Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Solidarität mit den tschechischen Jungkommunisten!
Prager Regierung verbietet den tschechischen kommunistischen Jugendverband

Widerstand gegen »Hexenjagden«

Kommunistische Jugendverbände aus Europa trafen sich am Wochenende in der tschechischen Hauptstadt

01.11.2006

Trotz des Verbots der Kommunistischen Jugend Tschechiens (KSM) konnte am Wochenende in Prag das 5. Treffen der europäischen kommunistischen Jugendorganisationen stattfinden. Jugendliche aus 15 Ländern, darunter Mitglieder der kommunistischen Jugendverbände aus Griechenland (KNE), Spanien (UJCE), Portugal (JCP), der BRD (SDAJ)und Österreich (KJÖ), diskutierten über Sozial- und Demokratieabbau in Europa und über die weitere Vernetzung ihrer Arbeit.

Im Mittelpunkt der Debatte stand die Abwehr antikommunistischer Kampagnen und staatlicher Repression gegen Jugendliche, die sich für ihre Rechte einsetzen. Die tschechische Regierung spielt hier nicht nur durch das KSM-Verbot eine Vorreiterrolle, sondern war bereits Stichwortgeber bei der »Verurteilung der Verbrechen totalitärer kommunistischer Regime« im Europarat. »Durch die Verbotsbegründung gegen uns, die das Ziel der Vergesellschaftung der Produktionsmittel als rechtswidrig darstellt, bekommt diese Kampagne deutlich schärfere Konturen« so Radim Gonda, Vorsitzender des KSM. Offenbar solle der Widerstand gegen die Privatisierungen im Bildungssystem und gegen den Ausbildungsplatzmangel generell illegalisiert werden.

In ihren Berichten wiesen die Teilnehmer vor allem auf den aggressiven Antikommunismus in den ehemals sozialistischen Staaten hin. Zur Delegitimierung der sozialistischen Geschichte seien in der jüngeren Vergangenheit »wahre Hexenjagden« auf Kommunisten veranstaltet worden. Der KSM will sich davon nicht unterkriegen lassen. Man werde sich rechtlich gegen das Verbot wehren und die politische Arbeit auch unter diesen Umständen fortsetzen, so Radim Gonda. Die Notwendigkeit dieser Anstrengungen unterstrichen derweil andere: Anläßlich des Jahrestages der Gründung der Tschechoslowakischen Republik marschierten am Samstag wiederholt militante Neofaschisten durch die Prager Innenstadt.

In ihrer Abschlusserklärung, die am Sonntag der Presse vorgestellt wurde, bekundeten die Jugendorganisationen ihre Solidarität mit der KSM und forderten die sofortige Aufhebung des Verbots. Sie riefen alle demokratischen und fortschrittlichen Jugendlichen auf, sich in ihren Ländern gegen diese antidemokratischen Aktionen zur Wehr zu setzen und breite Proteste zu organisieren.

[Pablo Graubner, Prag für die Junge Welt, 01. Nov. 2006]

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!