Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Erklärung der Redaktion Kommunisten-online:

Verbot des kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens:

Prager Marionettenregime testet Unterdrückungsmaßnahmen für die Imperialisten

Das Verbot richtet sich gegen alle Kommunisten Europas

Solidaritätsunterschriften hier

Erklärung der Redaktion Kommunisten-online

Verbot des kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens:

Prager Marionettenregime testet Unterdrückungsmaßnahmen für die Imperialisten

Das Verbot richtet sich gegen alle Kommunisten Europas

Am 16.10.2006 verfügte das tschechische Innenministerium die Auflösung des kommunistischen Jugendverbandes (KSM).

Der KSM stellt in seinem Programm die Ersetzung des Privateigentums an Produktionsmitteln durch kollektives Eigentum als eine Notwendigkeit dar.[1] Das ist die Begründung für die Auflösung. Man liest das – und glaubt es kaum.

Es stellt sich die Frage: „Was ist an dieser Darstellung denn gerade in Tschechien so verwerflich und gefährlich? Seit Marx und Engels wird diese Forderung weltweit in den verschiedensten Varianten von Linken bis hin zu christlich Sozialen erhoben.

Einige Antworten auf diese Frage kann uns die ökonomische, politische und soziale Entwicklung des Landes seit dem Sieg der Konterrevolution geben.

Tschechien ist zu einer Kolonie der europäischen und amerikanischen Imperialisten geworden. Die eigene Staatlichkeit ist nur äußere Hülle und Schein, der die Herrschaft der imperialistischen Monopole verdecken soll. Das gesamte vormals tschechische Volkseigentum von einiger Bedeutung wurde den westlichen Monopolkapitalisten in die Hände gespielt.

Diversanten[2], Revisionisten, Opportunisten und organisierte Kriminalität aller Schattierungen wirkten mit an der Auslieferung Tschechiens an die Imperialisten. Diese Banditen vollbrachten damit schon ein Meisterstück. Unterstützt von der kapitalistischen Propagandaindustrie schürten sie Unzufriedenheit mit dem sozialistischen System und blendeten die Mehrheit der Menschen mit ihren verlogenen Leerformeln von Menschenrechten, Demokratie, Meinungsfreiheit, Wohlstand usw. So gelang die Enteignung und Beraubung des gesamten Volkes. Den Staatsapparat unter ihrer Gewalt und Kontrolle können diese korrupten Banditen vorerst schalten und walten wie sie wollen.

Haufenweise zogen kapitalistische Unternehmen nach Tschechien, kauften Werke oder eröffneten Zweigwerke, allerdings nur die Sahnestücke. Mit Begeisterung sprachen sie von den niedrigen Löhnen und den Extraprofiten, die sie der Arbeiterklasse in der neuen Kolonie Tschechien abpressten. Die imperialistische Kolonialisierung führte zur Entindustrialisierung und Verelendung ganzer Regionen. Die offensichtlichste Pestbeule des Kapitalismus (der direkte Verkauf des menschlichen Körpers) war jahrelang für jeden Reisenden hinter der Grenze sichtbar. Kilometerlang standen Prostituierte (selbst ausgebeutetes Privateigentum von Zuhältern und organisierten Banden) und warteten auf die DM und Euro Besitzer.

Heute sind die Träume und Illusionen der tschechischen Bevölkerung zerplatzt. Langsam begreifen die Menschen, dass sie schillernde Seifenblasen fangen wollten. Die Realität der eigenen Lebensbedingungen holt die Menschen ein und das Blendwerk der kapitalistischen Propagandaindustrie wirkt immer weniger.

Die korrupten Statthalter der Euro- und US- Imperialisten in Prag haben die Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Ausbeutungssystem weiterhin reibungslos funktioniert.

Inzwischen scheint es schon so weit zu sein, dass die bloße Existenz eines kommunistischen Jugendverbandes, der in seinem Programm die Ursachen für den Niedergang Tschechiens und der Verarmung der Bevölkerung nennt, den Bestand der kolonialen Ausplünderung gefährdet.

Der Unrechtsakt entlarvt das Prager Marionettenregime vollends und zeigt seine ganze Schwäche. Sie offenbaren selbst, dass ihre Formeln von Menschenrechten, Demokratie, Meinungsfreiheit und dergleichen vollkommen leer sind. Sie rechtfertigen die vollendete Beraubung des tschechischen Volkes, wollen sie zum Gesetz erheben und sind bereit das mit Gewalt zu sichern. Diese korrupten Marionetten wollen das ausbeuterische private Eigentum an Produktionsmitteln zum einzig rechtmäßigen Eigentum machen indem sie bereits die Forderung nach kollektivem Eigentum an Produktionsmitteln versuchen zu kriminalisieren.

Dafür greifen sie zu offen diktatorischen Verfügungen und glauben, so die Frage nach den Ursachen und den Verursachern des Niedergangs unterdrücken zu können. Das wird beim derzeitigen historischen Entwicklungsstand des Imperialismus scheitern. Das Regime kann den Menschen keinen materiellen Ausgleich bieten, um sie von der desolaten Wirklichkeit abzulenken. Ihm bleiben nur die Werkzeuge der primitiven Unterdrückung. Tschechien ist kein „Frontstaat“ wie die BRD anfangs der fünfziger Jahre. Damals gelang es dem Kapitalismusrestaurateur Adenauer noch unbehelligt die FDJ in einem schäbigen Geheimprozess zu verbieten, nur weil diese gegen die Wiederbewaffnung der BRD mobilisierte.

Die Prager Marionettenregierung blamiert sich heute nur noch.

Das tschechische Beispiel ist übrigens nur ein Symptom der gesamten Krankheit, die den Imperialismus von innen heraus verfaulen lässt. Seine Aktionen erscheinen offensiv. Auf den ersten Blick meint man er sei überall in der Welt auf dem Vormarsch. Die Aktionen der Imperialisten sind in ihrem Wesen jedoch nicht das, als was sie erscheinen. Er ist gezwungen ständig neue Überfälle und Raubzüge zu veranstalten (Beute machen), weil er so seinen Zusammenbruch hinauszögert. Er ist gezwungen wieder primitive Unterdrückung auszuüben.

In ihrem Wesen sind die Aktionen der Imperialisten bereits jetzt defensiv.

In der BRD schwafelt der rechtsradikale Schäuble grundgesetzwidrig vom Einsatz der Bundeswehr im Inland und davon, dass die Buchstaben des Völkerrechts an die völkerrechtswidrige Praxis der Imperialisten angepasst werden sollten.

In Tschechien testen die Imperialisten derzeit praktisch die Möglichkeiten Kritik mundtot zu machen. Es ist keine Utopie, dass die Arbeiterklasse international damit rechnen muss, dass die Imperialisten versuchen werden, das Aussprechen der Wahrheit zu unterdrücken und zu kriminalisieren. Das ist kein Anzeichen von Stärke. Die Ausbeuter sind bereits in der Defensive.

Kommunisten und Linke sollten das erkennen. Es ist heute wichtig diesen Zusammenhang heraus zu arbeiten, den Imperialismus und seine Zwangsaktionen zu entlarven und zu enthüllen.

Diese Kleinarbeit ist unabdingbar notwendig um die Vorraussetzungen für das Entstehen von internationalistisch, proletarischen Massenbewegungen in den verschiedenen Ländern zu schaffen. Das Proletariat hat die Chance offensiver zu werden.

Wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit dem kommunistischen Jugendverband Tschechiens (KSM) und versichern, dass er unter deutschen Kommunisten verlässliche Verbündete hat.

Die Redaktion

Günter Ackermann,  Helmut Lucas, Klaus Müller

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!