Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

UZ steht hinter KPÖ- Usurpator Walter Baier

Anmerkung Roter Webmaster

10. Juni 2005

„Die Differenzen innerhalb der Kommunistischen Partei Österreichs scheinen seit dem Parteitag im Dezember geklärt.“ Das schreibt die Zeitung der DKP, die UZ.

- Dass Baier gegen den Beschluss des Parteitags verstieß und eigenmächtig, gegen den Willen großer Teile der KPÖ, ja ganzer Landesverbände, einen Delegiertenparteitag einberief und nicht, wie beschlossen, einen Mitgliederparteitag, bringt die UZ nicht.

- Dass der linke Landesverband Steiermark am Parteitag nicht teilnahm, verschweigt sie auch.

- nd dass der Parteivorstand der KPÖ – außer Baier –  vor dem Spaltungsparteitag nicht gewählt war und trotzdem Baier und sein Vorstand einen Delegiertenparteitag einberiefen, ist für die UZ unwichtig. 

Es scheint ja jetzt geklärt – meint die UZ.

Unten veröffentlichen wir einen Leserbrief eines österreichischen Genossen an die UZ. Ob diese ihn bringen wird? Warten wir es ab..

zurück

Leserbrief an die UZ: 

So siegte die Konterrevolution

Quelle: kominform Wien vom 09.06.2005, 06:41
Beitrag von: kalapas

Die UZ, Zeitung der DKP [1], veröffentlichte unter dem Titel „Pluralität und Einheit“ ein Interview mit Walter Baier. Hier eine Reaktion darauf:
Walter Baier stellt das bisherige Selbstverständnis kommunistischer Parteien in Frage, wenn er meint, dass es sich verändern muss, weil „aus der heutigen Arbeiterklasse ein politisches Subjekt der Veränderung wird“ und dass sich in der KPÖ „in der programmatischen Debatte die Einsicht durchgesetzt hat, dass heutiges Arbeiterklassenbewusstsein auf jeden Fall feministisches Bewusstsein sein muss, ...“.

„Arbeiterklassenbewusstsein“ bzw. Klassenbewusstsein bedeutete früher und heute ebenso, dass die Klasse erkennt, dass der Grundwiderspruch des Kapitalismus der zwischen Kapital und Arbeit ist, also zwischen Kapitalistenklasse/Unternehmer und Arbeiterklasse, sprich der Klasse, die nur vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben kann. Nur weil sich die Strukturen des Imperialismus verändert und weiterentwickelt haben und es zwei Geschlechter bei der menschlichen Lebensform gibt, hebt sich dieser Grundwiderspruch doch nicht auf!

Aufgabe und Selbstverständnis einer kommunistischen Partei ist, das Klassenbewusstsein auf ein proletarisches Klassenbewusstsein in einem ausdauernden und anstrengenden Kampf zu heben, indem sie den Marxismus-Leninismus in die Arbeiterklasse trägt und diese mit ihm verschmilzt. Alle Thesen, die sich gegen den Marxismus-Leninismus wenden, haben die Folge, ob bewusst oder unbewusst, dass die Partei im Kampf gegen die Bourgeoisie stumpf wird, dass sie aufhört die Kraft zu sein, die mittels ihrer wissenschaftlichen Ideologie, die Arbeiterklasse und die anderen werktätigen Schichten zum Sozialismus führen kann.

Dass die KPÖ auf dem besten Wege ist, diesen Weg zu gehen belegt folgende Aussage von Walter Baier, der meint, „dass eine revolutionäre Partei eine pluralistische Partei sein muss und das diese pluralistischen Methoden nicht im Gegensatz zur marxistischen Weltinterpretation steht, sondern dass die Pluralität und Einheit im Kampf auf politische Weise zur Deckung gebracht werden müssen.“

Es kann in einer kommunistischen Partei keine Vielheits- oder Mehrheitslehren geben, denn Pluralismus richtet sich gegen die Einheit und Geschlossenheit des Marxismus-Leninismus. Herr Baier fordert einen pluralistischen Marxismus, der seiner Grundprinzipien beraubt, und damit freischwebend und unverbindlich ist. Diese Auffassung führt unweigerlich zur gewollten Trennung vom Marxismus-Leninismus und von der revolutionären Arbeiterbewegung.

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!