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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
Geschichte |
zum
Text: Frieden muss friedlich
sein! Unverschämte
Unterstellungen
Polit-Yuppies
von den Jungdemokraten stellen demokratische Kriegsgegner in die Nähe von
Faschisten
Persönliche Erklärung Bei
der Eröffnungskundgebung des Ostermarsches Rhein/Ruhr in Duisburg sprach der
palästinensische Arzt Dr. W. Ayad von der Palästinensischen Ärzte- und
Apothekervereinigung NRW e.V. (siehe: palaestina
). Er vertrat mit Würde und für alle erkennbar mit humanistischem Engagement
seine Position für ein freies und friedliches Palästina.
Dass sich diese Jungdemokraten von diesem Mann distanzieren, ist nur die eine
Seite des Skandals. Die
andere Seite ist nicht weniger unappetitlich. Weil sich „Auf der
Auftaktkundgebung des Ostermarsch Rhein-Ruhr in Duisburg hielten sich über
mehrere Stunden führende Duisburger Neonazis auf, die Flugblätter und
Zeitungen gesammelt haben, die Reden interessiert verfolgt haben.“ (Judo-Papier),
ist das, was Dr. Ayad sagte, profaschistisch. So einfach ist das. Der
Kreissprecher der PDS rannte auf dieser Kundgebung herum (manche sagen, er
rannte hysterisch herum) und erzählte, Faschisten hätten sich für ihn
interessiert. Solche Begegnungen der dritten Art hatte er schon mehrfach, außer
ihm jedoch niemand. Sollte er sich nur wichtig machen wollen? Auf jeden Fall
wird das nun als Argument benutzt, dass jede Kritik an den Zionisten
profaschistisch sei. Dabei hat dieser Sprecher der Duisburger PDS sonst keine
Berührungsängste mit Rechten. Gemeinsam mit einem Mitgründer der
Schill-Partei in Duisburg als Verbündeten sammelt er an Infoständen
Unterschriften gegen den Abriss der Duisburger Mercatorhalle. Weiter schreiben die Jungdemokraten: „Wir wollen nächstes Jahr einen Ostermarsch erleben, auf dem Neonazis bei jeder gehaltenen Rede genau wissen, dass es zwischen ihnen und uns keine Gemeinsamkeiten gibt.“ Ich dagegen sage:
Bereits jetzt weiß jeder, dass zwischen uns und den Faschisten eine unüberbrückbare
Kluft ist. Ob aber zwischen den Jungdemokraten und den sog. Antinationalen diese
Kluft ist, ist zu bezweifeln. Diese sich fälschlich Antifas oder gar
antinationale Kommunisten nennende Subjekte,
sind z.B. der Meinung, der Afghanistan-Krieg sei gerechtfertigt, weil der Anschlag
auf das World Trade Center ein antisemitischer Akt gewesen sei. Sie befürworten
den Krieg als Mittel der Politik der USA. Sollten unsere famosen Judos nicht
lieber vor ihrer Tür mal kehren und sich klar von deren tatsächlich rechten
Positionen abheben? Ich
empfinde es als eine Frechheit, wenn sich diese Polit-Yuppies als Ankläger und
gleichzeitig als Richter aufspielen über Menschen, die ihr Leben lang gegen
Faschismus und Krieg gekämpft haben und immer noch kämpfen. Sie wagen es, Kämpfer
gegen Unterdrückung und Krieg in die Nähe von Nazis zu rücken. Ich werde
mich hier vor ihnen nicht rechtfertigen, das habe ich nicht nötig. Aber meine
persönlichen und/oder politischen Zieh-Eltern gehören seit Generationen einer
sozialistischen oder kommunistischen Partei an. Viele kämpften in Spanien gegen
den Faschismus, waren im Widerstand gegen Hitler und im KZ. Hitler
konnte den Massenmord an Russen, Polen, Juden, Tschechen, Griechen usw. erst
begehen, nachdem er in Deutschland die Opposition ausgeschaltet hatte. Die
konsequentesten Vertreter der Anti-Hitler-Opposition kamen aus den
Arbeiterparteien, v.a. aus der Kommunistischen Partei. Während einige ihrer liberalen Ziehväter, wie Theodor Heuss, im Reichstag für das Ermächtigungsgesetz stimmten, waren viele von unseren politischen Vorfahren bereits in KZs eingesperrt und wurden von den Nazis gefoltert. Nach dem
Krieg kam bald wieder Kommunistenverfolgung: Während sich der damalige FDP-Chef Mende mit dem von Hitler umgebundenen Ritterkreuz schmückte, saßen
Kommunisten bereits wieder in Gefängnissen, weil sie gegen die Wiederaufrüstung
kämpften. Als Scheel
und Genscher mit Brandt in der Regierung waren, wurden gegen Kommunisten eben
von jener Bundesregierung Berufsverbote verhängt. Wir
Kommunisten sind immun gegen die Ideen des Faschismus. Uns zu unterstellen, wir
stünden in deren Nähe, ist allein schon eine nicht zu überbietende Frechheit. Wir stehen für die Rechte des palästinensischen Volkes, weil wir für die Freiheit aller Völker in Frieden und Selbstbestimmung eintreten. Nicht die Palästinenser, sondern die deutschen Faschisten haben die Judenmorde begangen. Aber die Palästinenser wurden aus ihrer Heimat, aus ihren Häusern, von ihrem Land vertrieben. Das allein deshalb, weil ein Teil einer religiösen Gruppe sagte, ihre Vorfahren vor Tausenden von Jahren hätten dieses Land von Gott bekommen. Das wäre ähnlich, wenn der Papst Anspruch auf Köln erheben würde. Ich betrachte jedoch die Existenz Israels als historisch gewachsen. Insofern haben auch die Menschen in Israel ein Recht in Frieden leben zu können. Aber dieses Recht wird immer wieder durch die Regierung Israels selbst in Gefahr gebracht. Nicht der Frieden und die gutnachbarschaftliche Zusammenarbeit ist das Ziel der israelischen Regierung, sondern ethnische Säuberung, somit die Vertreibung des palästinensischen Volkes. Diese Politik ist verbrecherisch – und Verbrechen muss auch so genannt werden können. Auch wenn die jungdynamischen Polit-Yuppies dies nicht hören wollen, denn: „Wer angesichts solch unleugbarer
Tatsachen die Stirn hat zu behaupten, den israelischen Tätern stünde das Recht
zu, ihre palästinensischen Opfer wie Freiwild zu jagen und zu schinden, kann
nur als extrem gewissenlos betrachtet werden.“ (Fritz
Teppich, Spanienkämpfer und Kommunist jüdischer Abstammung in Junge Welt vom
14. 12. 2001) Günter
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