren heute, um den falschen Propheten, die versuchen, die Werktätigen
einzulullen und ihnen die Kampfeskraft zu nehmen, entgegenzutreten, wir
marschieren heute, um zu zeigen, dass wir aus der Gewerkschaft wieder
eine demokratische, transparente Kampforganisation der Werktätigen
machen wollen.
Der
1. Mai ist der Tag des Kampfes
-
gegen Imperialismus und Krieg Ganze Völker und Länder bekommen auf der
Jagd nach Rohstoffquellen, Absatzmärkten und Arbeitkräften das Joch
eines neuen Kolonialismus zu spüren. Imperialistische Kriege stehen
wieder auf der Tagesordnung, nukleare Auseinandersetzungen sind wieder
strategische Optionen der militärisch-industriellen Komplexe.
Wir
marschieren heute, um zu zeigen, dass Antiimperialismus das Gebot der
Stunde ist, wir marschieren heute, um uns mit dem Kampf der unterdrückten
Völker der Welt zu solidarisieren, wir marschieren heute, um für das
Selbstbestimmungsrecht der Völker und den Frieden zu kämpfen.
Der
1. Mai ist der Tag des Kampfes
-
für internationale Solidarität Wir bringen mit unserer
internationalistischen Demonstration hier zum Ausdruck, dass für die
Arbeiterklasse nichts so wichtig ist wie der internationale
Zusammenhalt, die internationale Solidarität und die internationale
Organisierung.
Wir
marschieren heute, um gemeinsam ein Zeichen für die internationale
Solidarität zu setzen, wir marschieren heute, um den antinationalen
Kriegstreibern und Rassisten den Kampf anzusagen.
Hoch
der 1. Mai!
Hoch
die internationale Solidarität!
Sozialismus
statt Barbarei! |