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Revolutionärer 1. Mai in Wien

Bei der Abschlusskundgebung der kämpferischen und internationalistischen 1.Mai-Demonstration in Wien sprach Paul Toifelhardt für die Kommunistische Initiative [deren Vorstand er angehört] und für die Kommunistische Jugend Österreichs [KJÖ]:

Quelle:  Kommunistische Initiative

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KI 1. Mai 4 A.jpg (55635 Byte)  

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Paul Toifelhardt  Kommunistische Initiative  und Kommunistische Jugend Österreichs [KJÖ]:

KI Vorsitzender Otto 2 A.jpg (55541 Byte)

Otto Bruckner, Vorsitzender der Kommunistischen Initiative 

Werner Pirker A.JPG (34809 Byte)

Werner Pirker

Publizist (z.B. jungeWelt Berlin)

Wien 1. Mai Mack.JPG (34209 Byte)

Genossinnen, Genossen, Kolleginnen, Kollegen!

Der 1. Mai ist der Kampftag der Arbeiterklasse.

Der 1. Mai ist der Tag des Kampfes

- für die Rechte der Werktätigen

Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa und der damit einhergehenden Restauration des Imperialismus hat sich die Gangart des Monopolkapitals gegen die Werktätigen rigoros verschärft:

- die sozialen und rechtlichen Errungenschaften der Arbeiterklasse werden zerstört,

- die ohnehin nicht wirklich demokratische bürgerliche Demokratie wird immer weiter ausgehöhlt.

Wir marschieren heute, um zu zeigen, dass Organisierung der Werktätigen Not tut, dass Widerstand Sinn macht und dass Klassenkampf wichtig und richtig ist.

Der 1. Mai ist der Tag des Kampfes

- gegen Reformismus und Revisionismus Parteien und Organisationen - wie die KPÖ oder die EU-Linkspartei -, die vortäuschen, fortschrittlich oder gar kommunistisch zu sein, gaukeln den Menschen die Illusion von Widerstand und Gegenkultur vor und sind dabei nichts anderes als die loyale Opposition im Kapitalismus.

Der ÖGB verspekuliert die Mitgliedsgelder und verpfändet den Streikfond. Anstatt eine Kampforganisation für die Werktätigen zu sein, ist der ÖGB ein treuer und verlässlicher "Sozial"partner des Monopolkapitals.

Wir marschieren heute, um den falschen Propheten, die versuchen, die Werktätigen einzulullen und ihnen die Kampfeskraft zu nehmen, entgegenzutreten, wir marschieren heute, um zu zeigen, dass wir aus der Gewerkschaft wieder eine demokratische, transparente Kampforganisation der Werktätigen machen wollen.

Der 1. Mai ist der Tag des Kampfes

- gegen Imperialismus und Krieg Ganze Völker und Länder bekommen auf der Jagd nach Rohstoffquellen, Absatzmärkten und Arbeitkräften das Joch eines neuen Kolonialismus zu spüren. Imperialistische Kriege stehen wieder auf der Tagesordnung, nukleare Auseinandersetzungen sind wieder strategische Optionen der militärisch-industriellen Komplexe.

Wir marschieren heute, um zu zeigen, dass Antiimperialismus das Gebot der Stunde ist, wir marschieren heute, um uns mit dem Kampf der unterdrückten Völker der Welt zu solidarisieren, wir marschieren heute, um für das Selbstbestimmungsrecht der Völker und den Frieden zu kämpfen.

Der 1. Mai ist der Tag des Kampfes

- für internationale Solidarität Wir bringen mit unserer internationalistischen Demonstration hier zum Ausdruck, dass für die Arbeiterklasse nichts so wichtig ist wie der internationale Zusammenhalt, die internationale Solidarität und die internationale Organisierung.

Wir marschieren heute, um gemeinsam ein Zeichen für die internationale Solidarität zu setzen, wir marschieren heute, um den antinationalen Kriegstreibern und Rassisten den Kampf anzusagen.

Hoch der 1. Mai!

Hoch die internationale Solidarität!

Sozialismus statt Barbarei!

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